Modell
Walther Olympia-Pistole (Modell 1932 und Modell 1936)
- Fertigung
- Walther
- Kaliber
- .22 lfB, .22 kurz (nur Schnellfeuermodell)
- Zeitraum
- 1932–1944
- Belegstatus
- plausibel
So funktioniert sie
Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.
Mechanisch ist diese Pistole einfach gebaut, und das ist bei ihrer schwachen Munition kein Mangel. Nichts hält den Verschluss — das bewegliche Stück oben auf der Waffe — beim Schuss aktiv fest; sein eigenes Gewicht und eine Feder genügen, um das hintere Ende des Laufs so lange geschlossen zu halten, bis das Geschoss draußen ist. Der Ablauf: Das Magazin sitzt im Griff, der Verschluss wird einmal von Hand zurückgezogen und schiebt beim Vorschnellen die oberste Patrone in den Lauf. Beim Abdrücken trifft ein Bolzen nicht die Mitte des Patronenbodens, sondern dessen umlaufenden Rand, in dem der Zündstoff sitzt. Der Rückstoß wirft den Verschluss nach hinten, die leere Hülse fliegt heraus, die Feder schiebt ihn wieder vor und führt die nächste Patrone zu. Der Lauf bleibt dabei fest mit dem Griffstück verbunden und bewegt sich nie — das ist hier keine Sparmaßnahme, sondern der Zweck der Konstruktion: Ein Lauf, der bei jedem Schuss aus seiner Lage kippt und in sie zurückkehrt, trifft nicht sechzig Mal denselben Punkt. Besonders ist an dieser Waffe nicht die Mechanik, die es längst gab, sondern die Zuspitzung auf einzelne Wettkampfarten. Beim Schnellfeuer kommt es allein darauf an, wie schnell die Waffe nach dem Schuss wieder auf dem Ziel steht; dafür bekam die Schnellfeuerausführung von 1936 eine schwächere Patrone und einen Verschluss aus Leichtmetall. Weniger bewegte Masse, weniger Ausschlag, schnellere Rückkehr.
Die Waffenfabrik Carl Walther ist in diesem Register über ihre Dienst- und Behördenwaffen vertreten, über die Modellreihe 1 bis 9, die PP und die Pistole 38. Die Olympia-Pistole gehört in eine andere Kategorie. Sie ist das einzige Zella-Mehlisser Erzeugnis dieses Registers, das nie für einen Träger von Hoheitsgewalt gebaut wurde, und das einzige, dessen Auslegungsziele sich vollständig aus einem Wettkampfreglement herleiten. Aus dieser Ecke stammte das Haus: Jagd- und Scheibenbüchsen waren das Ursprungsprogramm ab 1886, die Selbstladepistolen kamen erst zwei Jahrzehnte später dazu.
Dieser Eintrag behandelt die Modelle 1932 und 1936. Sie stehen am Ende einer Reihe, die 1925 mit der „Automatischen Walther-Sportpistole Kal. .22 long rifle” beginnt; das Modell 1932 ist deren überarbeitete Fassung, das Modell 1936 die Neukonstruktion mit den vier Ausführungen.
Konstruktion
Mechanisch ist die Waffe schnell erklärt. Sie ist ein unverriegelter Masseverschluss bei feststehendem Lauf, dieselbe Bauart wie bei den Taschenpistolen der Reihe 1 bis 9 und wie bei der PP. Verriegelung und Ladeprinzip sind zwei getrennte Fragen (siehe Verschlusssysteme und Ladeprinzipien); die Antwort lautet hier wie dort: Rückstoßlader, unverriegelt.
Bei den Taschenpistolen ist das ein Kompromiss an der Leistungsgrenze; das Modell 6 in 9 mm Parabellum brauchte dafür 964 g Waffengewicht und blieb ein Grenzfall. Bei der Olympia handelt es sich um keine Notlösung. Die Randfeuerpatrone .22 lfB erzeugt so wenig Impuls, dass eine Verriegelung nichts brächte und nur ein weiteres Spiel in den Kraftfluss einbrächte. Der feststehende, fest mit dem Griffstück verbundene Lauf ist dabei ein Vorzug der Bauart und kein Nebenprodukt. Bei der P 38 kippt der Lauf beim Schuss aus seiner Lage und kehrt in sie zurück; jede Wiederholung dieses Vorgangs hat eine Toleranz. Eine Waffe, die sechzig Schuss lang exakt dieselbe Geschossbahn erzeugen soll, kann sich das nicht leisten.
Sportpistole und Dienstpistole
Eine verbreitete Vorstellung lautet, eine Sportwaffe sei eine Dienstwaffe mit schwächerer Patrone, feinerem Abzug und besserem Visier. Das trifft nicht zu. Fast jede Auslegungsentscheidung fällt bei beiden Gattungen gegenläufig aus.
| Auslegungsgröße | Dienstpistole (PP, P 38) | Sportpistole (Olympia) |
|---|---|---|
| Erste Anforderung | sicheres Tragen mit Patrone im Lager | Wiederholgenauigkeit über die Serie |
| Abzug | schwerer Spannabzug als Reserve, dann leichter Folgeschuss | eine einzige, einstellbare Charakteristik |
| Widerstandssprung | konstruktiv gewollt | konstruktiv verboten |
| Lauflänge | so kurz wie möglich, Tragbarkeit geht vor | so lang, wie die Visierlänge es verlangt |
| Gewicht | so leicht wie vertretbar | so schwer, wie die Hand es 60 Schuss lang hält |
| Massenverteilung | gleichgültig | Auslegungsgröße erster Ordnung, einstellbar |
| Griff | für viele Hände, notfalls mit Handschuh | für eine Hand, mit Handballenauflage |
| Sicherung | mehrstufig, außenbedienbar | nachrangig, weil nur auf dem Stand geladen wird |
| Toleranzen | weit, für Verschmutzung und Serienstreuung | eng, Verschmutzung ist kein Auslegungsfall |
Vier Zeilen verdienen die Begründung.
Der Abzug. Bei PP und P 38 steckt die Sicherheit in der Länge des Hahnwegs. Im Sport ist diese Lösung ein Fehler. Das Problem ist nicht der hohe Widerstand; die Lösung vereinigt zwei verschiedene Abzüge in einer Waffe, einen für den ersten und einen für alle folgenden Schüsse. Für den Schützen, der in vier Sekunden sechs Scheiben treffen muss, ist der Widerstandssprung der schlimmste denkbare Konstruktionsfehler. Die Olympia hat deshalb genau eine Abzugscharakteristik, und sie ist einstellbar. Nicht damit sie leicht wird; damit sie für die betreffende Hand immer gleich bleibt. Siehe Abzugs- und Sicherungssysteme.
Die Lauflänge. Die 188 mm des Sportmodells sind keine ballistische Größe. Bei der .22 lfB ist das Pulver lange vor der Mündung abgebrannt. Was der lange Lauf bringt, ist Visierlänge; der Abstand zwischen Korn und Kimme geht direkt in den Winkelfehler ein. Der lange Lauf einer Sportpistole ist im Kern ein Halter für das Korn.
Die Gewichte. Ansetzbare Lauf- und Rahmengewichte sind der sichtbarste Unterschied zur Dienstwaffe. Ihr Zweck ist nicht Masse, sondern Massenverteilung. Wo der Schwerpunkt relativ zur Griffhand liegt, entscheidet darüber, wie die Waffe im Halten zittert und wie sie nach dem Schuss zurückschwingt. Ein mündungslastiges Gerät beruhigt das Zittern und kostet Ausdauer, ein handlastiges ist schneller und unruhiger. Weil das von Schütze, Disziplin und Tagesform abhängt, wird es einstellbar gemacht. Die Dienstpistole kennt diese Auslegungsgröße nicht.
Der Griff. Die Dienstpistole muss in viele Hände passen, die Sportpistole in eine einzige, und diese eine immer in derselben Lage halten. Daher Handballenauflagen, angepasste Schaftgestaltung, Griffwinkel als Konstruktionsentscheidung. Die Konsequenz zieht erst die Nachfolgebaureihe. Sobald das Magazin bei der Ulmer OSP ab 1961 aus dem Griff nach vorn wandert, ist der Griff frei formbar und muss keine Magazinbreite mehr abbilden.
Varianten
Die Olympia hat kein neues Verschlusssystem erfunden; der Colt Woodsman war zwanzig Jahre früher dieselbe Bauart in demselben Kaliber. Der Beitrag von Zella-Mehlis liegt in der Zerlegung einer Waffe in disziplinspezifische Ausführungen. Das Modell 1936 gab es in mindestens vier Fassungen, Sport, Fünfkampf, Schnellfeuer und ab 1938 Jägerschaft, die sich in Lauflänge, Gewicht, Kaliber und Verschlusswerkstoff unterscheiden, aber demselben System folgen.
Konstruktiv am interessantesten ist das Schnellfeuermodell. Der Wettkampf verlangte Serien von sechs Schuss auf sechs stehende Silhouetten mit abnehmender Zeit: acht Sekunden in der Vorrunde, dann Stechen über sechs, vier, drei und zuletzt zwei Sekunden. Getroffene Scheiben wurden gezählt, Ringe gab es nicht. Bemessungsgröße ist damit die Zeit bis zur Rückkehr in die Ziellinie und nicht die Präzision der Einzelabgabe. Walther griff an drei Stellen zugleich an: die schwächere Patrone .22 kurz statt .22 lfB, den Leichtmetallverschluss, der nur möglich ist, weil beim Masseverschluss Patronenleistung und Verschlussmasse unmittelbar zusammenhängen, und den beibehaltenen Stahlrahmen. Die Masse wandert aus dem bewegten in den ruhenden Teil und nach unten. Leichter wird die Waffe dadurch nicht; sie wird anders gewichtet.
Die Wirkung ist zweifach überliefert, und die beiden Aussagen sind auseinanderzuhalten. Die Ergebnisdatenbank Olympedia hält als Ausrüstungsnotiz fest, der neue Walther-Selbstlader mit leichtem Verschluss habe die älteren amerikanischen Pistolen deutlich übertroffen. Wer ihn führte, steht dort nicht; das nennt eine zeitgenössische amerikanische Darstellung, nämlich die deutsche Mannschaft und ein Teil der schwedischen. Damit wird sportliche Überlegenheit einmal technisch begründet und nicht bloß behauptet. Ein Urteil aus zweiter Hand bleibt es trotzdem. Eine Messung ist es nicht.
Verwendung
Die Berliner Spiele von 1936 waren ein Prestigeprojekt des NS-Regimes, und das gehört hierher, weil es die technische Geschichte unmittelbar berührt. Die Inszenierung mit Fackellauf, Lichtdom, drei Millionen Besuchern und einem bis ins Detail geplanten Rahmenprogramm diente nach der Darstellung des Deutschen Historischen Museums dazu, den inneren Terror hinter einem Anschein von Weltoffenheit zu verbergen und nach innen ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen.
Für die Waffe heißt das zweierlei. Ein Teil der deutschen Mannschaft wohnte nach zeitgenössischer amerikanischer Darstellung in Berlin und schoss seit über einem Jahr nahezu täglich auf der Wannseeanlage, die neue Walther allerdings erst seit einigen Monaten, während die Gegner mit älterem Gerät und ohne vergleichbare Vorbereitung antraten. Und ein eigens entwickeltes Gerät für eine bestimmte Disziplin, rechtzeitig zu den Heimspielen, ist selbst Teil dieser Anstrengung. Der technische Vorsprung war eingeplant. Zum Umfeld der Region in diesen Jahren siehe Die Waffenregion im Nationalsozialismus.
Dazu gehört die Gegenprobe, weil eine gute Geschichte selten die vollständige ist. Im modernen Fünfkampf derselben Spiele gewann mit Leutnant Charles Leonard ein amerikanischer Teilnehmer die Schießdisziplin, mit der vollen Punktzahl und nach einer Sammlerdarstellung mit einer Colt Woodsman. Die Dominanz war real, blieb aber auf den 25-m-Schnellfeuerwettbewerb begrenzt, eine von drei Schießentscheidungen, von denen Deutschland genau eine gewann. Die im Netz verbreitete Angabe von „fünf Goldmedaillen” ist rechnerisch unmöglich, denn in Berlin wurden im Schießen überhaupt nur drei Goldmedaillen vergeben. Siehe die Belegnotiz.
Für die Bestimmung
Die im Frontmatter geführten Schwächen sind für die Beurteilung eines Einzelstücks abschließend; ein Aspekt verdient die Ausführung. Die Kimme sitzt am bewegten Verschluss, im Schwalbenschwanz, nach Auktionsbeschreibungen erhaltener Stücke. Darin liegt die Erblast der Ableitung aus dem Pistolenbau: Solange man eine Sportpistole aus einer Selbstladepistole entwickelt, sitzt die Visierung dort, wo sie bei einer Selbstladepistole immer sitzt. Erst wer die Aufgabe von vorn denkt, verlegt sie auf das ruhende Teil, und Michail Margolin tat das 1948 in Ischewsk. Seither ist es Stand der Technik. Für das erhaltene Stück folgt daraus der wichtigste Prüfgriff: Führungsspiel des Verschlusses in der vorderen Endlage. Wo es spürbar ist, ist die dokumentierte Präzision Vergangenheit, gleich wie gut der Lauf aussieht.
Fertigung
Das Werk in Zella-Mehlis wurde im Juli 1945 demontiert und die Gebäude zerstört (siehe 1945 — Demontage, Enteignung, Volkseigentum). Die Konstruktion überlebte den Fertigungsort auf drei Wegen.
Lenzburg. Fritz Walther schloss nach einer Fachdarstellung am 31. März 1950 einen Lizenzvertrag mit Hämmerli; ab 1952 baute die Schweizer Firma die Olympia als Hämmerli-Walther, mit geändertem Laufprofil und geänderter Gewichtsaufnahme. 1952 traten Schützen teils mit diesen Neubauten an, teils mit über den Krieg geretteten Zella-Mehlisser Stücken.
Ulm. Die westdeutsche Neugründung nahm die Linie selbst wieder auf, 1961 mit der OSP (Olympia-Schnellfeuerpistole) mit dem Magazin vor dem Abzugsbügel, 1968/69 mit der GSP als modularer Sportpistole mit Wechselsystemen. Damit hält die Sportpistolenlinie den Bruch von 1945 in beiden Richtungen durch, anders als die P 38, deren Ulmer Fortsetzung als P 1 wieder eine Ordonnanzwaffe war.
Suhl. Parallel entstand im Osten eine eigene Sportwaffenfertigung: Kleinserien von Scheibenpistolen ab etwa 1949, später Wettkampfpistolen verschiedener Bauart, im Gewehrbereich das Matchgewehr Suhl 150 aus dem VEB Ernst-Thälmann-Werk. Hier ist Vorsicht geboten. Dass diese Fertigung aus derselben regionalen Wurzel kommt, aus denselben Werkstätten und von denselben Leuten, ist unstrittig. Dass die DDR-Sportpistolen konstruktiv von der Walther Olympia abstammen, ist es nicht; dafür liegt kein Beleg vor. Zu dieser Lücke im Einzelnen siehe Sportwaffenbau in der DDR. Gemeinsam ist beiden Seiten der Grund, warum es überhaupt so schnell weiterging: Sportwaffen unterlagen keinen Besatzungsbeschränkungen, ebenso wenig wie die Luftdruckwaffen und die Matchgewehre von Anschütz.
Einordnung
Die Olympia belegt, dass die Zella-Mehlisser Fertigung nicht auf Behördenwaffen reduziert werden kann, und zieht einen Bogen zurück auf das Ursprungsprogramm des Hauses von 1886. Für die Systematik liefert sie drei Befunde:
- Die Patrone bestimmt die Bauart, hier erneut. Die .22 lfB erlaubt den Masseverschluss ohne Kompromiss, die schwächere .22 kurz zusätzlich den Leichtmetallverschluss. Ohne den Wechsel der Patrone gäbe es das Schnellfeuermodell nicht.
- „Kleinkaliber” ist hier korrekt. Nach der Terminologie dieses Registers ist der Begriff der Randfeuerpatrone .22 vorbehalten. Damit trifft er derzeit auf vier Einträge zu: Suhl 150, Anschütz-Biathlongewehre, Suhler Unterlader und die Olympia. Wo einzelne dieser Einträge sich als „einziger” bezeichnen, ist das seit dem jeweils nächsten Eintrag überholt.
- Sportgerät und Dienstwaffe sind getrennte Konstruktionsaufgaben. Wer eine Sportpistole nach Dienstwaffenkriterien bewertet, also nach Robustheit, Tragbarkeit und Sicherungsumfang, bewertet sie falsch; umgekehrt gilt dasselbe.
Waffenrechtliches
Die Walther Olympia ist ein halbautomatischer Selbstlader, keine vollautomatische Waffe und damit keine Kriegswaffe nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz.
Als Kurzwaffe ist sie in Deutschland erlaubnispflichtig; Erwerb und Besitz setzen eine Waffenbesitzkarte und ein anerkanntes Bedürfnis voraus, regelmäßig als Sportschütze oder als Sammler. Das Fertigungsjahr ändert daran nichts. Erlaubnisfrei sind nur Feuerwaffen, die vor dem 1. Januar 1871 hergestellt wurden. Eine Zella-Mehlisser Olympia von 1937 fällt also nicht unter die Altwaffenfreiheit, so historisch sie sein mag.
Zwei praktische Hinweise. Die Ausführung in .22 kurz ist munitionsseitig zu beachten: .22 lfB darf in einem für .22 kurz gefertigten Patronenlager nicht verschossen werden, und bei Stücken ohne eindeutige Kaliberbeschriftung ist das vor dem ersten Schuss zu klären. Für Zuordnung und Bewertung gilt dieselbe Regel wie bei allen vier großen Häusern der Region, der Ortsname auf der Waffe. Zella-Mehlis steht für die Fertigung bis 1944, Lenzburg für den Hämmerli-Lizenzbau ab 1952, Ulm für die Nachfolgebaureihen. Siehe Methodik.
Offene Forschungsfragen. Erstens: Was steckt hinter der Zahl „fünf”? An den Wettkampfunterlagen der Spiele 1936 wäre zu belegen, was bislang nur eine Fachzeitschriftendarstellung behauptet, dass nämlich die ersten fünf Plätze des Schnellfeuerwettbewerbs alle mit einer Walther erzielt wurden. Die konkurrierende Lesart „fünf olympische Medaillen” verlangte Walther-Erfolge in der Freien Pistole auf 50 m, einer Einzelladerdisziplin, und ist ohne Quelle; die verbreitetste Fassung („fünf Goldmedaillen”) ist nachweislich falsch, weil im Schießen 1936 nur drei Goldmedaillen vergeben wurden. Zweitens: Stückzahlen und Fertigungszeiträume der vier Ausführungen des Modells 1936, zu klären an Werksunterlagen und Seriennummernblöcken. Drittens: Ob die .22 kurz im Schnellfeuerprogramm 1936 vorgeschrieben oder nur zulässig war; davon hängt ab, ob das Leichtmetallmodell eine Reglementanpassung oder eine freie Konstruktionsentscheidung war. Viertens: Ob und wie die Suhler Sportpistolenfertigung nach 1949 konstruktiv an die Zella-Mehlisser Arbeit anknüpfte; hier fehlt bislang jeder Beleg jenseits der räumlichen und personellen Kontinuität. Fünftens: Die Beschäftigung von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern bei Carl Walther zwischen 1933 und 1945 ist im Herstellereintrag als ungeprüft ausgewiesen und bleibt es; die Sportfertigung dieser Jahre ist von dieser offenen Frage nicht ausgenommen.
Konstruktion
- Verschluss
- Unverriegelter Masseverschluss bei feststehendem, fest mit dem Griffstück verbundenem Lauf. Der feste Lauf ist hier kein Sparzwang, sondern der Zweck: kein Gelenk, dessen Spiel die Treffpunktlage von Schuss zu Schuss verändert. Beim Schnellfeuermodell 1936 Verschluss aus Leichtmetall, Griffstück Stahl.
- Ladeprinzip
- Rückstoßlader, unverriegelt (Blowback). Innenliegender Hahn, Einzelaktion — der Verschluss spannt bei jedem Schuss, der Abzug muss nur auslösen.
- Zuführung
- Einreihiges Stangenmagazin im Griff. Sportmodell 10 Patronen .22 lfB, Schnellfeuermodell 6 Patronen .22 kurz — die Schusszahl einer Wettkampfserie.
- Abzug
- Einstellbarer Matchabzug, nach Händler- und Sammlerangaben etwa 1000 bis 1360 g. Der Wert zählt weniger als seine Gleichförmigkeit: Eine Sportpistole hat nur eine Abzugscharakteristik, weil jede Abweichung zwischen Erst- und Folgeschuss in die Streuung eingeht.
- Sicherung
- Manueller Sicherungshebel, Ausführung nicht am Objekt geprüft. Eine Sportwaffe wird nicht geladen getragen, sondern auf dem Stand geladen und sofort verschossen — die bei PP und P 38 entscheidende Frage der sicheren Tragweise stellt sich hier nicht.
- Visierung
- Seitlich verstellbare Kimme, nach Auktionsbeschreibungen im Schwalbenschwanz auf dem Verschluss; Korn auf einer Rampe, in der Höhe wechselbar. Ob die Kornrampe am Verschluss oder am feststehenden Lauf sitzt, ist am Objekt zu prüfen — belegt ist bislang nur die Lage der Kimme auf dem bewegten Teil. Die Visierlänge ist der eigentliche Grund für den 188 mm langen Lauf; ballistisch bringt Lauflänge bei .22 lfB kaum noch Zuwachs.
Maße und Leistung
- Länge
- Rund 305 mm (12,0 Zoll) nach der englischen Wikipedia und einer Sammlerdarstellung, beide für das Sportmodell und ohne Angabe der Herkunft des Werts; hier nicht am Objekt nachgemessen.
- Lauflänge
- Sportmodell rund 188 bis 190 mm (7,4 bis 7,48 Zoll), dasselbe Maß für das Schnellfeuermodell · Fünfkampfmodell rund 240 mm (9,45 Zoll) · Jägerschaftsmodell rund 99 bis 100 mm (3,9 Zoll). Händlerangaben weichen bei allen drei Längen ab: 5 Zoll für ein Sportmodell, 7,5 Zoll für ein als Fünfkampf angebotenes Stück, 4 5/8 Zoll für ein Jägerschaftsmodell. Die Widersprüche sind nicht aufgelöst.
- Gewicht
- Sportmodell rund 860 g nach einer Darstellung, 897 g nach einer Händlerangabe · Fünfkampf rund 1000 g · Jägerschaft rund 725 g, dazu ansetzbare Lauf- und Rahmengewichte unbelegter Einzelmasse.
- Magazin
- 10 Patronen .22 lfB · 6 Patronen .22 kurz beim Schnellfeuermodell
- V₀
- Nicht belegt; Herstellerangaben der Zeit lagen nicht vor. Zum Vergleich: .22 lfB erreicht aus Gewehrläufen um 300 bis 340 m/s, aus einem Pistolenlauf dieser Länge entsprechend weniger. Ein Wert für diese Waffe ist damit nicht gegeben.
- Kadenz
- entfällt — Selbstlader
Funktionsablauf im Einzelnen
Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.
- 1
Laden und Ruhelage
Magazin einführen, Verschluss zurückziehen und loslassen. Der Stoßboden schiebt die oberste Randfeuerpatrone über eine flache Rampe in das Patronenlager des feststehenden Laufs. Der innenliegende Hahn steht gespannt; die Waffe hat auf dem Stand nur diesen einen Zustand.
- 2
Abzugsweg
Kurzer Vorweg, scharfer Druckpunkt, Auslösung ohne fühlbaren Nachweg. Hier trennt sich die Sportwaffe von der Dienstpistole: Bei der PP ist der lange, schwere Hahnweg des Spannabzugs eine Sicherheitsreserve für das Tragen mit Patrone im Lager. Hier wäre er ein Fehler — jede Millisekunde zwischen Entschluss und Schuss ist Zeit, in der die Waffe aus der Ziellinie wandert.
- 3
Zündung und Trägheitsphase
Der Schlagbolzen trifft nicht die Mitte des Hülsenbodens, sondern den umlaufenden Rand mit der Zündmasse. Nichts verriegelt: Verschlussmasse und Schließfeder halten das Lager geschlossen, bis das Geschoss den Lauf verlassen hat. Bei .22 lfB genügt dafür wenig Masse — deshalb ist der Masseverschluss hier selbstverständliche Bauart und nicht, wie bei den Taschenpistolen, ein Kompromiss an der Leistungsgrenze.
- 4
Öffnen, Auswerfen, Zuführen
Der Verschluss läuft zurück, der Auszieher hält die Hülse, der Auswerfer kippt sie aus; die Schließfeder treibt vor und führt die nächste Patrone zu. Die auf dem Verschluss sitzende Kimme macht diesen Weg mit — die Visierlinie ist über den ganzen Zyklus nicht definiert und erst mit dem Schließen wiederhergestellt. Für den Einzelschuss ohne Bedeutung, für die Schnellfeuerserie der entscheidende Zeitverlust.
- 5
Zielrückkehr
Mechanisch ist der Zyklus zu Ende, konstruktiv nicht. Bemessungsgröße einer Schnellfeuerpistole ist die Zeit, bis die Waffe wieder in der Ziellinie steht; sie hängt an Rückstoßimpuls, Verschlussmasse, Massenverteilung und Griffwinkel. Genau dort setzt die Ausführung 1936 an: schwächere Patrone, Leichtmetallverschluss, Stahlrahmen. Die bewegte Masse sinkt, der Schwerpunkt wandert nach unten, die Waffe kehrt schneller zurück.
Schemaskizze, nicht maßstäblich
- 1 Verschlussruhelage: Die Schließfeder presst den Verschluss gegen den feststehenden Lauf. Verriegelt ist nichts — es hält allein die Masse.
- 2 Schuss: Der Gasdruck treibt Geschoss und Hülse auseinander. Der Verschluss beginnt zurückzuweichen, bewegt sich wegen seiner Trägheit aber nur wenige Zehntelmillimeter, bis das Geschoss den Lauf verlassen hat.
- 3 Rücklauf: Erst nach dem Druckabfall öffnet der Verschluss weit, wirft die Hülse aus und spannt die Feder.
Vergleichsstücke außerhalb der Region
Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.
Colt Woodsman
Colt's Patent Fire Arms Manufacturing Company · USA · 1915 plausibel- System
- Unverriegelter Masseverschluss, feststehender Lauf, .22 lfB, 10-Schuss-Magazin; Entwurf von John M. Browning. Der Name „Woodsman" gilt erst ab 1927 — 1915 bis 1927 lief die Waffe als Colt .22 Target Model.
- Unterschied
- Dieselbe Bauart, dasselbe Kaliber, zwanzig Jahre früher. Die Woodsman war bis in die 1930er Jahre das Maß der Dinge; die Olympia ist die Antwort darauf, nicht deren Vorbild. Der Unterschied liegt nicht im Verschluss, sondern in der Aufspaltung in Ausführungen für einzelne Disziplinen, in ansetzbaren Gewichten und im Leichtmetallmodell für die .22 kurz.
- Befund
- Zeigt, was der Zella-Mehlisser Beitrag war: keine neue Mechanik, sondern deren konsequente Auslegung auf ein Reglement — der Normalfall im Sportwaffenbau und der Grund, warum dort Regeländerungen mehr bewirken als Erfindungen.
Hämmerli Freie Pistole Modell 150
Hämmerli AG, Lenzburg · Schweiz · 1973- System
- Einzellader mit Fallblockverschluss nach Martini-Art, Stecherabzug mit einem Einstellbereich von etwa 5 bis 100 g, freischwingender Lauf
- Unterschied
- Die Gegenprobe innerhalb desselben Sports. Für die 50-m-Disziplin gibt es keinen Grund, überhaupt einen Selbstlader zu bauen: Wo jeder Schuss ein eigener Vorgang ist, bringt das Laden von Hand nur Vorteile — kein bewegter Verschluss, keine mitlaufende Visierung, ein Abzug, der um mehr als eine Größenordnung leichter sein darf.
- Befund
- „Sportpistole" ist keine Bauart, sondern eine Menge von Bauarten, die je einer Disziplin folgen. Die Olympia beantwortet das Schnellfeuer- und Standardprogramm, nicht das Präzisionsprogramm.
Margolin MZ (МЦ), später MZM (МЦМ)
Ischewsker Mechanisches Werk (IschMech, Handelsname Baikal), Konstruktion Michail W. Margolin · Sowjetunion · 1948 plausibel- System
- Unverriegelter Masseverschluss, .22 lfB, feststehender Lauf; Visierung am Griffstück statt auf dem bewegten Teil. Die Schnellfeuerausführung МЦУ trägt eine Mündungsbremse. Fertigungsbeginn 1948; die Bezeichnungen МЦМ und МЦУ führt die Literatur erst ab 1955.
- Unterschied
- Der klarste Systemunterschied der Reihe: Die Visierung sitzt am Griffstück und läuft beim Schuss nicht mit. Damit entfällt genau die Fehlerquelle, die bei der Olympia im Verschlussspiel liegt; bei der Schnellfeuervariante dazu eine Mündungsbremse, die den Rückstoßimpuls weiter senkt.
- Befund
- Dieselbe Frage, zwei Antworten: Zella-Mehlis senkt bewegte Masse und Patronenimpuls, Ischewsk entkoppelt die Visierung von der bewegten Masse. Die zweite Antwort hat sich im Sportpistolenbau durchgesetzt.
Pardini SP
Pardini Armi, Lido di Camaiore · Italien · 1991- System
- Unverriegelter Masseverschluss, .22 lfB, sehr tief liegende Laufachse, stark zurückgezogener Griffwinkel, modularer Aufbau
- Unterschied
- Der heutige Stand derselben Aufgabe. Nicht die Verschlussart ist neu, sondern die Geometrie: Die Laufachse liegt so tief wie möglich über der Griffhand, damit der Rückstoß wenig Drehmoment um das Handgelenk erzeugt. Was 1936 über Massenverteilung und Patronenwahl gelöst wurde, löst Pardini über den Hebelarm.
- Befund
- Datiert die Olympia ein: Sie steht am Anfang der Entwicklung, in der die Sportpistole von der abgeleiteten Zivilwaffe zum eigenständigen Gerät wird. Anfang und Ende sehen mechanisch gleich und geometrisch völlig verschieden aus.
Walther OSP und GSP
Carl Walther GmbH · Deutschland (Bundesrepublik), Ulm/Donau · 1961 plausibel- System
- Unverriegelter Masseverschluss, Magazin vor dem Abzugsbügel statt im Griff; OSP in .22 kurz, GSP ab 1968/69 in .22 lfB und .32 S&W long Wadcutter, Wechselsysteme für .22 kurz, .22 lfB und .32 S&W long nach Herstellerdarstellung erst ab Seriennummer 67001 (1976)
- Unterschied
- Die Fortsetzung der Linie unter anderem Dach. Entscheidend ist die Verlegung des Magazins aus dem Griff nach vorn: Der Griff wird damit frei formbar und kann der Hand des einzelnen Schützen folgen, statt die Magazinbreite abzubilden.
- Befund
- Damit endet die Ableitung der Sportpistole aus der Pistolenbauweise überhaupt. Von der GSP wurden nach Herstellerdarstellung über 150.000 Stück aller Ausführungen gebaut — ob das der Höchstwert unter den KK-Matchpistolen ist, ist hier nicht geprüft. Die Wurzel dieser Baureihe liegt in Zella-Mehlis, wo der Betrieb da längst zerstört war.
Bekannte Schwächen
Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.
-
Die Kimme läuft mit dem Verschluss
Die Kimme sitzt nach Auktionsbeschreibungen im Schwalbenschwanz auf dem Verschluss, also am bewegten Teil; für die Kornrampe ist die Lage hier nicht geklärt. Jedes Spiel in der Verschlussführung wirkt unmittelbar auf die Treffpunktlage, zunehmend mit dem Verschleiß. Für die Beurteilung eines Altstücks ist das der wichtigste Prüfpunkt überhaupt: Führungsspiel des Verschlusses in der vorderen Endlage, seitlich und in der Höhe.
plausibel
-
Leichtmetallverschluss des Schnellfeuermodells
Der Verschluss aus Leichtmetall ist der Grund für die Leistung der Waffe und zugleich ihr empfindlichstes Bauteil: Er verschleißt schneller als Stahl, lässt sich nicht nacharbeiten, und seine Oberfläche ist nicht wiederherstellbar. Am erhaltenen Stück ist der Verschluss deshalb getrennt vom Rahmen zu beurteilen; eine systematische Auswertung von Zustandsbeschreibungen liegt diesem Eintrag nicht zugrunde, die Aussage folgt der Werkstoffpaarung, nicht einer ausgezählten Reihe.
ungeklärt
-
Randfeuer als absolute Präzisionsgrenze
Die Zündmasse im umlaufenden Hülsenrand lässt sich fertigungstechnisch nicht vollkommen gleichmäßig verteilen. Die daraus folgende Streuung kann keine Waffe dieser Klasse unterschreiten — die Grenze liegt in der Munition, nicht im Gerät.
gesichert
-
Bindung an ein Reglement
Eine Dienstwaffe veraltet technisch, ein Sportgerät veraltet mit dem Regelwerk. Die Ausführungen von 1936 sind exakt auf die Wettkampfformen ihrer Zeit zugeschnitten — Serien mit abnehmender Schusszeit, Silhouettenscheiben auf 25 m. Ändert sich das Programm, ändert sich der Wert der Konstruktion, ohne dass an ihr etwas schlechter geworden wäre.
plausibel
-
Varianten-, Bezeichnungs- und Ersatzteillage
Die Handelsbezeichnungen „Olympia I" für das Modell 1932 und „Olympia II" für das Modell 1936 sind Sammlerbegriffe; ob ihnen Werksbezeichnungen entsprechen, ist nicht geprüft. Die vier Ausführungen von 1936 sind in Auktionsbeschreibungen durchgängig belegt, ihre Fertigungszeiträume und Stückzahlen nicht — schon für das Jägerschaftsmodell steht die Angabe 1938 gegen eine Händlerdarstellung, die es auf 1937 datiert. Da die Fertigung 1944 endete und das Werk 1945 demontiert wurde, gibt es Originalteile nur aus Altbeständen; die späteren Hämmerli-Teile sind wegen geänderter Laufform und Gewichtsaufnahme nicht durchgängig austauschbar.
ungeklärt
Verwendung
- Ziviler Wettkampf- und Sportmarkt der Weimarer Republik und der Jahre bis 1944
- Olympische Spiele 1932 in Los Angeles: Silber im 25-m-Schnellfeuer durch Heinz Hax. Die Waffenzuschreibung an das Vorgängermodell (1925/32) folgt beiden Wikipedia-Fassungen und einer Fachzeitschriftendarstellung, ist aber nicht am Wettkampfdokument geprüft — in einem Diskussionsbeitrag wird gegenteilig behauptet, Hax sei 1932 eine Colt Woodsman gegangen
- Olympische Spiele 1936 in Berlin-Wannsee: Gold (Cornelius van Oyen) und Silber (Heinz Hax) im 25-m-Schnellfeuer, Bronze an Torsten Ullman (Schweden). Nach der zeitgenössischen amerikanischen Darstellung führten die deutsche Mannschaft und ein Teil der schwedischen den neuen Walther-Selbstlader mit Leichtmetallverschluss
- Jägerschaftsmodell als kurzläufige Ausführung für jagdlichen Gebrauch, Einführung 1938 nach der englischen Wikipedia, 1937 nach einer Händlerdarstellung
- Nach 1945 als Lizenzbau bei Hämmerli fortgeführt und 1952 erneut eingesetzt, teils noch in über den Krieg geretteten Zella-Mehlisser Stücken
Quellen
- [Online] Wikipedia (en) — Walther Olympia Link
- [Online] Wikipedia (de) — Walther-Pistolen Link
- [Online] Forgotten Weapons — Walther Olympia: Germany's Interwar Target Pistol Link
- [Online] VISIER / all4shooters — Ein Jahrhundert Sportpistolen aus dem Hause Carl Walther Link
- [Online] Olympedia — Rapid-Fire Pistol, 25 metres, Men — 1936 Link
- [Online] Wikipedia (en) — Shooting at the 1936 Summer Olympics Link
- [Online] Wikipedia (en) — Shooting at the 1936 Summer Olympics — Men's 25 metre rapid fire pistol (Wettkampfformat: sechs Silhouetten, Serien zu sechs Schuss) Link
- [Online] Revivaler — Walther Olympia Pistol (Maße und Ausführungen) Link
- [Online] all4shooters (en) — Walther GSP: A sporting pistol family that made history Link
- [Online] NRA / SSUSA — Berlin 1936 Olympics: Amateurs Once Again (Part 3) Link
- [Online] DHM / LeMO — Olympische Sommerspiele 1936 Link
- [Online] Carl Walther — Unternehmensgeschichte — Das erste Jahrhundert Link
- [Online] NRA Museums — Hammerli Model 200 Olympia Semi-Automatic Pistol Link
- [Online] The Firearm Blog — The Rimfire Report: The Margolin MCM and Its Blind Designer Link
- [Literatur] Dieter — Ernst G. Dieter, Sportgewehre und Sportpistolen Kaliber .22 aus Suhl und Zella-Mehlis (2. Auflage) Link
- [Objektbefund] Historic Investments — Walther 1936 Olympia, Nr. 4816 — Beschreibung der Verschlussbeschriftung (Walther-Banner, zweizeilige Anschrift Zella-Mehlis, OLYMPIA-PISTOLE, Krone/N-Beschuss) Link
- [Objektbefund] Legacy Collectibles — Pre-WW2 Walther Olympia Jaeger Pistol (abweichende Lauflänge 4 5/8 Zoll, Einführung 1937) Link
- [Objektbefund] AWM Wien — Walther Olympia Zella-Mehlis .22 lfB (Händlerangebot: 5 Zoll Lauflänge, 897 g; die Beschreibung datiert die Waffe irrtümlich auf die Winterspiele 1936 und ist entsprechend zurückhaltend zu gewichten) Link