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Hersteller · Spandau (heute Berlin), Potsdam

Königliche Gewehrfabrik Spandau

1722–1919 KaiserreichErster Weltkrieg
plausibel Begründung anzeigenBegründung ausblenden

Gründung 1722, die Grundsteinlegung in Potsdam am 26. März 1722, die Pächterfolge Splitgerber & Daum / Splitgerber-Erben / Gebrüder Schickler, die Verstaatlichung 1850 samt Entschädigung von 42.000 Talern, die Aufgabe Potsdams und die Auflösung 1919 sind übereinstimmend belegt. Ebenso die verwaltungsrechtliche Zugehörigkeit Spandaus zur Provinz Brandenburg bis zum Groß-Berlin-Gesetz vom 27. April 1920, in Kraft zum 1. Oktober 1920. Der Gewehr-98-Zeitraum 1899–1917 und die Sonderstellung in den Jahren 1909–1913 folgen der Fertigerliste bei „German Military Rifles 1898–1932", die dieses Register bereits im Eintrag Gewehr 98 auswertet. STÜCKZAHLEN für Spandau konnten aus Online-Quellen NICHT ermittelt werden — die Fertigerliste nennt Zeiträume, keine Mengen. Der Wert von rund 12.000 Karabinern 98 folgt der bereits im Eintrag Karabiner 98a ausgewerteten Literatur. UNGEPRÜFT ist die Behauptung, Spandau sei der einzige Fertiger des LMG 08/15 gewesen. Sie steht in mehreren Darstellungen übereinstimmend, ist aber sammlerliterarischer Herkunft. Sie ist die Grundlage der hier erzählten Namensgeschichte und deshalb der vordringliche Prüfpunkt dieses Eintrags. Beschäftigtenzahlen konnten für diesen Betrieb aus Online-Quellen NICHT ermittelt werden — anders als bei Erfurt, wo sie für 1866, 1876 und 1917 vorliegen. Ein Größenvergleich der beiden Staatsbetriebe ist deshalb derzeit nicht möglich.

Auf /forschung steht seit dem Aufbau dieses Registers die Frage: Gab es Kleinwaffenfertigung in Brandenburg? Der Stand dazu lautete „bislang kein belegter Betrieb”, und dahinter stand eine zurückgezogene Zuschreibung — das Spreewerk lag eben nicht in Brandenburg (Korrekturen).

Die Frage war falsch gestellt. Nicht, weil es keinen Betrieb gäbe, sondern weil sie stillschweigend die heutige Landkarte voraussetzte.

Spandau lag in Brandenburg

Spandau war bis zum 1. Oktober 1920 eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Potsdam der preußischen Provinz Brandenburg. Erst das Groß-Berlin-Gesetz vom 27. April 1920 machte daraus den achten Bezirk der neuen Stadtgemeinde Berlin.

Die Königliche Gewehrfabrik wurde 1919 aufgelöst — ein Jahr davor. Ihre gesamte Betriebszeit, knapp zwei Jahrhunderte, fiel damit verwaltungsrechtlich nach Brandenburg. Und der zweite Standort, Potsdam, liegt in Brandenburg bis heute.

Das gilt nicht nur für diesen Betrieb. Auch Charlottenburg und der Kreis Niederbarnim, in dem Wittenau und Borsigwalde lagen, gehörten vor 1920 zur Provinz Brandenburg — also auch die Werke der DWM. Für den Untersuchungsraum dieses Registers heißt das: Die Berliner Waffenfertigung des Kaiserreichs war, solange sie Ordonnanzwaffen baute, brandenburgische Fertigung.

Was das nicht heißt. Die Frage auf /forschung zielte auf das Gebiet des heutigen Landes Brandenburg im Schwerpunktzeitraum 1871–1990. Für den Standort Potsdam liegt die Fertigung vor 1871; für Spandau gilt die Zugehörigkeit nur bis 1920. Beantwortet ist damit die historische Frage, nicht die im engeren Sinn gestellte. Die Suche nach einem Betrieb im heutigen Brandenburg nach 1871 läuft weiter.

Ein Staatsbetrieb, aber erst ab 1850

Die Fabrik entstand 1722 unter Friedrich Wilhelm I. Sie war von Anfang an eine staatliche Anlage, wurde aber über 128 Jahre verpachtet — an Splitgerber & Daum, dann an deren Erben, zuletzt an die Gebrüder Schickler. Die Pächterkennungen S&D, DSE und GS stehen auf den Erzeugnissen und sind, wer sie kennt, ein Datierungsmittel.

Die Arbeit war zwischen zwei Orten geteilt, und zwar nach der Kraftquelle: In Spandau lag alles, wofür man Wasserkraft brauchte — Schmieden, Bohren, Hämmern, Schleifen. In Potsdam saßen Endfertigung, Prüfung und Direktion. Die Havel verband beide.

1850 kündigte der Staat den Pachtvertrag gegen 42.000 Taler Entschädigung, gab Potsdam auf und führte den Betrieb selbst weiter. Damit hatte Preußen dieselbe Verfassung wie zwölf Jahre später in Erfurt: ein Verwaltungsbetrieb, in dem die Abnahme im eigenen Haus sitzt.

Was hier gebaut wurde

Was hier gebaut wurde
ZeitraumErzeugnisAnmerkung
ab 1722Infanteriegewehr M/1723 ff., Blankwaffen„Gewehr” schloss Degen, Säbel, Piken und Bajonette ein
1852 ff.Zündnadelgewehr M/41, M/62
1870er JahreInfanteriegewehr M/71, M/71/84
ab 1888/89Gewehr 88eine von vier staatlichen Fabriken
1899–1917Gewehr 98ohne Unterbrechung; 1909–1913 der hauptsächliche Fertiger
1908–1910Kar 98arund 12.000 — Randfertigung
ab 1908MG 08zweiter Fertiger neben der DWM
ab 1916LMG 08/15nach den greifbaren Angaben alleiniger Fertiger

Beim Gewehr 88 ist die Rolle Spandaus doppelt: Der Betrieb fertigte, und die Gewehr-Prüfungskommission, die die Waffe entworfen hatte, saß ebenfalls in Spandau, nämlich in Ruhleben. Der Verschluss wird dem Spandauer Oberbüchsenmacher Schlegelmilch zugeschrieben. Das Gewehr 88 ist damit die eine deutsche Ordonnanzwaffe, die nicht von einem Konstrukteur stammt, sondern von einer Behörde — und diese Behörde saß hier.

Wie ein Ortsname zum Waffennamen wurde

Auf dem Gehäuse der hier gefertigten Maschinengewehre stand in großen Buchstaben SPANDAU. Alliierte Flieger des Ersten Weltkriegs lasen das, und in der englischsprachigen Fliegerliteratur heißt das deutsche Maschinengewehr seither „the Spandau” — bis heute, auch dort, wo von Waffen die Rede ist, die nie in Spandau gebaut wurden.

Das ist die Umkehrung des Fehlers, der dieses Register am häufigsten beschäftigt. Sonst führt eine Codetabelle dazu, dass ein Ort einer Waffe fälschlich zugeschrieben wird. Hier führte eine korrekte Ortsangabe dazu, dass der Ort zum Gattungsnamen wurde und seine Aussagekraft verlor. Beide Male ist das Ergebnis dasselbe: Der Name auf dem Stück sagt weniger, als er zu sagen scheint.

Bemerkenswert ist dabei, dass der Name in seinem Ursprung wohl richtig war. Nach den greifbaren Darstellungen war Spandau der einzige Fertiger des luftgekühlten LMG 08/15 — also genau der Waffe, die der Flieger vor sich hatte. Falsch wurde die Bezeichnung erst durch Verallgemeinerung. Ob die Alleinfertigung tatsächlich zutrifft, ist der offene Punkt dieses Eintrags; die Angabe stammt aus Sammlerliteratur.

Was Spandau von Erfurt unterscheidet

Beide waren preußische Staatsbetriebe, beide endeten 1919 an Versailles, beide gingen in der Deutsche Werke AG auf. Zwei Unterschiede sind für dieses Register erheblich.

Erstens die Herkunft. Erfurt entstand 1859–1862 aus strategischer Furcht, als Ersatz für die zu französisch gelegene Gewehrfabrik Saarn — eine Verlagerung nach Osten. Spandau stand seit 1722 da, wo es stand, und ist der Grund, warum überhaupt ein Rüstungsgelände entstand: Geschützgießerei ab 1855, Artilleriewerkstatt ab 1869/70, dazu Pulver- und Munitionsfabrik.

Zweitens der Umfang des Begriffs. „Spandau” ist in der Literatur kein Betrieb, sondern ein Cluster. Gewehrfabrik, Geschützgießerei, Artilleriewerkstatt, Pulverfabrik und Munitionsfabrik lagen nebeneinander und werden regelmäßig in einen Topf geworfen — englischsprachig als „Spandau Arsenal”. Wer eine Zuschreibung an „Spandau” prüft, muss deshalb zuerst fragen, welches Werk gemeint ist. Das ist genau die Regel, die dieses Register aus dem MP-18-Fehler gezogen hat, nur an einem anderen Gegenstand.

Offene Forschungsfragen. Fertigungszahlen des Gewehr 98 in Spandau, geprüft gegen die Fertigerlisten der Literatur statt gegen Sekundärangaben. Beschäftigtenzahlen — für Erfurt liegen sie vor, hier nicht, und ohne sie lässt sich die Größe der beiden Staatsbetriebe nicht vergleichen. Der Nachweis, ob Spandau tatsächlich alleiniger Fertiger des LMG 08/15 war. Die Abgrenzung der Gewehrfabrik von den übrigen Werken des Spandauer Geländes, insbesondere in der Stempelführung. Und was zwischen 1933 und 1945 am Standort gefertigt wurde — der Betrieb war da längst aufgelöst, das Gelände nicht.

Rechtsform und Firmierung

1722
Königliche Preußische Gewehrfabrique · staatliche Anlage in privater Pacht

Gegründet von Friedrich Wilhelm I.; die Anlage gehörte dem Staat, betrieben wurde sie von Pächtern. Angeregt hatte das Vorhaben Gottfried Adolph Daum vom Handelshaus Splitgerber & Daum.

1722
Pacht Splitgerber & Daum · Pachtverhältnis

Bis 1779. Erzeugnisse tragen die Kennung S&D.

1780
Pacht David Splitgerber seel. Erben · Pachtverhältnis

Bis 1795. Kennung DSE.

1795
Pacht Gebrüder Schickler · Pachtverhältnis

Bis 1850. Kennung GS.

1850
Königliche Gewehrfabrik Spandau · Staatsbetrieb der preußischen Militärverwaltung

Der Staat kündigte den seit 1722 laufenden Pachtvertrag gegen eine Entschädigung von 42.000 Talern, gab Potsdam auf und konzentrierte die Fertigung in Spandau. Damit wurde aus einer verpachteten Manufaktur ein Verwaltungsbetrieb — dieselbe Verfassung, die Erfurt ab 1862 hatte.

1919
Deutsche Industriewerke AG · Überführung in den Staatskonzern

Nach Versailles zusammen mit zwölf weiteren Heeres- und Marinewerkstätten in die Deutsche Werke AG eingebracht und als Deutsche Industriewerke fortgeführt. Derselbe Vorgang, der in Erfurt zu den Deutschen Werken führte.

Fertigungsprogramm

ab 1722
Infanteriegewehr M/1723 und Nachfolger, dazu Blankwaffen

Das M/1723 war ein Nachbau der Lütticher Muskete. „Gewehr" hieß damals mehr als Feuerwaffe: Gefertigt wurden auch Degen, Säbel, Piken, Bajonette, ab 1750 Kürasse.

1852 ff.
Zündnadelgewehr M/41, später M/62

Die Waffe, mit der Preußen 1866 den taktischen Vorsprung hatte. Siehe Zündnadelgewehr.

1870er Jahre
Infanteriegewehr Modell 1871, später M/71/84
ab 1888/89
Gewehr 88

Eine der vier staatlichen Gewehrfabriken — neben Danzig, Erfurt und Amberg —, die das Gewehr 88 fertigten. Die Gewehr-Prüfungskommission, die es entworfen hatte, saß selbst in Spandau-Ruhleben.

1899–1917
Gewehr 98

Ohne Unterbrechung durchgehalten — als einzige der elf Fertigungsstätten. In der auftragsarmen Zeit zwischen 1909 und 1913, als Erfurt, Danzig und Amberg pausierten, war Spandau der hauptsächliche Fertiger des Gewehr 98.

1908–1910
Karabiner 98 (Kar 98a / 98AZ)

Rund 12.000 Stück — eine Randfertigung neben Erfurt, das die Masse stellte.

ab 1908
Maschinengewehr 08 und MG 08/15

Lizenzbau des Maxim-Systems. Fertiger waren dieses Arsenal, die DWM in Berlin und das Arsenal Erfurt — alle drei im Untersuchungsraum; erst 1918 kam MAN in Augsburg hinzu. Siehe MG 08 und MG 08/15.

ab 1916
LMG 08/15 (luftgekühltes Fliegermaschinengewehr)

Nach den greifbaren Darstellungen der einzige Fertiger dieser Ausführung. Daraus entstand der Name, unter dem deutsche Maschinengewehre in die alliierte Fliegerliteratur eingingen.

Standorte

  • Spandau

    Auf dem „Plan" östlich der Zitadelle, später „Gewehrplan". Von 1722 an der Ort der schweren Arbeiten — Schmieden, Bohren, Hämmern, Schleifen —, weil die Havel die Wasserkraft und den Transportweg lieferte. Ab 1850 der alleinige Standort. Verwaltungsrechtlich lag Spandau bis zum 1. Oktober 1920 als kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Potsdam der Provinz Brandenburg; erst das Groß-Berlin-Gesetz machte daraus einen Berliner Bezirk. Der Betrieb war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgelöst.

  • Potsdam · An der Gewehrfabrik (heute Hoffbauerstraße)

    Grundsteinlegung 26. März 1722, östlich des Entwässerungsgrabens nahe der Havel. Hier saßen Endfertigung, Prüfung, Verwaltung und Direktion, während Spandau die Rohteile lieferte. 1850 aufgegeben und zur Kaserne umgebaut. Potsdam liegt in Brandenburg — damals wie heute.

Kennzeichen

Firmen-, Fertigungs- und Abnahmekennzeichen dieses Betriebs. Jede Zuordnung ist einzeln zu belegen — Kennzeichen bezeichnen eine Firma, nicht zwingend ein Werk.

  • S&D Pächterkennung Splitgerber & Daum 1722–1779 plausibel
  • DSE Pächterkennung David Splitgerber seel. Erben 1780–1795 plausibel
  • GS Pächterkennung Gebrüder Schickler 1795–1850 plausibel
  • SPANDAU Fertigungsstättenmarkierung, unter anderem auf dem Gehäuse des LMG 08/15 Kaiserreich plausibel

Zwangsarbeit — Zeitraum nicht einschlägig

Der Betrieb wurde 1919 aufgelöst und liegt damit vor dem Zeitraum, für den die Prüfregel dieses Registers gilt. Für den STANDORT gilt das ausdrücklich NICHT — er ging in die Deutschen Industriewerke über und bestand weiter. Was dort zwischen 1933 und 1945 gefertigt wurde und unter welchen Bedingungen, ist in diesem Register UNGEPRÜFT und ausdrücklich keine Aussage dieses Eintrags. Die Trennung ist hier nicht rhetorisch: Das Register hat den Fehler, Betrieb und Standort gleichzusetzen, schon einmal gemacht (siehe Korrekturen).

Stehende Regel dieses Registers: Bei jedem Betrieb, der zwischen 1933 und 1945 gefertigt hat, wird der Einsatz von Zwangsarbeit geprüft und der Stand ausgewiesen — auch wenn die Prüfung noch aussteht. Siehe Die Waffenregion im Nationalsozialismus .

Verbleib

1919 nach den Beschränkungen des Versailler Vertrags aufgelöst, nach knapp zweihundert Jahren. Das Werk ging in der Deutsche Werke AG auf und firmierte als Deutsche Industriewerke. Der Potsdamer Bau wurde bereits nach 1850 zur Kaserne des 1. Garde-Regiments zu Fuß umgebaut; der Hauptbau an der Hoffbauerstraße steht unter Denkmalschutz und wird heute von einem brandenburgischen Ministerium genutzt.

Modelle dieses Herstellers

Quellen

  1. [Online] Wikipedia (de) Königliche Preußische Gewehrfabrique , Gründung 1722 durch Friedrich Wilhelm I., Anregung durch Gottfried Adolph Daum, Grundsteinlegung Potsdam 26. März 1722, Pächterfolge mit Kennungen, Verstaatlichung 1850 gegen 42.000 Taler, Aufgabe Potsdams, Erzeugnisliste vom M/1723 bis zum Modell 98, Leiterfolge ab 1852, Auflösung 1919 und Übergang in die Deutsche Werke AG Link
  2. [Online] Bezirksamt Spandau Spandau von den Anfängen bis heute Link
  3. [Online] Preußische Landesversammlung Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde Berlin , beschlossen 27. April 1920, in Kraft 1. Oktober 1920; Spandau als eine von sechs eingemeindeten kreisfreien Städten Link
  4. [Online] Wikipedia (de) Groß-Berlin , Spandau als Stadtkreis im Regierungsbezirk Potsdam der Provinz Brandenburg vor 1920 Link
  5. [Online] Wikipedia (en) MG 08 , Fertigung des MG 08 bei DWM und in Spandau; Spandau als einziger Fertiger des luftgekühlten LMG 08/15 ab Mitte 1916; die Aufschrift auf dem Gehäuse als Ursprung der alliierten Bezeichnung Link
  6. [Online] The Vintage Aviator The Spandau LMG 08/15 , Umbau des wassergekühlten MG 08 zum luftgekühlten Fliegermaschinengewehr, durchbrochener Laufmantel Link
  7. [Online] German Military Rifles 1898–1932 Gewehr 98 — Manufacturers , elf Fertigungsstätten, vier staatliche und sieben gewerbliche; Spandau 1899–1917 ohne Unterbrechung und in der auftragsarmen Zeit 1909–1913 der hauptsächliche Fertiger; DWM Berlin 1899–1909 und 1914–1918 Link
  8. [Literatur] Deutsche Digitale Bibliothek Zur Geschichte der Königlichen Gewehrfabrik in Spandau unter besonderer Berücksichtigung des 18. Jahrhunderts , Nachweis einer eigenen Werksgeschichte; nicht ausgewertet, weil online nicht im Volltext greifbar Link