Modell
lMG GZ 500
- Fertigung
- GWB Wiesa
- Kaliber
- 7,62 × 39 mm
- Zeitraum
- 1970–1990
- Belegstatus
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Dieser Eintrag steht auf einer SCHMALEN Grundlage und ist entsprechend gekennzeichnet. Belegt ist der Kern durch eine Darstellung zur Geschichte der Kalaschnikow in der DDR, die dieses Register bereits an anderer Stelle auswertet: dass der GWB Wiesa mit AKMZ und AKMSZ Zweibein-Ausführungen der MPi KM fertigte; dass eine als Maschinengewehr gedachte Ausführung für mögliche ausländische Kunden entstehen sollte; dass — wörtlich — „man auf den Maschinen im GBW Wiesa keine Läufe über einer Länge von 500 mm fertigen konnte"; und dass daraus das lMG GZ 500 mit genau dieser Lauflänge und einem Zweibein hervorging. Ebenso, dass die NVA kein Interesse zeigte, weil sie mit dem RPD (eingeführt als lMG-D) und dem RP-46 (eingeführt als Kp.-MG.) aus sowjetischer Fertigung zufrieden war und auch am sowjetischen RPKM kein Interesse hatte. NICHT ERMITTELT sind: Entwicklungsjahr und Fertigungszeitraum — die hier angegebenen Jahre sind eine grobe Einordnung nach dem Umfeld und ausdrücklich keine Belegangabe —, Stückzahlen, ob es über Musterstücke hinauskam, das Gesamtgewicht, die Visierung, die vorgesehene Zuführung, ob ein Wechsellauf vorgesehen war und ob je ein ausländischer Kunde beschafft hat. Auch der genaue Wortlaut der Bezeichnung ist unsicher: Aufgelöst wird sie als „Gewehr Zweibein Kalaschnikow 500 mm", was für ein als Maschinengewehr geführtes Gerät ungewöhnlich ist. Die RPK-Werte (rund 590 mm Lauf, 5,0 kg, 600 Schuss/min, wirksam bis 500 m) stammen aus einer NVA-Sammlerseite und sind hier nur als Vergleichsmaßstab wiedergegeben. Der Eintrag wird trotz dieser Lage geführt, weil sein Befund — eine Konstruktionsvorgabe, die aus dem Maschinenpark stammt — für dieses Register von grundsätzlichem Interesse ist und weil dieselbe 500-mm-Grenze beim PG 500 von 1988 wieder auftaucht.
So funktioniert sie
Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.
Diese Waffe ist eine Kalaschnikow mit längerem Lauf, schwererem Aufbau und einem Zweibein darunter. Der Gedanke dahinter: Ein leichtes Maschinengewehr soll aus derselben Patrone mehr herausholen und länger am Stück feuern können als ein Sturmgewehr. Ein längerer Lauf gibt dem Geschoss mehr Weg, auf dem die Pulvergase es beschleunigen — es wird schneller und fliegt flacher, die Waffe reicht weiter. Das Zweibein nimmt das Gewicht auf und hält die Waffe beim Feuerstoß ruhig, sodass der Schütze nicht nach dem dritten Schuss über das Ziel steigt. Innen arbeitet sie wie jede Kalaschnikow: Pulvergas wird aus dem Lauf abgezweigt, treibt einen Kolben nach hinten, der einen Träger mitnimmt, und dieser dreht den Verschluss auf. Das Besondere an dieser Waffe steht nicht in der Konstruktion, sondern in ihrer Entstehung — die Lauflänge von genau 500 Millimetern ist keine ballistische Entscheidung, sondern die Grenze dessen, was die Maschinen im Werk hergaben.
Dieser Eintrag steht hier wegen eines einzigen Satzes, und der handelt nicht von Ballistik, sondern von Werkzeugmaschinen:
„Das Problem war jedoch, dass man auf den Maschinen im GBW Wiesa keine Läufe über einer Länge von 500 mm fertigen konnte.”
Daraus wurde das lMG GZ 500 — ein leichtes Maschinengewehr mit genau 500 mm Lauflänge.
Warum das bemerkenswert ist
Ein leichtes Maschinengewehr braucht einen längeren Lauf als das Sturmgewehr derselben Patrone. Der Grund ist einfach: Mehr Lauflänge heißt mehr Weg, auf dem die Pulvergase das Geschoss beschleunigen, also höhere Mündungsgeschwindigkeit, flachere Flugbahn, größere wirksame Entfernung. Genau dafür ist die Gattung da. Siehe Innenballistik.
Das sowjetische RPK, das dieselbe Rolle in derselben Patrone ausfüllt, hat rund 590 mm.
Das Wiesaer Gerät hat 500 mm — nicht, weil jemand das für richtig hielt, sondern weil die Maschinen nicht mehr hergaben. Die wichtigste Kennzahl dieser Waffe ist damit keine Konstruktionsentscheidung, sondern eine Fertigungsgrenze.
Für ein Register, dessen Leitfrage lautet, was ein Fertigungsort mit dem hervorgebrachten Erzeugnis macht, ist das ein Musterfall. Sonst zeigt sich der Einfluss der Fertigung an Oberflächen, Toleranzen und Werkstoffen — hier bestimmt er ein Hauptmaß.
Und es blieb nicht bei dieser einen Waffe
Dieselbe Zahl taucht in Wiesa noch einmal auf. 1988 entstand dort das PG 500, eine MPi-KM-Ableitung mit — wieder — 500-mm-Lauf, durchbrochenem Schaft und Zieloptik. Dieses Register führte das bislang als Angabe, ohne einen Grund dafür zu kennen.
Jetzt liegt einer vor. Ob er auch für das PG 500 gilt, ist damit nicht bewiesen — zwischen beiden liegen fast zwei Jahrzehnte, und Maschinenparks ändern sich. Aber es ist die naheliegende Erklärung dafür, dass zwei Waffen desselben Werks dasselbe ungewöhnliche Maß tragen, und sie ist prüfbar: Was an Werkzeugmaschinen in Wiesa stand und was daraus folgte, müsste in Betriebsunterlagen stehen.
Was Wiesa sonst mit Zweibein baute
Vor dem GZ 500 fertigte das Werk zwei Zweibein-Ausführungen der MPi KM selbst:
- AKMZ — Awtomat Kalaschnikowa modifiziert, Zweibein
- AKMSZ — dieselbe mit klappbarem Schaft
Das sind Sturmgewehre mit Zweibein, keine Maschinengewehre. Das GZ 500 ist der Schritt darüber hinaus: verlängerter Lauf, schwererer Aufbau, als Maschinengewehr gedacht.
Der Unterschied zwischen einem Sturmgewehr mit Zweibein und einem leichten Maschinengewehr ist allerdings kleiner, als die Bezeichnungen nahelegen. Mechanisch ist beides dieselbe Kalaschnikow. Was sich ändert, ist Lauflänge, Masse und die Erwartung, wie lange am Stück gefeuert wird.
Warum die NVA nicht wollte
Die naheliegende Frage bei einem DDR-Entwurf ist, warum die eigene Armee ihn nicht nahm. Die Antwort ist unspektakulär: Sie hatte schon zwei.
| NVA-Bezeichnung | Waffe | Patrone | Zuführung |
|---|---|---|---|
| lMG-D | RPD | 7,62 × 39 mm | Gurt |
| Kp.-MG. | RP-46 | 7,62 × 54 R | Gurt |
Beide kamen aus sowjetischer Fertigung, beide besetzten je einen der Plätze, die ein Wiesaer Entwurf hätte einnehmen können — und beide haben Gurtzuführung. Für anhaltendes Feuer ist das der bessere Weg als ein Magazin, das alle dreißig oder vierzig Schuss gewechselt werden muss.
Nach der eingesehenen Darstellung hatte die NVA aus demselben Grund auch am sowjetischen RPKM kein Interesse. Die Ablehnung des Wiesaer Geräts war also keine Kritik an der Waffe, sondern die Feststellung, dass kein Bedarf bestand.
Ein Entwurf ohne Inlandsmarkt
Damit stand das GZ 500 in einer Lage, die in diesem Register wiederkehrt: Es musste sich allein über den Export tragen.
Zwei Jahrzehnte später ging es dem Wieger StG 940 aus Suhl genauso — eine DDR-Kalaschnikow in NATO-Kaliber, entwickelt für Kunden im Ausland, mit demselben Ergebnis. Beide Male ist die Ausgangslage dieselbe: Der Inlandsbedarf ist durch sowjetische Lieferungen gedeckt, und im Ausland steht man gegen etablierte Anbieter. Siehe Wie weit reicht die Wirkung.
Ob das GZ 500 je einen Abnehmer fand, ist in den eingesehenen Quellen nicht gesagt. Auch nicht, ob es über Musterstücke hinauskam.
Zum Belegstatus. Dieser Eintrag ist als ungeklärt geführt, und das ist ernst gemeint. Er beruht in seinem Kern auf einer einzigen Darstellung. Was daraus folgt — der Zusammenhang zwischen Maschinenpark und Lauflänge —, ist zu interessant, um es wegzulassen, und zu schmal belegt, um es als gesichert auszugeben. Die Jahresangaben im Kopf dieses Eintrags sind eine grobe zeitliche Einordnung und ausdrücklich keine Belegangabe.
Offene Forschungsfragen. Wann entstand das GZ 500, und in welcher Stückzahl? — Kam es über Musterstücke hinaus, und gab es je einen ausländischen Abnehmer? — Welche Werkzeugmaschinen standen in Wiesa, und woher kam die 500-mm-Grenze? Das ist die eigentliche Frage dieses Eintrags und in Betriebsunterlagen zu beantworten. — Gilt dieselbe Grenze für das PG 500 von 1988? — Und was bedeutet das „G” in GZ 500 tatsächlich? Die Auflösung „Gewehr Zweibein Kalaschnikow 500 mm” ist für ein Maschinengewehr ungewöhnlich.
Waffenrechtliches
Vollautomatische Waffe und damit Kriegswaffe nach dem KWKG. Sie wird hier ausschließlich technik- und zeitgeschichtlich dokumentiert. Siehe Methodik.
Konstruktion
- Verschluss
- Formschlüssig verriegelter Drehkopfverschluss nach Kalaschnikow — unverändert gegenüber der MPi KM.
- Ladeprinzip
- Gasdrucklader mit langhubigem Kolben, fest mit dem Verschlussträger verbunden.
- Zuführung
- Wechselmagazin der Kalaschnikow-Familie. Ob Trommelmagazine oder Magazine größerer Kapazität vorgesehen waren, ist NICHT ermittelt.
- Abzug
- Einzel- und Dauerfeuer wie beim Grundmuster
- Sicherung
- Kombinierter Sicherungs- und Feuerwahlhebel rechts am Gehäuse
- Visierung
- Nicht ermittelt
Maße und Leistung
- Lauflänge
- 500 mm — die Höchstlänge, die auf den Maschinen in Wiesa zu fertigen war. Der ballistisch naheliegende Wert wäre höher gewesen.
Funktionsablauf im Einzelnen
Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.
- 1
Wie die MPi KM — mit einer Ausnahme
Der Funktionsablauf ist der des Kalaschnikow-Grundmusters und im Eintrag zur MPi K und MPi KM im Einzelnen beschrieben: Gasentnahme, langhubiger Kolben, Drehkopfverschluss, Wechselmagazin. Dieser Eintrag wiederholt das nicht, sondern behandelt, was an dieser Ausführung anders ist.
- 2
Was der längere Lauf bewirkt
Ein längerer Lauf gibt den Pulvergasen mehr Weg, auf dem sie das Geschoss beschleunigen. Mündungsgeschwindigkeit und Rasanz steigen, die wirksame Entfernung wächst. Genau dafür haben leichte Maschinengewehre längere Läufe als die Sturmgewehre derselben Patrone. Siehe Innenballistik und Läufe und Züge.
- 3
Was das Zweibein bewirkt
Es nimmt das Gewicht auf und gibt der Waffe zwei zusätzliche Auflagepunkte. Im Dauerfeuer bleibt sie damit im Ziel, statt zu steigen. Der Unterschied zwischen einem Sturmgewehr und einem leichten Maschinengewehr liegt in erheblichem Maß hier — nicht im Mechanismus.
- 4
Wo die Rechnung nicht aufgeht
Bei 500 mm bleibt der Lauf kürzer, als es die Aufgabe verlangt. Das sowjetische RPK, das dieselbe Rolle ausfüllt, hat rund 590 mm. Der Unterschied kostet Mündungsgeschwindigkeit und damit Reichweite — und er geht nicht auf eine konstruktive Abwägung zurück, sondern auf die Grenze der vorhandenen Werkzeugmaschinen.
Schemaskizze, nicht maßstäblich
- 1 Verriegelt: Die Warzen des Verschlusskopfs liegen hinter den Rastflächen des Gehäuses. Der Lauf steht fest — er läuft nicht mit zurück.
- 2 Gasentnahme: Hinter dem Geschoss strömt ein Teil der Pulvergase durch die Laufbohrung in den Gaszylinder und treibt den Kolben zurück. Der Kolben ist fest mit dem Verschlussträger verbunden (Langhub).
- 3 Entriegelung: Eine Steuerkurve im Träger dreht den Verschlusskopf aus den Rastflächen; erst danach nimmt der Träger ihn nach hinten mit.
Vergleichsstücke außerhalb der Region
Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.
MPi KM
VEB Geräte- und Werkzeugbau Wiesa · DDR (Wiesa) · 1965 plausibel- System
- Gasdrucklader mit langhubigem Kolben, Drehkopfverschluss, 7,62 × 39 mm, 415-mm-Lauf
- Unterschied
- Die Grundwaffe, aus der das GZ 500 abgeleitet ist. Verlängerter Lauf, Zweibein, schwererer Aufbau — mechanisch identisch.
- Befund
- Aus derselben Werkstatt gingen mit AKMZ und AKMSZ auch Zweibein-Ausführungen der MPi KM selbst hervor. Das GZ 500 ist der Schritt darüber hinaus: nicht ein Sturmgewehr mit Zweibein, sondern eine als Maschinengewehr gedachte Waffe.
RPK
sowjetische Staatsbetriebe · Sowjetunion · 1961 plausibel- System
- Kalaschnikow-Ableitung als leichtes Maschinengewehr, 7,62 × 39 mm, rund 590 mm Lauf, verstärktes Gehäuse, Zweibein, 5,0 kg, 600 Schuss/min, wirksam bis 500 m
- Unterschied
- Die sowjetische Antwort auf dieselbe Aufgabe und der Maßstab, an dem sich das GZ 500 messen lassen muss. Der entscheidende Unterschied ist der längere Lauf.
- Befund
- Die NVA führte das RPK nicht ein. Nach der eingesehenen Darstellung bestand kein Bedarf, weil man mit den vorhandenen sowjetischen Maschinengewehren zufrieden war. Damit fehlte dem Wiesaer Entwurf auch der Inlandsmarkt.
RPD (in der NVA lMG-D)
sowjetische Staatsbetriebe · Sowjetunion · 1944 plausibel- System
- Gasdrucklader, Gurtzuführung, 7,62 × 39 mm
- Unterschied
- Das leichte Maschinengewehr, das die NVA tatsächlich führte — und ein anderer Ansatz: Gurtzuführung statt Magazin, also mehr Dauerfeuer ohne Unterbrechung.
- Befund
- Wer wissen will, warum das GZ 500 in der DDR keinen Abnehmer fand, findet die Antwort hier und beim Kp.-MG. Die Truppe hatte, was sie brauchte, und zwar mit Gurt statt Magazin.
RP-46 (in der NVA Kp.-MG.)
sowjetische Staatsbetriebe · Sowjetunion · 1946 plausibel- System
- Gasdrucklader, Gurtzuführung, 7,62 × 54 R
- Unterschied
- Das Kompaniemaschinengewehr der NVA in der vollen Gewehrpatrone — eine Klasse über dem GZ 500 und mit größerer Reichweite.
- Befund
- Zusammen mit dem lMG-D besetzte es beide Plätze, die ein Wiesaer Entwurf hätte einnehmen können.
Wieger StG 940
VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk „Ernst Thälmann" · DDR (Suhl) · 1987 plausibel- System
- Kalaschnikow-Ableitung in 5,56 × 45 mm NATO
- Unterschied
- Der spätere und weit bekanntere Versuch, eine DDR-Kalaschnikow für den Export zu entwerfen — mit demselben Ergebnis: kein Abnehmer.
- Befund
- Zwischen GZ 500 und Wieger liegen rund zwei Jahrzehnte, und beide scheitern an derselben Stelle: Der Inlandsbedarf war gedeckt, und im Ausland stand man gegen etablierte Anbieter. Siehe Wie weit reicht die Wirkung.
Bekannte Schwächen
Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.
-
Der Lauf ist zu kurz — aus einem Grund, der nichts mit der Waffe zu tun hat
500 mm sind für ein leichtes Maschinengewehr knapp; das RPK derselben Patrone hat rund 590 mm. Der Unterschied kostet Mündungsgeschwindigkeit und damit wirksame Entfernung. Entschieden wurde er nicht am Reißbrett, sondern in der Werkhalle: Längere Läufe waren auf den vorhandenen Maschinen nicht zu fertigen.
plausibel
-
Kein Abnehmer im Inland
Die NVA lehnte ab. Sie war mit dem RPD (als lMG-D) und dem RP-46 (als Kp.-MG.) aus sowjetischer Fertigung zufrieden und hatte auch am sowjetischen RPK kein Interesse. Ein Entwurf ohne Inlandsbedarf muss sich allein über den Export tragen — dieselbe Ausgangslage wie beim Wieger zwei Jahrzehnte später.
plausibel
-
Magazin statt Gurt
Die leichten Maschinengewehre, die die NVA führte, hatten Gurtzuführung. Eine magazingespeiste Waffe muss alle 30 oder 40 Schuss nachladen und ist damit für anhaltendes Feuer schlechter geeignet. Das ist keine Schwäche dieser Konstruktion allein, sondern der ganzen Gattung magazingespeister leichter MGs auf Sturmgewehrbasis.
plausibel
Verwendung
- Für den Export vorgesehen; ein tatsächlicher Abnehmer ist in den eingesehenen Quellen NICHT genannt
- Von der NVA nicht eingeführt — sie führte als leichtes MG das RPD (lMG-D) und als Kompanie-MG das RP-46 (Kp.-MG.), beide aus sowjetischer Fertigung
Quellen
- [Online] RRT877 — MPi KM — die Geschichte der Kalaschnikow in der DDR, Teil 1 , Fertigung der Zweibein-Ausführungen AKMZ und AKMSZ im GWB Wiesa; geplante Maschinengewehr-Ausführung für mögliche ausländische Kunden; wörtlich: „Das Problem war jedoch, dass man auf den Maschinen im GBW Wiesa keine Läufe über einer Länge von 500 mm fertigen konnte"; daraus das lMG GZ 500 (Gewehr Zweibein Kalaschnikow 500 mm) mit genau dieser Lauflänge und Zweibein; kein Interesse der NVA, weil sie mit dem RPD (eingeführt als lMG-D) und dem RP-46 (eingeführt als Kp.-MG.) aus sowjetischer Fertigung zufrieden war und auch am sowjetischen RPKM kein Interesse hatte Link
- [Online] nva-geschichte.de — RPK Maschinengewehr , RPK 5,0 kg, Länge 1.040 mm, Kadenz 600 Schuss/min, wirksame Entfernung bis 500 m, Mittelpatrone M43; keine Angaben zur Verwendung in der NVA Link
- [Online] Wikipedia (de) — VEB Geräte- und Werkzeugbau Wiesa Link