Zum Inhalt springen
OD WH

Hersteller · Berlin

Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG, Werke Berlin

1869–1945 KaiserreichErster WeltkriegWeimarer Republik1933–1945
plausibel Begründung anzeigenBegründung ausblenden

Mehrfach übereinstimmend belegt sind die Herkunft aus Ludwig Loewe & Co., die Leitung durch Isidor Loewe ab 1886, die Bildung der DWM 1896 mit Sitz Berlin und Werken in Berlin und Karlsruhe, das Erzeugnisprogramm, die Umfirmierung 1922 und die Rückbenennung 1936, die Bauzeit der Borsigwalder Werksgebäude 1907–1917 sowie das Kriegsende am 23. April 1945 mit anschließender Demontage. NICHT ERMITTELT ist der für die Werkskunde entscheidende Punkt: welches Berliner Werk die Pistole 08 fertigte — das belegte Gelände in Borsigwalde nahm die Waffenfertigung erst 1914 auf. WIDERSPRÜCHLICH sind die Entstehung 1896 (Zusammenfassung durch Loewe oder Verschmelzung vom Karlsruher Strang her) und der Zeitpunkt der Übernahme durch Günther Quandt (1928 oder 1929). Die Beschäftigtenzahl von rund 8.600 für 1914 stammt aus einer Zusammenfassung ohne Angabe, ob sie Berlin allein oder das Unternehmen meint. Alle drei Punkte sind im Abschnitt „Offene Forschungsfragen" am Ende des Eintrags ausgeführt.

Dieses Register führt seit dem ersten Tag einen Eintrag zur Pistole 08, einen zur Gewehrfabrik Erfurt, die sie ab 1911 in staatlicher Parallelfertigung baute, und einen zu Simson & Co., das die Erfurter Maschinen nach Versailles übernahm. Was fehlte, war der Betrieb, von dem die Waffe stammt.

Zum Namen dieses Eintrags. Das Unternehmen hieß schlicht „Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG”. Der Zusatz „Werke Berlin” ist die Abgrenzung dieses Registers, weil hier der Fertigungsort maßgeblich ist und nicht der Sitz des Rechtsträgers. Das Karlsruher Munitionswerk desselben Unternehmens liegt außerhalb des Untersuchungsraums und wird hier nur erwähnt, wo es zum Verständnis nötig ist. Dieselbe Trennung führt das Register bereits bei den Gustloff-Werken in Suhl und Weimar.

Warum das Loch entstanden ist

Weil Berlin im Untersuchungsraum steht und trotzdem keinen Betrieb hatte. Die Herstellerübersicht dieses Registers versammelte bis hierher acht Orte, alle in Thüringen bis auf drei — und das, obwohl die verwaltungsrechtliche Lage vor 1920 eindeutig ist: Charlottenburg, Spandau und der Kreis Niederbarnim mit Wittenau und Borsigwalde gehörten zur Provinz Brandenburg. Die Berliner Waffenfertigung des Kaiserreichs war brandenburgische Fertigung.

Vom Nähmaschinenbauer zum Waffenkonzern

Ludwig Loewe begann um 1861 mit einer Maschinenhandelsagentur; 1869 wurde daraus eine Kommanditgesellschaft auf Aktien, die Nähmaschinen baute. Ab den 1870er Jahren kamen preußische Heeresaufträge dazu, und damit der Übergang zum Waffen- und Munitionsbau — neben Werkzeugmaschinen und Dampfmaschinen, die das Haus nie aufgab.

Diese Reihenfolge ist typisch und in diesem Register mehrfach zu sehen: Nicht der Büchsenmacher wird zum Fabrikanten, sondern der Maschinenbauer greift nach der Waffenfertigung, weil er die Werkzeuge und die Präzision schon hat. Genauso wurde aus einer Fahrradfabrik in Suhl der Ordonnanzpistolen-Lieferant der Reichswehr, und aus einer Erfurter Maschinenfabrik die Erma.

Nach Ludwig Loewes Tod 1886 übernahm sein Bruder Isidor Loewe (1848–1910). Unter seiner Leitung entstand 1896 die DWM.

Was hier gebaut wurde

Was hier gebaut wurde
ZeitraumErzeugnis
ab 1888/89Gewehr 88 — größter gewerblicher Fertiger
ab 1893Borchardt C93, noch als Ludwig Loewe & Co.
ab 1900Pistole Parabellum, ab 1908 Pistole 08
1899–1909, 1914–1918Gewehr 98
ab 1901MG 01, ab 1908 MG 08
durchgehendMunition, darunter Artilleriemunition

Die Lücke im Gewehr-98-Programm ist kein Zufall und kein Fehler in der Quelle. Genau zwischen 1909 und 1913, als die Aufträge dünn wurden, hielt der Staatsbetrieb Spandau die Fertigung ohne Unterbrechung aufrecht, während DWM, Erfurt, Danzig und Amberg aussetzten. Wer wissen will, wozu ein Staat eigene Waffenfabriken unterhält, obwohl die Industrie billiger fertigt, findet hier die Antwort: für die Jahre, in denen sich Fertigung nicht rechnet.

Zwei antisemitische Angriffe, dreiundvierzig Jahre auseinander

1892 veröffentlichte der antisemitische Agitator Hermann Ahlwardt die Schrift „Neue Enthüllungen. Judenflinten”. Sie behauptete, die Firma Ludwig Loewe habe dem Heer vorsätzlich unbrauchbare Gewehre geliefert — rund 425.000 Stück — und wirke damit an einer jüdisch-französischen Verschwörung mit. Sie zielte auf Isidor Loewe, weil dieser Jude war. Die Vorwürfe erwiesen sich als unhaltbar; Ahlwardt wurde im Dezember 1892 wegen Verleumdung zu fünf Monaten Zuchthaus verurteilt, angetreten hat er die Strafe nie. Der Vorgang ist im Eintrag Gewehr 88 ausgeführt, weil er dort an der Sache hängt: an der Frage, ob das Gewehr 88 tatsächlich mangelhaft war — es hatte reale Anlaufschwierigkeiten, und genau daran setzte die Erzählung an.

Ab 1933 wurden alle als „jüdisch” bezeichneten Vorstandsmitglieder aus ihren Ämtern gedrängt, die Erben Ludwig und Isidor Loewes aus dem Unternehmen entfernt und der Name Ludwig Loewe & Co. getilgt. 1942/43 ging der Rest in der AEG auf.

Dasselbe Muster, dieselben Jahre, findet dieses Register in Suhl: Simson & Co., verpachtet 1933 an eine eigens gegründete GmbH, deren Zweck die Entfernung des Familiennamens war, 1935 entschädigungslos enteignet. Zwei jüdische Waffenunternehmen, eines in Berlin, eines in Suhl, beide zuvor Lieferanten des Staates, der sie enteignete. Der Unterschied ist nur der Maßstab.

Ein Gelände, drei Firmen

Mitte der 1930er Jahre wurde das Borsigwalder Areal aufgeteilt: DWM im Süden, Dürener Metallwerke in der Mitte, Mauser-Werke im Norden.

Für die Werkskunde ist das der eigentlich wichtige Satz dieses Eintrags. Ab hier bezeichnet die Adresse Eichborndamm drei Fertiger gleichzeitig. Wer eine Waffe dem „Werk Berlin-Borsigwalde” zuschreibt, hat damit noch keine Firma benannt — und wer sie einer Firma zuschreibt, hat noch keine Fertigungsstätte benannt.

Genau dieser Fehler hat dieses Register schon zweimal Korrekturen gekostet: bei der MP 18, die jahrelang Haenel zugeschrieben war statt Theodor Bergmann, und beim Spreewerk, dessen Standort falsch verortet war. Die Regel lautet seither: Das Werk zählt, nicht nur die Firma. Borsigwalde ist der Musterfall dazu, weil dort beides gleichzeitig auseinanderfällt.

Zwangsarbeit

Für die DWM insgesamt sind zwischen 1940 und 1945 mehr als 50.000 Zwangsarbeiter angegeben. Für das Borsigwalder Gelände sind mindestens 2.467 zivile Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und weitere Verschleppte aus besetzten Gebieten belegt, darunter Frauen und Kinder; ab 1941 kamen Menschen aus der Ukraine hinzu. Rings um das Werk lagen mehrere Lager.

Die beiden Zahlen stehen nebeneinander, nicht ineinander: Die erste meint das Unternehmen mit allen Werken, die zweite einen Standort. Und die Aufteilung des Geländes auf drei Firmen macht die Zuordnung zusätzlich schwierig — wessen Zwangsarbeiter in welchem Teil arbeiteten, ist aus den hier ausgewerteten Quellen nicht zu beantworten. Das ist keine Relativierung, sondern die Feststellung, dass die Frage nach der Verantwortung an diesem Standort noch nicht beantwortet ist.

Das Ende, und was den Namen danach trug

Am 23. April 1945 rückte die Rote Armee in Wittenau ein. Die Anlagen wurden umfangreich demontiert.

Ab 1952 trugen dieselben drei Buchstaben ein anderes Unternehmen: DWM — Deutsche Waggon- und Maschinenfabriken, 1970 aufgelöst. Wer in Papieren nach 1952 auf „DWM” stößt, hat es also nicht notwendig mit dem Waffenhersteller zu tun. Für die Datierung von Unterlagen ist das ein brauchbarer Schnitt.

Offene Forschungsfragen. Welches Berliner Werk fertigte die Pistole 08? Die Borsigwalder Waffenfertigung begann erst 1914; die Parabellum lief da seit über einem Jahrzehnt. Es muss mindestens einen weiteren Berliner Waffenstandort gegeben haben. — Wie entstand die DWM 1896 wirklich: als Zusammenfassung durch Loewe oder als Verschmelzung vom Karlsruher Strang her? — Wie verhalten sich die 50.000 Zwangsarbeiter des Unternehmens zu den 2.467 des Standorts, und wie verteilen sie sich nach der Aufteilung auf DWM, Dürener Metallwerke und Mauser? — Und wer waren die „Waffenwerke Oberspree”, die die Fertigerliste des Gewehr 98 für 1915–1918 nennt? — Diese letzte Frage hat seit dem 11. August 2026 einen eigenen Eintrag: Name, Ort und Verwaltungszugehörigkeit sind belegt, die Firmengeschichte nicht.

Rechtsform und Firmierung

1869
Ludwig Loewe & Co. KGaA · Kommanditgesellschaft auf Aktien

Ludwig Loewe hatte um 1861 mit einer Maschinenhandelsagentur begonnen; 1869 folgte die Umwandlung und der Einstieg in die Nähmaschinenfertigung. Ab den 1870er Jahren preußische Heeresaufträge — Gewehre, Munition, Werkzeugmaschinen, Dampfmaschinen.

1886
Leitung Isidor Loewe · Wechsel in der Geschäftsführung

Nach dem Tod Ludwig Loewes übernahm sein jüngerer Bruder Isidor Loewe (1848–1910), der 1875 als Prokurist eingetreten war.

1896
Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG (DWM) · Zusammenfassung

Sitz Berlin. Zusammengeführt wurden das Berliner Waffenwerk und ein Munitionswerk in Karlsruhe, hervorgegangen aus der Deutschen Metallpatronenfabrik Lorenz. Über den Vorgang gehen die Darstellungen auseinander — siehe Belegnotiz.

1922
Berlin-Karlsruher Industriewerke AG (BKIW, auch BERKA) · Umfirmierung

Tarnname zur äußeren Erfüllung des Versailler Vertrags. Derselbe Mechanismus, der Simson in Suhl den Alleinlieferungsstatus verschaffte, wirkte hier umgekehrt: Der Großbetrieb musste sich unauffällig machen.

1933
Zusatz „vormals Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken" · Namenszusatz
1936
Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG · Rückbenennung

Die Rückkehr zum alten Namen fällt in die Phase der offenen Aufrüstung. Der Tarnname war entbehrlich geworden.

Mitte der 1930er Jahre
Aufteilung des Borsigwalder Geländes auf drei Unternehmen · Entflechtung des Standorts

DWM im Süden, Dürener Metallwerke in der Mitte, Mauser-Werke im Norden. Ein Musterfall für die Regel dieses Registers, dass ein Gelände und ein Betrieb zwei verschiedene Dinge sind: Ab hier bezeichnet die Adresse Eichborndamm drei Fertiger gleichzeitig.

Fertigungsprogramm

ab 1888/89
Gewehr 88

Als Ludwig Loewe & Co. der größte gewerbliche Fertiger neben den vier staatlichen Gewehrfabriken. Siehe Gewehr 88.

1899–1909, 1914–1918
Gewehr 98

Der Fertigungsrhythmus ist aufschlussreich: Pause genau in den Jahren, in denen Spandau die Stange hielt, Wiederaufnahme mit Kriegsbeginn. Ein gewerblicher Betrieb folgte der Auftragslage, ein Staatsbetrieb nicht.

ab 1893
Selbstladepistole Borchardt C93

Noch bei Ludwig Loewe & Co. gefertigt — die Konstruktion, aus der über Georg Luger die Parabellum wurde.

ab 1900
Pistole Parabellum, ab 1908 als Pistole 08

Die Ordonnanzpistole des Deutschen Reiches bis zur Pistole 38. Ab 1911 fertigte Erfurt staatlich parallel. Siehe Pistole 08.

ab 1901
Maschinengewehr 01, ab 1908 MG 08

Lizenzbau des Maxim-Systems. Zweiter Fertiger war die Gewehrfabrik Spandau — deren Aufschrift dem Maschinengewehr im Englischen den Namen gab, obwohl ein erheblicher Teil der Stücke von hier stammt.

Kaiserreich und Erster Weltkrieg
Munition, darunter Artilleriemunition
1907–1930
Kugellager (Borsigwalde)

Nicht Waffenfertigung, aber der Anlass für den Ausbau des Geländes.

Standorte

  • Berlin-Borsigwalde / Wittenau · Eichborndamm 105–177, Miraustraße 10–42

    Das dokumentierte Werksgelände. Ab 1907 Kugellagerfertigung, die neogotischen Backsteinbauten entstanden 1907–1917, die kennzeichnende Hauptfassade wurde 1912 fertig; 1914 kam am Eichborndamm eine Waffenfertigung hinzu. Der Ortsteil lag bis 1920 im Kreis Niederbarnim der Provinz Brandenburg. Teile der denkmalgeschützten Bauten stehen noch; darin sitzt heute unter anderem das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv.

  • Berlin

    Der Sitz von Ludwig Loewe & Co. und das Waffenwerk, aus dem die DWM 1896 hervorging, sind in den für dieses Register greifbaren Online-Quellen NICHT ortsgenau belegt. Welches Berliner Werk die Pistole 08 fertigte, ist damit offen — siehe die Belegnotiz.

Beschäftigte

  • 1914 · rund 8.600 (Angabe für das Unternehmen; ob Berlin allein oder einschließlich Karlsruhe, ist aus der Quelle nicht zu entnehmen.)

Kennzeichen

Firmen-, Fertigungs- und Abnahmekennzeichen dieses Betriebs. Jede Zuordnung ist einzeln zu belegen — Kennzeichen bezeichnen eine Firma, nicht zwingend ein Werk.

  • DWM Firmenkennzeichnung, unter anderem im Kniegelenkstempel der Pistole 08 ab 1896 plausibel
  • Loewe Berlin Fertigerkennzeichnung auf dem Gewehr 88 ab 1888/89 plausibel

Zwangsarbeit — belegt

Für die DWM insgesamt ist der Einsatz von mehr als 50.000 Zwangsarbeitern zwischen 1940 und 1945 angegeben. Für das Borsigwalder Gelände sind mindestens 2.467 zivile Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und weitere Personen aus besetzten Gebieten belegt, darunter Frauen und Kinder; ab 1941 kamen Zwangsarbeiter aus der Ukraine hinzu. Rings um das Werk bestanden mehrere Lager. ZU BEACHTEN: Die Zahl von über 50.000 bezieht sich auf das Unternehmen mit allen Werken, nicht auf Berlin. Die Zahl 2.467 stammt aus einer Erinnerungsdarstellung zum Standort und ist als Mindestzahl formuliert. Beide Werte sind hier nicht gegeneinander abgeglichen, und die Aufteilung des Geländes auf drei Unternehmen ab Mitte der 1930er Jahre macht die Zuordnung zusätzlich schwierig — wessen Zwangsarbeiter in welchem Teil des Geländes arbeiteten, ist aus den ausgewerteten Quellen NICHT zu beantworten.

Stehende Regel dieses Registers: Bei jedem Betrieb, der zwischen 1933 und 1945 gefertigt hat, wird der Einsatz von Zwangsarbeit geprüft und der Stand ausgewiesen — auch wenn die Prüfung noch aussteht. Siehe Die Waffenregion im Nationalsozialismus .

Verbleib

Das Kriegsende kam am 23. April 1945, als die Rote Armee in Wittenau einrückte. Die Anlagen wurden umfangreich demontiert. Ab 1952 firmierte unter denselben drei Buchstaben ein anderes Unternehmen: DWM — Deutsche Waggon- und Maschinenfabriken; 1970 aufgelöst. Die Dürener Metallwerke veräußerten ihren Teil des Geländes 1972 an die Kabelmetall AG. Auf dem Gelände wird bis heute Buntmetall verarbeitet.

Modelle dieses Herstellers

Quellen

  1. [Online] Wikipedia (en) Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken , Bildung 1896 durch Ludwig Loewe & Co. aus Waffen- und Munitionsfertigung; Munitionswerk Karlsruhe aus der Deutschen Metallpatronenfabrik Lorenz; Isidor Loewe (1848–1910); Parabellum von Georg Luger und Hugo Borchardt, 1908 eingeführt; MG 01 und MG 08 als Maxim-Lizenzbauten; Umfirmierung 1922 zu BKIW, Quandt 1929, Rückbenennung 1936; mehr als 50.000 Zwangsarbeiter 1940–1945 Link
  2. [Online] Wikipedia (de) Ludwig Loewe & Co. , Beginn um 1861 als Maschinenhandelsagentur, 1869 KGaA und Nähmaschinenfertigung, ab den 1870er Jahren preußische Heeresaufträge; Borchardt C93; Isidor Loewe ab 1886, eingetreten 1875; Ahlwardt-Vorwurf 1892 und fünf Monate Haft wegen Verleumdung; Verdrängung der Erben 1933–1937, Aufgehen in der AEG 1942/43 Link
  3. [Archiv] Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv Reinickendorf — Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken , neogotische Backsteinbauten am Eichborndamm 1907–1917; Umfirmierung 1922 zu den Berlin-Karlsruher Industriewerken; Ende der Kugellagerfertigung 1930; Aufteilung des Geländes Mitte der 1930er Jahre auf DWM (Süden), Dürener Metallwerke (Mitte) und Mauser-Werke (Norden); ab 1941 Zwangsarbeiter aus der Ukraine; Einmarsch der Roten Armee in Wittenau am 23. April 1945; ab 1952 DWM als Deutsche Waggon- und Maschinenfabriken, 1970 aufgelöst; Verkauf des Dürener Werks 1972 an Kabelmetall Link
  4. [Online] Berliner Zentrum Industriekultur Deutsche Waffen- u. Munitionsfabrik , Eichborndamm 105–177 und Miraustraße 10–42; Hauptfassade 1912 fertig; Zwangsarbeitslager rings um das Werk im Zweiten Weltkrieg; heutige Nutzung der denkmalgeschützten Bauten, unter anderem durch das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv und einen Buntmetallbetrieb Link
  5. [Online] German Military Rifles 1898–1932 Gewehr 98 — Manufacturers , DWM Berlin als einer von sieben gewerblichen Fertigern, 1899–1909 und 1914–1918; Pause in den Jahren, in denen Spandau durchfertigte Link
  6. [Online] Wikipedia (de) Metallpatronen AG , Zielartikel der Weiterleitung von „Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken" — die deutschsprachige Darstellung führt das Unternehmen also unter dem Karlsruher Strang: Patronenhülsenfabrik Henri Ehrmann & Cie. 1872, Deutsche Metallpatronenfabrik Lorenz 1878; die DWM-Bildung 1896 erscheint dort als Verschmelzung der Metallpatronen AG mit Teilen von Ludwig Loewe & Co. und Mauser; Quandt 1928 Link