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OD WH

Vergleichsstück · Sowjetunion

Pistole PB (6P9)

Fertigung
Nach der einen Darstellung Tula, nach der anderen das Ischewsker Mechanische Werk — der Widerspruch ist im Eintrag benannt
Kaliber
9 × 18 mm
Zeitraum
1967–…
Belegstatus
ungeklärt Begründung anzeigenBegründung ausblenden

ZUR EINORDNUNG: Vergleichsstück. Entwicklung und Fertigung liegen in der Sowjetunion. Der Eintrag steht hier, weil die Grundwaffe — die Pistole M — von 1957 bis 1965 in Suhl gefertigt wurde und weil das Thema Schalldämpfer im Register ohne dieses Stück nicht zu zeigen ist. BELEGT sind: Einführung 1967; Index 6P9; Kaliber 9 × 18 mm; zweiteiliger integrierter Dämpfer, dessen Vorderteil abnehmbar ist; Laufbohrungen, durch die ein Teil der Pulvergase in eine den Lauf umschließende Expansionskammer abströmt; Drahtgeflecht in dieser Kammer als Kühlelement; die Verlegung der Rückholfeder in die Griffschalen, weil die Kammer den Lauf umschließt; Verwendbarkeit der Makarow-Magazine; Gesamtlänge 310 mm mit und 170 mm ohne Vorderteil, Lauf 105 mm; Schalldruck 127,5 dB bei einer Minderung von 31,4 dB; Verwendung durch KGB und sowjetische Spezialkräfte. WIDERSPRÜCHLICH ist die Fertigungsstätte. Eine Darstellung nennt die Einführung 1967 in Tula und eine Verlagerung nach Ischewsk erst um 2000; eine andere nennt von vornherein das Ischewsker Mechanische Werk. Dieses Register löst den Widerspruch NICHT auf und nennt beide. NICHT ERMITTELT sind: Stückzahlen — die ausführlichste Darstellung sagt ausdrücklich, es lägen keine brauchbaren Zahlen vor —, Gewicht, Mündungsgeschwindigkeit, Drall, Sicherung, die Anordnung der Visierung und der Pegelunterschied zwischen Betrieb mit und ohne Vorderteil. FÜR DIESES REGISTER OFFEN und ausdrücklich NICHT behauptet: ob die PB je in DDR-Bestände gelangte. Die Makarow war Standardwaffe aller bewaffneten Organe der DDR; die schallgedämpfte Ableitung kam aus sowjetischer Fertigung. Eine Beschaffung durch NVA, MdI oder MfS ist in keiner eingesehenen Darstellung genannt. Solange das so ist, steht dieser Eintrag als Vergleichsstück ohne belegten Bezug zum Untersuchungsraum außer über die Grundwaffe. Die Angabe von 31,4 dB Minderung und ihre Umrechnung sind im Eintrag Schalldämpfer ausgeführt; die dortigen Rechnungen sind eigene.

So funktioniert sie

Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.

Diese Pistole ist eine Makarow, der man das Leisesein eingebaut hat — nicht angeschraubt. Der Dämpfer besteht aus zwei Teilen: Ein Rohr sitzt vorn auf der Mündung und lässt sich abnehmen, wenn die Waffe unauffällig getragen werden soll; das andere umschließt den Lauf und bleibt immer dran. In diesem hinteren Teil steckt der eigentliche Kniff. Der Lauf hat Bohrungen, durch die schon während des Schusses ein Teil der Pulvergase seitlich abströmt — in eine Kammer, die mit Drahtgeflecht gefüllt ist. Das Geflecht kühlt die Gase und nimmt ihnen den Druck. Dass Gas entweicht, hat noch eine zweite Wirkung: Auf das Geschoss wirkt weniger davon, es verlässt den Lauf langsamer — und bleibt damit unter der Schallgeschwindigkeit, sodass gar kein Überschallknall entsteht. Und weil die Kammer den Platz einnimmt, an dem bei einer gewöhnlichen Makarow die Rückholfeder um den Lauf sitzt, musste diese woanders hin: in die Griffschalen. Wer beide Waffen zerlegt nebeneinanderlegt, sieht sofort, dass hier nicht nur etwas aufgesetzt wurde.

Die PB ist die schallgedämpfte Ableitung der Makarow — derselbe Verschluss, dieselbe Patrone, dieselben Magazine. Und trotzdem eine andere Waffe.

Eine Entscheidung, die eine zweite erzwang

Der Dämpfer der PB ist nicht angesetzt, sondern eingebaut. Er besteht aus zwei Teilen: einem abnehmbaren Rohr vorn auf der Mündung und einer Expansionskammer, die den Lauf umschließt.

Bei einer gewöhnlichen Makarow sitzt an genau dieser Stelle die Rückholfeder — als Schraubenfeder um den Lauf. Der Platz war vergeben.

Also musste die Feder woanders hin, und sie ging in die Griffschalen.

Das ist der interessanteste Satz über diese Waffe. Eine Entscheidung, die den Schall betraf, hat die Bauform umgekrempelt — bis in ein Bauteil hinein, das mit Akustik nichts zu tun hat. Wer beide Waffen zerlegt nebeneinanderlegt, sieht sofort, dass hier nicht bloß etwas aufgeschraubt wurde.

Dieselbe Art von Zwang beschreibt dieses Register beim lMG GZ 500, wo der Maschinenpark die Lauflänge festlegte, und bei den Schäften, wo das verfügbare Holz über die Abnahme entschied. Konstruktionen entstehen selten aus reiner Absicht.

Wie sie leise wird

Der Lauf hat Bohrungen. Schon während das Geschoss ihn durchläuft, strömt ein Teil der Pulvergase seitlich in die Expansionskammer ab, die mit Drahtgeflecht gefüllt ist. Das Geflecht kühlt die Gase — und kühleres Gas hat weniger Druck und macht weniger Lärm.

Der zweite, wichtigere Effekt ist indirekt: Weil Gas entweicht, wirkt weniger davon auf das Geschoss. Es verlässt den Lauf langsamer und bleibt unter der Schallgeschwindigkeit.

Damit entsteht der Geschossknall gar nicht erst — jenes Geräusch, gegen das kein Dämpfer der Welt etwas ausrichtet, weil es entlang der ganzen Flugbahn entsteht und mit der Mündung nichts zu tun hat. Siehe Schalldämpfer.

Der Preis steht unmittelbar daneben: weniger Energie und ein steilerer Fall. Eine Waffe, die so gebaut ist, gibt Leistung auf, um leise zu sein — und für den vorgesehenen Zweck ist das die richtige Abwägung.

Was die Zahlen sagen

Belegt sind zwei Werte: 127,5 dB gedämpft, bei einer Minderung von 31,4 dB.

Der Eintrag Schalldämpfer rechnet das um: Das entspricht einer Schallintensität, die auf ein Tausendvierhundertstel fällt, also 99,93 Prozent entfernter Schallenergie — und trotzdem bleibt ein Pegel knapp unter der Schmerzschwelle und rund 27 dB über einem Presslufthammer.

Eine gedämpfte PB ist also nicht leise. Sie ist so leise, wie eine Pistole überhaupt werden kann, und das ist etwas anderes.

Zwei Längen, zwei Zwecke

Zwei Längen, zwei Zwecke
mit Vorderteilohne
Gesamtlänge310 mm170 mm

Das abnehmbare Vorderteil ist der größere Teil des Dämpfervolumens. Wer es abnimmt, bekommt eine Waffe von der Länge einer normalen Pistole — verdeckt zu tragen, aber erheblich lauter. Wie viel lauter, ist in den eingesehenen Darstellungen nicht gesagt.

Die Waffe kennt damit zwei Betriebsarten, und die Entscheidung fällt beim Anziehen des Mantels.

Warum ausgerechnet die Makarow

Weil sie ein unverriegelter Masseverschluss mit feststehendem Lauf ist.

Bei einer Pistole mit zurücklaufendem Lauf — etwa der Pistole 08 oder der SIG Sauer P6 — muss sich der Lauf beim Schuss bewegen. Zusätzliche Masse an der Mündung bremst ihn, und im Zweifel lädt die Waffe nicht mehr durch. Bei der Makarow steht der Lauf fest; es gibt nichts, was der Dämpfer bremsen könnte.

Dasselbe gilt für die schallgedämpfte ČZ vz. 27, die dieses Register führt — ebenfalls unverriegelter Masseverschluss, ebenfalls feststehender Lauf. Das ist kein Zufall, sondern die Voraussetzung.

Der offene Punkt für dieses Register

Die Makarow war nach der eingesehenen Darstellung Standardwaffe aller bewaffneten Organe der DDR, der Polizei, der Dienste und später der Kampfgruppen — und sie wurde von 1957 bis 1965 in Suhl gefertigt.

Ob die schallgedämpfte Ableitung je in DDR-Bestände gelangte, sagt keine der eingesehenen Darstellungen. Für das MfS ist die tschechoslowakische Škorpion nachweislich belegt, über ein Museumsobjekt sogar mit Tarnungsumbau. Für die PB fehlt jeder Beleg.

Dieser Eintrag behauptet deshalb nichts über eine DDR-Verwendung. Er steht als Vergleichsstück, dessen Bezug zum Untersuchungsraum allein über die Grundwaffe läuft.

Zum Belegstatus. Der Eintrag ist als ungeklärt geführt. Stückzahlen liegen nicht vor — die ausführlichste Darstellung sagt das ausdrücklich —, Gewicht und Mündungsgeschwindigkeit fehlen, und selbst die Fertigungsstätte ist widersprüchlich: 1967 in Tula nach der einen, Ischewsk nach der anderen Angabe. Er steht trotzdem, weil er das einzige Stück ist, an dem sich ein integrierter Schalldämpfer im Register zeigen lässt — und weil seine Grundwaffe hier gebaut wurde.

Für die Bestimmung

  1. Gehäuse um den Lauf. Eine Makarow mit verdicktem Vorderteil ist keine Makarow.
  2. Rückholfeder in den Griffschalen. Am zerlegten Stück das eindeutige Merkmal.
  3. Laufbohrungen. Sie verraten den integrierten Dämpfer und bedeuten zugleich, dass die Waffe ohne ihn nicht bestimmungsgemäß arbeitet.
  4. Vorderteil. Vorhanden oder abgenommen — beides ist ein zulässiger Zustand, aber die Waffe ist ohne es unvollständig.
  5. Drahtgeflecht. Nur beim Zerlegen zu prüfen und für die Wirkung entscheidend.

Offene Forschungsfragen. Tula oder Ischewsk? — Wie viele Stück wurden gebaut? — Wie hoch ist die Mündungsgeschwindigkeit, und wie viel Leistung kostet die Gasableitung tatsächlich? — Um wie viel lauter ist die Waffe ohne Vorderteil? — Und die für dieses Register entscheidende Frage: Gelangte die PB in DDR-Bestände, und wenn ja, zu welcher Diensteinheit?

Waffenrechtliches

Selbstladepistole mit integriertem Schalldämpfer. Dieses Register trifft zur waffenrechtlichen Einordnung keine Feststellung; verbindlich ist allein die Entscheidung der zuständigen Behörde. Die Waffe wird hier technik- und zeitgeschichtlich dokumentiert. Siehe Methodik.

Konstruktion

Verschluss
Unverriegelter Masseverschluss bei feststehendem Lauf — unverändert von der Pistole M übernommen. Genau diese Bauart macht die Waffe für einen Dämpfer geeignet: Es gibt keinen zurücklaufenden Lauf, den zusätzliche Masse an der Mündung bremsen könnte.
Ladeprinzip
Rückstoßlader, unverriegelt
Zuführung
Stangenmagazin im Griffstück; nach der eingesehenen Darstellung sind die Magazine der Makarow verwendbar.
Abzug
Spannabzug wie beim Grundmuster
Sicherung
Nicht ermittelt
Visierung
Offene Visierung. Ob und wie sie über dem Dämpfergehäuse angeordnet ist, war NICHT zu ermitteln.

Maße und Leistung

Länge
310 mm mit aufgesetztem Vorderteil, 170 mm ohne
Lauflänge
105 mm
Gewicht
Nicht ermittelt
Magazin
Magazine der Makarow
V₀
Nicht ermittelt. Sie liegt konstruktionsbedingt unter der der Makarow, weil Gas über die Laufbohrungen abströmt — der Wert ist der Preis der Dämpfung.

Funktionsablauf im Einzelnen

Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.

  1. 1

    Ausgangslage

    Patrone im Lager, Verschluss vorn, Lauf feststehend. Bis hierher wie bei jeder Makarow.

  2. 2

    Schuss und Gasableitung im Lauf

    Noch während das Geschoss den Lauf durchläuft, strömt ein Teil der Pulvergase durch Bohrungen im Lauf seitlich in eine Expansionskammer ab, die den Lauf umschließt. Ein Drahtgeflecht in dieser Kammer kühlt die Gase; kühleres Gas hat weniger Druck und macht weniger Lärm. Siehe Schalldämpfer.

  3. 3

    Warum das Geschoss langsamer wird — und das der Zweck ist

    Weil Gas abströmt, wirkt weniger davon auf das Geschoss. Es verlässt den Lauf langsamer und bleibt unter der Schallgeschwindigkeit. Damit entsteht der Geschossknall gar nicht erst — das Geräusch, gegen das kein Dämpfer der Welt etwas ausrichtet. Der Preis ist unmittelbar: weniger Energie und ein steilerer Fall. Siehe Außenballistik.

  4. 4

    Das abnehmbare Vorderteil

    Vorn auf der Mündung sitzt ein zweiter Dämpferteil, der abgenommen werden kann. Ohne ihn ist die Waffe 170 statt 310 mm lang und damit verdeckt zu tragen — mit entsprechend geringerer Dämpfung.

  5. 5

    Rücklauf gegen eine Feder im Griff

    Bei der Makarow sitzt die Rückholfeder um den Lauf. Diesen Platz nimmt hier die Expansionskammer ein. Die Feder musste deshalb in die Griffschalen verlegt werden — eine Änderung, die mit dem Schall nichts zu tun hat und allein aus ihm folgt.

Masseverschluss — unverriegelter Rückstoßlader

Schemaskizze, nicht maßstäblich

1 2 3
  1. 1 Verschlussruhelage: Die Schließfeder presst den Verschluss gegen den feststehenden Lauf. Verriegelt ist nichts — es hält allein die Masse.
  2. 2 Schuss: Der Gasdruck treibt Geschoss und Hülse auseinander. Der Verschluss beginnt zurückzuweichen, bewegt sich wegen seiner Trägheit aber nur wenige Zehntelmillimeter, bis das Geschoss den Lauf verlassen hat.
  3. 3 Rücklauf: Erst nach dem Druckabfall öffnet der Verschluss weit, wirft die Hülse aus und spannt die Feder.

Vergleichsstücke außerhalb der Region

Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.

Pistole M (Makarow)

VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann" u. a. · DDR (Suhl) / Sowjetunion · 1957 plausibel
System
Unverriegelter Masseverschluss, feststehender Lauf, 9 × 18 mm, Rückholfeder um den Lauf
Unterschied
Dieselbe Grundwaffe. Verschluss, Patrone, Magazin und Abzug sind übernommen; geändert sind der Lauf (Bohrungen), das Gehäuse (Expansionskammer) und die Lage der Rückholfeder (Griffschalen statt um den Lauf).
Befund
Für dieses Register die eigentliche Verbindung: Die Makarow wurde 1957–1965 in Suhl gefertigt. Ihre schallgedämpfte Ableitung kam nach beiden eingesehenen Darstellungen aus sowjetischer Fertigung. Ob sie in DDR-Bestände gelangte, ist NICHT belegt.

ČZ vz. 27 mit Schalldämpfer

Česká zbrojovka · Protektorat / Tschechoslowakei · 1942 plausibel
System
Unverriegelter Masseverschluss, 7,65 mm, verlängerter Lauf mit aufgeweitetem Mündungswulst, Dämpfer über Klemmhülse aufgespannt
Unterschied
Der andere Weg: angesetzter statt integrierter Dämpfer. Die vz. 27 behält ihren Aufbau und bekommt vorn etwas dazu; die PB ist um den Dämpfer herum gebaut.
Befund
Beide Male ist die Grundwaffe ein unverriegelter Masseverschluss mit feststehendem Lauf — und das ist kein Zufall. Diese Bauart verträgt Zusatzmasse an der Mündung, ohne dass die Waffe aufhört durchzuladen.

Škorpion vz. 61

Česká zbrojovka · Tschechoslowakei · 1963 plausibel
System
Zuschießender Masseverschluss, Kadenzverzögerer, 7,65 bzw. 9 mm
Unterschied
Die andere Waffe des verdeckten Einsatzes im Ostblock, vier Jahre früher — und mit einem anderen Ansatz: klein statt leise.
Befund
Für die verdeckte Führung gab es zwei Wege: die Waffe verkleinern oder sie leise machen. Das MfS griff nachweislich zur Škorpion; ob auch zur PB, ist offen.

Bekannte Schwächen

Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.

  • Die Dämpfung kostet Leistung

    Gas, das durch die Laufbohrungen entweicht, treibt das Geschoss nicht mehr an. Die Mündungsgeschwindigkeit liegt damit konstruktionsbedingt unter der der Makarow — die genauen Werte waren NICHT zu ermitteln. Das ist kein Mangel, sondern der bezahlte Preis: Ohne diese Absenkung bliebe der Geschossknall.

    plausibel

  • Ohne Vorderteil deutlich lauter

    Das abnehmbare Vorderteil ist der größere Teil des Dämpfervolumens. Wer es abnimmt, um die Waffe verdeckt zu tragen, hat eine Pistole, die kürzer, aber erheblich lauter ist. Wie viel lauter, ist NICHT ermittelt.

    ungeklärt

  • Nicht ohne Weiteres zu warten

    Drahtgeflecht in einer Expansionskammer verschmutzt und verbrennt mit der Zeit. Für die Beurteilung eines Stücks heißt das: Der Zustand des Geflechts entscheidet über die Wirkung, ist von außen nicht zu sehen und lässt sich nur beim Zerlegen prüfen.

    ungeklärt

Verwendung

  • KGB und sowjetische Spezialkräfte; die englischsprachige Darstellung nennt ausdrücklich verdeckte Einsätze
  • Fertigung ab 1967; nach einer Darstellung noch in jüngerer Zeit im Bau
  • Verwendung in der DDR: NICHT belegt

Quellen

  1. [Online] Forgotten Weapons Makarov PB: Silenced KGB Wet Work Pistol , Einführung 1967 in Tula, Verlagerung der Fertigung nach Ischewsk um 2000 nach einem Kommentar; zweiteiliger Dämpfer, der den Lauf umschließt; dadurch musste die Rückholfeder in die Griffschalen verlegt werden; Patrone 9 × 18 mm und Magazine der Makarow verwendbar; ausdrücklich keine brauchbaren Stückzahlen verfügbar Link
  2. [Online] Dockery Armory Makarov PB , Index 6P9, Pistolet Besschumnyj; Fertigung ab 1967; 9 × 18 mm; Gesamtlänge 31 cm mit aufgesetztem Vorderteil und 17 cm ohne; Lauf 10,5 cm; Ischewsker Mechanisches Werk Link
  3. [Online] Polizeihistorische Sammlung Berlin Makarow , PB als schallgedämpfte Ausführung (pistolet bes'schumnyj), Schalldruck 127,5 dB bei 31,4 dB Minderung; Makarow als Standardwaffe aller bewaffneten Organe der DDR, der Polizei, der Dienste und später der Kampfgruppen Link