Modell
Gewehr 98 (Erfurter Fertigung)
- Fertigung
- Gewehrfabrik Erfurt
- Kaliber
- 8 × 57 mm I (Patrone 88, Erstausstattung), 8 × 57 mm IS / 7,92 × 57 (S-Patrone, eingeführt 1903, Waffenumstellung ab 1905)
- Zeitraum
- 1898–1918
- Belegstatus
- plausibel
So funktioniert sie
Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.
Diese Waffe lädt nicht von selbst. Nach jedem Schuss klappt der Schütze den Griff an der rechten Seite hoch, zieht ihn ganz nach hinten und schiebt ihn wieder nach vorn und nach unten. Beim Zurückziehen wird die leere Patronenhülse aus dem Lauf gezogen und seitlich ausgeworfen, beim Vorschieben nimmt derselbe Stahlzylinder die nächste Patrone aus dem Kasten im Schaft mit und schiebt sie hinein. Fünf Patronen fasst dieser Kasten; nachgefüllt wird er von oben mit einem Blechstreifen, an dem fünf Patronen hängen und der mit dem Daumen leergedrückt wird. Beim Niederdrücken des Griffs dreht sich der Zylinder um eine Vierteldrehung und hakt dabei mit zwei Nasen ganz vorn ein, unmittelbar hinter der Patrone. Dass diese Nasen so weit vorn sitzen, ist der Kern der Konstruktion: Der Druck des Schusses wird auf kürzestem Weg abgestützt, und das ganze System bleibt steif. Der zweite Kunstgriff steckt im Öffnen. Eine schräge Fläche zieht den Zylinder in den ersten Millimetern mit großer Kraft zurück und reißt so die im Lauf festsitzende Hülse los — der Grund, warum die Waffe auch mit verschmutzter oder ungleichmäßiger Munition noch arbeitet. Bezahlt wird das mit Geschwindigkeit: Weil das Öffnen zugleich die Feder für den nächsten Schuss spannt, geht es schwer, und mehr als etwa zwölf bis fünfzehn Schuss in der Minute sind nicht zu erreichen.
Das Gewehr 98 ist die Stammform des Systems, das der Karabiner 98k später nur noch verkürzte. Für dieses Register kommt ein zweiter Grund hinzu. Gebaut wurde es in Erfurt, und Erfurt arbeitete anders als die Suhler Häuser.
Fertigung
Die Gewehrfabrik Erfurt war ab 1862 ein staatlicher Verwaltungsbetrieb der preußischen Militärverwaltung, kein Unternehmen mit Gewinnabsicht. Die Rechtsform blieb nicht bei der Verwaltung stehen. Sie wirkte bis in die Fertigung hinein.
| Erfurt (Staatsbetrieb) | Suhler Häuser (privat) | |
|---|---|---|
| Rechtsform | Verwaltungsbetrieb der Militärverwaltung | Firmen im Familien- oder Aktienbesitz |
| Auftrag | Etatposten, keine Ausschreibung | Lieferverträge auf Stückzahl und Termin |
| Abnahme | militärische Abnahme im eigenen Haus | Abnahmeoffizier kommt von außen ins Werk |
| Konstruktion | ab 1898 fremd (Mauser) | eigene Entwicklung möglich |
| Ende | 1919 nach Versailles aufgelöst | überlebten als Zivilfertiger |
Entscheidend ist die Abnahme im eigenen Haus. Beim privaten Fertiger stehen Hersteller und Prüfer auf verschiedenen Seiten eines Vertrags; in Erfurt gehörten beide derselben Behörde an. Daher die für Erfurter Stücke charakteristische, sehr dichte Stempelung. Prüfvorgänge wurden nicht bilanziert, sondern protokolliert. Sammler finden auf einem Erfurter Hülsenkopf mehr Abnahmezeichen als auf einer vergleichbaren Waffe der Privatindustrie, nämlich Kronen über Frakturbuchstaben sowie Fertigungsstätte und Jahreszahl auf der Hülsenbrücke.
Die technische Führung lag ohnehin nicht im Werk. Zuständig war die Gewehr-Prüfungskommission in Spandau, seit 1883 unmittelbar dem preußischen Kriegsministerium unterstellt; sie hatte 1888 das Gewehr 88 noch selbst entworfen, 1898 setzte sich das System eines privaten Konstrukteurs durch. Erfurt blieb danach ausführende Werkstatt.
Erfurt baute das lange Gewehr 98 nicht durchgehend. Nach den Jahren 1899 bis 1908 brach die Fertigung ab. Ab 1909 band der neue Karabiner 98a die Kapazität, wie auch in Danzig. (Die Waffe hieß bei ihrer Einführung 1908 Kar 98AZ; die geläufige Bezeichnung Kar 98a stammt erst aus der Weimarer Zeit und wird hier durchgehend verwendet.) Erst der Materialhunger des Krieges brachte das lange Gewehr 1915 bis 1917 zurück, mit 1916 als stärkstem Jahr. Ein auf 1918 datiertes Erfurter Gewehr 98 ist in der Sammlerliteratur nicht nachgewiesen.
Für die Bestimmung
Ein Erfurter Gewehr 98 mit Jahreszahl zwischen 1909 und 1914 ist begründungsbedürftig. In Frage kommen Umdatierung, Instandsetzungsstempel oder schlicht ein Irrtum.
Einordnung
Mit 1250 mm Gesamtlänge und 740 mm Lauf war das Gewehr 98 für ein Gefechtsbild ausgelegt, das 1914 bereits nicht mehr existierte: aufrecht stehende Linien, Massenfeuer auf große Entfernung, Bajonettstoß. Das Lange-Visier bis 2000 Meter ist die eingebaute Form dieser Annahme. Im Grabenkrieg war die Waffe zu lang, ihr Magazin mit fünf Patronen zu klein und ihre Feuergeschwindigkeit dem britischen SMLE unterlegen.
Die deutsche Antwort kam in zwei Schritten. Zuerst die Verkürzung zum Kar 98a und Kar 98k, dann mit dem Maschinenkarabiner aus Suhl der Verzicht auf die Vollpatrone. Am Anfang dieser Kette steht das Gewehr 98, dessen eingebaute Fehlannahmen alles Weitere ausgelöst haben.
Waffenrechtliches
Das Gewehr 98 ist ein Repetierer und keine Kriegswaffe; es fällt nicht unter das KWKG. Als Langwaffe mit Zylinderverschluss ist es auf eine Waffenbesitzkarte eintragbar; eine Freistellung als Altwaffe greift nicht, weil das Modell nach 1871 entwickelt wurde. Siehe Methodik.
Konstruktion
- Verschluss
- Zylinderverschluss System Mauser 98 mit zwei vorderen Verriegelungswarzen am Kammerkopf und einer hinteren Sicherheitswarze
- Ladeprinzip
- Repetierer, Handrepetierung über den Kammerstängel
- Zuführung
- Fest eingebautes Kastenmagazin für 5 Patronen im Schaft liegend, Füllung von oben über Ladestreifen
- Abzug
- Druckpunktabzug, zweistufig
- Sicherung
- Flügelsicherung am Verschlusshinterteil, dreistellig — Feuer, gesichert bei bedienbarer Kammer, gesichert und Kammer gesperrt
- Visierung
- Offenes Visier; Lange-Visier (Kurvenvisier) auf gebogener Bahn, ursprünglich 200 bis 2000 m, nach Einführung der S-Patrone ab 1905 auf 400 bis 2000 m neu geteilt
Maße und Leistung
- Länge
- 1250 mm
- Lauflänge
- 740 mm
- Gewicht
- ca. 4,1 kg ohne Zubehör
- Magazin
- 5 Patronen, Ladestreifen
- V₀
- ca. 878 m/s (S-Patrone, 9,9 g)
- Kadenz
- ca. 12–15 Schuss/min (praktische Feuergeschwindigkeit)
Funktionsablauf im Einzelnen
Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.
- 1
Verriegelt und schussbereit
Die beiden Verriegelungswarzen am Kammerkopf liegen unmittelbar hinter dem Patronenlager in Rastflächen des Hülsenkopfs. Eine dritte Warze am hinteren Kammerende trägt im Normalbetrieb nicht — sie ist Sicherheitsreserve für den Fall, dass die vorderen Warzen versagen. Weil die Verriegelung ganz vorn sitzt, wird der Gasdruck auf kürzestem Weg in die Hülse geleitet; das System ist steifer als jede hinten verriegelte Bauart.
- 2
Schuss
Der beim Öffnen der Kammer gespannte Schlagbolzen wird freigegeben und zündet die Patrone. Die Auslegung „Spannen beim Öffnen" verteuert den Öffnungshub — der Schütze spannt die Schlagbolzenfeder gegen den Widerstand der eben erst gelösten Hülse — und ist der technische Grund für die niedrigere Feuergeschwindigkeit gegenüber der britischen Lösung.
- 3
Entriegeln mit Erstauszug
Beim Hochdrehen des Kammerstängels treten die Warzen aus den Rastflächen, und eine schräge Steuerfläche zieht die Kammer um wenige Millimeter zurück. Dieser Erstauszug löst die am Lager anliegende Hülse mit großer Kraft bei kleinem Weg — bei den Munitionsqualitäten und der Verschmutzung des Stellungskriegs das entscheidende Zuverlässigkeitsmerkmal.
- 4
Ausziehen und Auswerfen
Die lange, federnde Auszieherkralle umgreift den Hülsenrand bereits beim Zuführen und hält ihn über den gesamten Weg — kontrollierte Zuführung. Am hinteren Ende trifft die Hülse auf den Auswerfer und kippt seitlich aus dem Kasten.
- 5
Vorschieben und Zuführen
Der Stoßboden nimmt die oberste Patrone aus dem Kastenmagazin. Weil der Auszieher den Rand von Beginn an führt und nicht darüberschnappt, kann bei unvollständiger Bewegung keine zweite Patrone nachrücken — Doppelzuführung ist konstruktiv ausgeschlossen.
- 6
Verriegeln
Das Niederdrücken des Kammerstängels dreht die Warzen zurück in die Rastflächen. Der gerade abstehende Kammerstängel des Gewehr 98 — beim späteren Kar 98k nach unten gekröpft — steht dem Zielfernrohr im Weg und zwang bei Scharfschützenstücken zu Sonderlösungen.
- 7
Nachladen über Ladestreifen
Bei geöffneter Kammer wird ein Blechladestreifen mit fünf Patronen in die Führung am Hülsenkopf gesetzt und der Inhalt mit dem Daumen ins Magazin gedrückt. Der leere Streifen wird beim Vorschieben der Kammer ausgeworfen. Fünf Patronen sind eine Ladeeinheit — daraus ergibt sich die Taktzahl des Infanteriegefechts vor 1918.
Schemaskizze, nicht maßstäblich
- 1 Verriegelt: Zwei vordere Verriegelungswarzen am Kammerkopf liegen unmittelbar hinter dem Patronenlager in Rastflächen des Hülsenkopfs; eine dritte, hintere Warze dient als Sicherheitsreserve.
- 2 Entriegeln: Der Kammerstängel wird nach oben gedreht. Die Warzen treten aus den Rastflächen, und eine Steuerfläche zieht die Kammer zugleich ein Stück zurück — das löst die Hülse aus dem Lager (Erstauszug).
- 3 Zurückziehen und Vorschieben: Die Kammer läuft zurück, der Auszieher hält die Hülse, der Auswerfer wirft sie aus. Beim Vorschieben nimmt der Stoßboden die oberste Patrone aus dem Kastenmagazin mit; Niederdrücken des Stängels verriegelt erneut.
Vergleichsstücke außerhalb der Region
Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.
Karabiner 98k
mehrere, u. a. Gustloff-Werke Weimar · Deutsches Reich · 1935- System
- Dasselbe Verschlusssystem Mauser 98, Lauf auf 600 mm gekürzt, Gesamtlänge 1110 mm, Kammerstängel nach unten gekröpft, Kurvenvisier
- Unterschied
- Kein neues System, sondern die 1935 vollzogene Vereinheitlichung von Gewehr und Karabiner zu einer Einheitswaffe. Der kürzere Lauf kostet Mündungsgeschwindigkeit und erhöht Knall und Mündungsfeuer, macht die Waffe aber in Graben, Fahrzeug und Gelände beherrschbar.
- Befund
- Der Kar 98k ist die Antwort auf eine Erfahrung, die das Gewehr 98 selbst geliefert hat: Die 1250 mm des langen Gewehrs waren für ein Gefecht auf unter 400 m nie nötig. Erfurt hatte diese Einsicht mit dem Kar 98a schon ab 1908 vorweggenommen.
Lee-Enfield SMLE Mk III
Royal Small Arms Factory Enfield und weitere · Großbritannien · 1907- System
- Zylinderverschluss mit hinten liegenden Verriegelungswarzen, Spannen beim Schließen, abnehmbares Kastenmagazin für 10 Patronen, .303 British
- Unterschied
- Kürzerer Kammerweg, flacher liegender Griff und Spannen beim Schließen ergeben etwa die doppelte praktische Feuergeschwindigkeit; das Magazin fasst zehn statt fünf Patronen. Dafür ist die hinten liegende Verriegelung weniger steif, und der Randpatrone .303 muss beim Laden Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit die Ränder nicht verhaken.
- Befund
- Der Zielkonflikt des Repetierbaus in Reinform: Steifigkeit gegen Bediengeschwindigkeit. Mauser wählte die Steifigkeit und wurde damit zur Grundlage des zivilen Büchsenbaus bis heute; Lee-Enfield wählte die Geschwindigkeit und war 1914 die militärisch bessere Waffe.
Gewehr 88 (Kommissionsgewehr)
Staatliche Gewehrfabriken Spandau, Erfurt, Danzig, Amberg u. a. · Deutsches Reich · 1888 plausibel- System
- Zylinderverschluss mit zwei vorderen Warzen an einem abnehmbaren Kammerkopf, ohne dritte Sicherheitswarze; Mittelschaftmagazin nach Mannlicher mit Ladeeinheit, Laufmantel, 8 × 57 mm I
- Unterschied
- Vom Staat selbst entworfen — von der Gewehr-Prüfungskommission in Spandau, der Verschluss nach verbreiteter Zuschreibung von Louis Schlegelmilch, nicht von einem Konstrukteur der Privatindustrie. Verriegelt wird wie beim 98 vorn, aber an einem abnehmbaren Kammerkopf und ohne dritte Warze. Der aus dem Kasten herausstehende Ladeeinheitenhalter, der Laufmantel und der geteilte Verschluss wurden 1898 verworfen.
- Befund
- Der Systemwechsel von 1898 ist zugleich ein Machtwechsel: Der Staat baute nicht länger seine eigene Konstruktion, sondern fertigte in seinen eigenen Werken eine fremde. Erfurt blieb Fertiger und Abnehmer, hörte aber auf, Entwickler zu sein.
Bekannte Schwächen
Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.
-
Lange-Visier bis 2000 m
Die Teilung entstammt der Vorstellung des Massenfeuers ganzer Einheiten auf Flächenziele. Für den Einzelschützen ist sie ohne Bedeutung, weil die praktische Wirkungsentfernung bei rund 400 m endet. Genau diese Fehleinschätzung führte über die Kurzpatrone zum Sturmgewehr.
plausibel
-
Gesamtlänge 1250 mm
Mit aufgepflanztem Seitengewehr eine Stangenwaffe. Im Graben-, Wald- und Häuserkampf ab 1915 war das lange Gewehr eine Behinderung; die Truppe griff hilfsweise zu Karabinern, Pistolen und Nahkampfmitteln. Der Karabiner 98a und später der Kar 98k sind die Konsequenz.
plausibel
-
Gerader Kammerstängel
Der gerade abstehende Kammergriff verhindert eine tief sitzende Zielfernrohrmontage. Scharfschützenstücke des Gewehr 98 brauchten deshalb seitlich versetzte oder überhöhte Montagen — beides schlechter als die spätere gekröpfte Lösung.
gesichert
-
Munitionswechsel mitten in der Nutzungszeit
Die Erstausstattung schoss die Patrone 88 mit Rundkopfgeschoss. Mit Einführung der S-Patrone 1903 mussten Laufbohrung (Geschossdurchmesser 8,20 statt 8,08 mm) und Visierteilung angepasst werden; die Umstellung der Waffen lief ab 1905. Für die Bestimmung heißt das: Frühe Erfurter Stücke können nachträglich geänderte Läufe und neu geteilte Visiere tragen, ohne dass das eine spätere Umarbeitung im engeren Sinn wäre.
plausibel
-
Erfurter Stückzahlen des langen Gewehrs
Wie viele Gewehr 98 in Erfurt entstanden, ist hier nicht belegbar. Die geläufige Zahl von rund 1,5 Millionen Waffen bis 1918 bezieht sich in den eingesehenen Quellen auf Karabiner, nicht auf das lange Gewehr. Offene Frage.
ungeklärt
Verwendung
- Standardgewehr der deutschen Infanterie im Ersten Weltkrieg
- Nach 1919 in Reichswehr- und Polizeibeständen weitergeführt, teils auf Kar 98b umgebaut
- Nach Versailles in großer Zahl als Jagd- und Sportbüchse zivil umgearbeitet — ein Geschäftsfeld, das den Suhler Häusern zugutekam
- Im Zweiten Weltkrieg noch als Zweitbewaffnung und bei Verbänden zweiter Linie
Quellen
- [Online] Wikipedia (en) — Gewehr 98 Link
- [Online] Wikipedia (de) — Mauser Modell 98 Link
- [Online] Wikipedia (de) — Königlich Preußische Gewehrfabrik Erfurt Link
- [Online] Wikipedia (de) — Gewehr-Prüfungskommission Link
- [Online] Gewehr 98 (Sammlerdokumentation) — Gewehr 98 — German Military Rifles 1898–1932 Link
- [Online] Erfurt-Web — Gewehrfabrik Erfurt — Karabiner 98 Link