Modell
Walther Luftgewehre LG 51 bis LG 500
- Fertigung
- Walther
- Kaliber
- 4,5 mm Diabolo, 5,5 mm Diabolo
- Zeitraum
- 1951–…
- Belegstatus
- plausibel
So funktioniert sie
Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.
An dieser Modellreihe lässt sich nacheinander ablesen, woher ein Luftgewehr seine Luft bekommt. Am Anfang steht der Federkolben: Der Lauf wird nach unten geknickt und zieht als Hebel einen Kolben gegen eine kräftige Feder nach hinten, bis dieser einrastet. Beim Abdrücken schnellt der Kolben nach vorn und presst die Luft vor sich schlagartig zusammen; dieser Druck treibt das kleine Bleigeschoss durch den Lauf. Das hat eine unangenehme Nebenwirkung. Weil der schwere Kolben nach vorn läuft, geht die Waffe zuerst nach hinten; wenn er dann auf das Luftpolster aufläuft und abrupt abgebremst wird, kehrt sich die Bewegung um und die Waffe geht nach vorn. Beides geschieht, während das Geschoss noch im Lauf steckt, und beides ist deutlich stärker als der eigentliche Rückstoß. Ein Federgewehr lässt sich deshalb nicht ruhig festhalten, sondern nur immer gleich halten. Ab den siebziger Jahren verlegte Walther diese Arbeit nach vorn: Ein Hebel an der Seite presst die Luft schon vor dem Schuss zusammen, beim Abdrücken öffnet nur noch ein Ventil. Es bewegt sich keine große Masse mehr, die beiden Stöße entfallen ersatzlos. Die jüngste Stufe holt die Luft aus einer außerhalb der Waffe gefüllten Druckflasche; ein Druckminderer — ein Ventil, das den hohen Vorratsdruck herunterregelt — gibt davon über die ganze Füllung hinweg an jeden Schuss denselben Druck ab.
Einordnung. Der Betrieb gehört in den Untersuchungsraum, die Gewehre nicht. Alle hier behandelten Modelle wurden in Ulm gefertigt. Eine Luftgewehrfertigung von Carl Walther in Zella-Mehlis ist in den ausgewerteten Quellen nicht nachweisbar. Die „Zella-Mehlis-Wurzel” meint die Herkunft des Hauses und die Werkstattlandschaft um es herum, kein Vorkriegsprogramm.
Von allen Gattungen dieses Registers ist die Luftdruckwaffe die einzige, an der sich eine vollständige Technikgeschichte an einem einzigen Hersteller ablesen lässt. Die Walther-Reihe beginnt 1951 mit einem Knicklaufgewehr, dessen Lauf nicht einmal Züge tragen durfte, und endet vorläufig 2023 bei einem Pressluftgewehr mit elektronischem Abzug. Dazwischen liegen zwei Systemwechsel. Der erste hat verändert, wie ein Schütze ein Luftgewehr halten muss.
Entwicklung
Zella-Mehlis war vor 1945 ein Zentrum des deutschen Luftgewehrbaus. Die Zahl der Betriebe ist allerdings kleiner, als die Firmennamen vermuten lassen: Oskar Will, Wilhelm Foss und Venus-Waffenwerk sind nicht drei Häuser, sondern eines. Foss kaufte Will 1920/21. Mitte der 1920er Jahre war daraus ein einziges Unternehmen unter dem Namen Venus-Waffenwerk geworden. Daneben stand Weihrauch & Weihrauch, außerdem J. G. Anschütz; im Nachbarort Suhl C. G. Haenel.
Carl Walther saß mitten darin und erscheint in den hier ausgewerteten Luftgewehrquellen nicht. Dieses Schweigen ist allerdings mit Vorsicht zu lesen. Die einschlägige Monographie zu Suhler und Zella-Mehliser Luftdruckwaffen setzt ausdrücklich erst nach 1945 ein und kann über die Vorkriegszeit nichts aussagen. Belastbar ist daher nur, dass kein positiver Beleg gefunden wurde; dass es keinen gibt, folgt daraus nicht. Das Haus kam von Jagd- und Scheibenbüchsen, ging 1908 zur Selbstladepistole über und verdiente ab den 1920er Jahren zusätzlich an Rechenmaschinen. Dass ein Betrieb dieser Größe im Zentrum des Luftgewehrbaus keine Luftgewehre baute, ist auffällig genug, um es als offene Frage zu führen statt es stillschweigend anzunehmen.
Nach 1945 kehrt sich das Verhältnis um. Das Werk in Zella-Mehlis wurde demontiert und zerstört; in Ulm blieb einem Unternehmen ohne Fabrik und ohne Genehmigung für Feuerwaffen genau ein Erzeugnis, mit dem es in den Waffenbau zurückkonnte. Ende 1950 lagen die ersten 100 Luftgewehre für den Versand bereit.
Das LG 51 trägt sein Erscheinungsjahr im Namen: Knicklauf-Federkolbengewehr, rund 2,6 kg, offene Kimme und Korn, dazu ein Lauf ohne Züge, nach der eigenen Werksdarstellung wegen des alliierten Verbots. Erst das LG 53 hat gezogene Läufe.
Das verlangt eine Korrektur an einer Formulierung, die an mehreren Stellen dieses Registers steht: Luftdruckwaffen hätten „keinen Besatzungsbeschränkungen” unterlegen. Die Formulierung ist zu weit gefasst. Freigegeben wurden Luftdruckwaffen früher und weiter als Feuerwaffen, unbeschränkt aber nicht. Der glatte Lauf des LG 51 ist der gegenständliche Beleg. Die Freigabe gezogener Läufe fällt nach übereinstimmender, aber nicht amtlich belegter Darstellung in die Jahre 1951/52 und war zonenabhängig.
Varianten
| Modell | Baujahre | Antrieb | Spannart | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| LG 51 | 1951–1955 | Federkolben | Knicklauf | Lauf ohne Züge |
| LG 53 | 1953–1968 | Federkolben | Knicklauf | erstmals gezogene Läufe |
| LG 55 | 1955–1968 | Federkolben | Knicklauf | durchgängig Diopter |
| LGV | 1964–1979 | Federkolben | Knicklauf | formschlüssige Laufverriegelung |
| LGR | 1972/74–1989 | Einzelpumper | Seitenhebel | erster Vorkomprimierer überhaupt (Werksangabe) |
| CG 90 | 1987–1994 | CO₂ | Kartusche | Abzug 70–130 g einstellbar |
| LG 90, LGM-1/2 | 1989–1999 | Einzelpumper | Seitenhebel | LGM-2 ab 1995 auch als Junior |
| LG 200 / LG 210 | 1996–2003 | Pressluft | — | erstes Walther-Pressluftgewehr |
| LG 300 / 400 / 500 | ab 1999 | Pressluft | — | Alu-, Karbon- und itec-Schäfte |
Die Jahreszahlen stammen aus einer Werksübersicht und sind nicht unabhängig gegengeprüft. Für das LGR nennt dieselbe Übersicht 1972, deutschsprachige Sammlerquellen dagegen 1974; für das LG 55 stehen 1967 und 1968 gegeneinander. Ein LG 52 und ein „Modell 54” sind in Ersatzteil- und Forenquellen fassbar, in der Werksübersicht nicht.
Konstruktion
Der Federkolbenschuss
Der Ablauf wird oft verkürzt „Doppelrückstoß” genannt. Die Reihenfolge ist präziser anzugeben, weil aus ihr die Haltetechnik folgt:
- Kolbenvorlauf. Der Abzug gibt den Kolben frei, die Feder treibt ihn nach vorn. Nach actio gleich reactio geht die Waffe deshalb zuerst nach hinten. Die Kolbenmasse ist um ein Vielfaches schwerer als das Diabolo; gegenüber dem Geschossrückstoß ist dieser Beitrag also der weitaus größere.
- Prellschlag. Der Kolben läuft auf das Luftpolster im Kompressionsraum auf und wird abgebremst; im ungünstigen Fall schlägt er vorn an. Die Verzögerung dreht die Bewegung um: Die Waffe geht nach vorn.
- Geschossrückstoß. Der konventionelle Rückstoß wirkt nach hinten, der kleinste der drei Beiträge.
Zwei Präzisierungen, weil sie oft falsch weitergegeben werden. Erstens: Die Schritte 1 und 2 sind der Größe nach etwa gleich, nicht abgestuft. Der Kolben startet aus dem Stillstand und kommt wieder zum Stillstand, also müssen sich die beiden Impulse weitgehend aufheben; der Unterschied liegt in der Zeit, über die sie wirken. Der Prellschlag wirkt kürzer und damit härter, und die ausgewertete Quelle nennt ihn ausdrücklich den unruhigeren der beiden. Zweitens: Die drei Schritte folgen nicht sauber nacheinander; das Diabolo beginnt sich bereits während der Verdichtung zu bewegen, Schritt 2 und 3 überlagern sich.
Entscheidend bleibt der Zeitpunkt. Das Diabolo steckt während der Schritte 1 und 2 noch im Lauf. Die Waffe hat sich zweimal in entgegengesetzte Richtungen bewegt, bevor das Geschoss die Mündung verlässt.
Bei einer Feuerwaffe hat das Geschoss den Lauf verlassen, bevor der Rückstoß nennenswert wirkt; fester Anschlag schadet dort nicht. Beim Federkolbengewehr ist es umgekehrt, denn der Bewegungsablauf gehört zum Schuss.
Daraus folgt die Regel des Federdruckschießens: gleich halten, nicht fest halten. Der Versuch, die Bewegung durch festes Zupacken zu unterdrücken, gelingt nicht. Kolbenmasse und Federkraft sind größer als die Haltekraft, und jeder Klemmversuch erzeugt bei jedem Schuss eine andere Reaktion. Die weiche, lose, aber exakt wiederholte Auflage lässt das Gewehr dagegen jedes Mal denselben Weg gehen; im englischsprachigen Raum heißt das artillery hold.
Genau darin liegt der Ausbildungswert, den die östliche Seite an der Haenel 310 und der Haenel 312 schätzte: Wer mit einem Federkolbengewehr trifft, hat eine gleichbleibende Haltung.
Einzelpumper und Pressluft
Beim LGR verrichtet der Schütze dieselbe Arbeit, nur vorher: Ein seitlicher Spannhebel verdichtet die Luft in einem Zug auf rund 60 bis 70 bar, beim Auslösen öffnet ein Ventil schlagartig. Es bewegt sich keine große Masse mehr, die Schritte 1 und 2 entfallen ersatzlos. Für den Schützen ändert das die Aufgabe grundlegend. Die Haltung muss nur noch ruhig sein; eine Eigenbewegung der Waffe ist nicht mehr zu reproduzieren. Fester Anschlag ist wieder erlaubt. (Dass gerade deshalb später die Wettkampfscheibe verkleinert wurde, wird oft behauptet, ließ sich hier aber nicht belegen und steht als offene Frage.)
Diese Generation ist bei Walther länger gelaufen, als der Name LGR vermuten lässt: Auf das LGR folgten mit LG 90 (1989), LGM-1 (1991) und LGM-2 (1993) drei weitere Einzelpumper mit Seitenhebel. Der Vorkomprimierer war bei Walther also von 1972/74 bis 1999 die Matchbauart, nicht nur bis 1989.
Ab dem LG 200 entsteht die Luft nicht mehr bei jedem Schuss. Sie wird extern in eine abnehmbare Kartusche gefüllt. Der Unterschied zum Einzelpumper liegt im Bedienaufwand und in der Gleichmäßigkeit, impulsarm sind beide. Ein Druckminderer gibt über die ganze Füllung denselben Arbeitsdruck ab, während beim Einzelpumper jeder Hebelzug von der Kraft des Schützen abhängt.
Die Systematik aller Antriebsarten steht unter Luftdrucksysteme und wird hier nicht wiederholt. Für diesen Eintrag zählt nur, in welcher Reihenfolge Walther sie durchlaufen hat:
| Antrieb | Energie entsteht | Impuls beim Schuss | Autarkie | Bei Walther |
|---|---|---|---|---|
| Federkolben | im Moment des Schusses | groß, zweifach gerichtet | vollständig | 1951–1979 |
| Gasfeder | im Moment des Schusses | wie Federkolben, temperaturstabiler | vollständig | im Matchprogramm nicht vertreten |
| Vorkompression | vor dem Schuss, ein Hebelzug | sehr gering | vollständig | 1972/74–1999 |
| Pressluft | außerhalb der Waffe | sehr gering | Füllstation nötig | ab 1996 |
| CO₂ | Dampfdruck der Kartusche | sehr gering, temperaturabhängig | Kartusche nötig | 1987–1994 |
Einordnung
Der interessanteste Befund liegt in der Reihenfolge der Entscheidungen, nicht in einem einzelnen Modell. Der Prellschlag begrenzte die Wettkampfleistung aller Federkolbengewehre, und die Branche hat darauf vier verschiedene Antworten gegeben, nicht drei, und nicht gleichzeitig:
| Jahr | Weg | Vertreter | Prinzip | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 1963 | Impuls kompensieren | Diana 60, Rastatt | zweiter, gegenläufiger Kolben (Giss-System) | matchtauglicher Federkolben |
| 1962 | Impuls dämpfen | Feinwerkbau 150, später 300 (1969), Oberndorf | System läuft im Schaft zurück | matchtauglicher Federkolben |
| 1964/66 | Gelenk beseitigen | LGV (Laufverriegelung), Haenel 312 (Seitenspanner) | Laufaufnahme wiederholbar machen | löst die Laufaufnahme, nicht den Impuls |
| 1972/74 | Impuls abschaffen | Walther LGR, Ulm | Vorkompression, keine bewegte Masse | Systemwechsel |
Das korrigiert eine bequeme Erzählung. Walther war beim Impulsproblem spät dran. Als das LGV 1964 mit der formschlüssigen Laufverriegelung antrat, hatten Rastatt und Oberndorf den Impuls bereits ein Jahr zuvor konstruktiv erledigt; Walther arbeitete zu diesem Zeitpunkt noch am Laufgelenk, also an der kleineren der beiden Fehlerquellen. Der Vorsprung des LGR liegt in der Radikalität der Lösung, nicht in ihrer Frühzeitigkeit.
Dauerhaft war auch er nicht: 1984 brachte Feinwerkbau mit dem Modell 600 einen Einzelpumper, der schneller schloss und leichter zu spannen war, und die Führung wechselte zurück nach Oberndorf. Erst die Pressluftgeneration ab dem LG 200 brachte Ulm wieder nach vorn.
Auch der Anspruch, Walther sei die einzige Linie mit allen drei Antriebsgenerationen, hält nicht: Feinwerkbau ist denselben Weg gegangen, und nach eigener Firmenchronik sogar früher: Federkolben (150 ab 1962, 300 ab 1969), Einzelpumper (600 ab 1984, „das erste Luftgewehr von Feinwerkbau, das mit vorkomprimierter Luft arbeitet”), Pressluft (P70 ab 1995, ein Jahr vor dem Walther LG 200).
Weihrauch ging diesen Weg nie. Der andere Zella-Mehliser Betrieb im Westen blieb beim Federkolben und verfeinerte ihn. Darin liegt kein Rückstand, es ist eine andere Marktentscheidung. Wer Freizeit- und Gebrauchswaffen verkauft, gewinnt durch eine Füllstation nichts und verliert die Autarkie, die den Federkolben ausmacht. Siehe Weihrauch HW-Modellreihe.
Der zweite Ertrag liegt in der Betriebslandschaft. Vier Betriebe in zwei benachbarten thüringischen Städten (Walther, Weihrauch und Anschütz in Zella-Mehlis, Haenel in Suhl) bildeten bis 1945 eine Werkstattlandschaft mit gemeinsamem Arbeitsmarkt, gemeinsamer Zulieferstruktur und gemeinsamem Beschussamt. 1945 zerfiel sie.
| Betrieb | ab 1945 | Ort | Luftgewehrlinie |
|---|---|---|---|
| C. G. Haenel | verstaatlicht | Suhl | Federkolben, Knicklauf und Seitenspanner, bis 1990 |
| Weihrauch | Neugründung West | Mellrichstadt | Federkolben, verfeinert, bis heute |
| Anschütz | Neugründung West | Ulm | begann 1950 mit Reparatur und Bau von Luftdruckwaffen |
| Carl Walther | Neugründung West | Ulm | Federkolben → Einzelpumper → Pressluft |
Bemerkenswert ist, dass die beiden Betriebe, die in derselben Stadt neu anfingen, nämlich Walther und Anschütz, beide aus Zella-Mehlis und beide in Ulm, dieselben Aufgaben erneut nebeneinander lösten. Das reicht bis in den Startpunkt hinein. Auch Anschütz nahm den Betrieb 1950 mit sieben Beschäftigten und der Reparatur und dem Bau von Luftdruckwaffen auf. Der Neuanfang über das Luftgewehr war keine Walther-Besonderheit; beiden stand kein anderer Weg offen. Die Zella-Mehliser Werkstattlandschaft hat sich damit nicht bloß halbiert, sie hat sich in Ulm ein Stück weit rekonstituiert.
Der Ost-West-Vergleich bleibt so aussagekräftig, wie er in diesem Register angelegt ist, gewinnt aber eine Einschränkung. Gleich ausgestattet waren die Konkurrenten nicht. Suhl arbeitete auf Planvorgabe für einen Binnenmarkt mit Breitensportauftrag; das Ergebnis sind zwei robuste Federkolbenmodelle, die vierzig Jahre laufen. Ulm arbeitete auf einen Wettkampfmarkt, in dem eine verlorene Saison ein Modell erledigt; das Ergebnis sind zwei Systemwechsel in dreißig Jahren. Die Bauart folgt dem Absatzweg, nicht dem Können.
Zur Kleinkaliberstufe desselben Ausbildungsgangs siehe Suhl 150; zur Terminologie, die „Kleinkaliber” ausschließlich der Randfeuerpatrone .22 lfB vorbehält, siehe Patronenklassen.
Für die Bestimmung
Über die im Frontmatter genannten Punkte hinaus ist bei der Beurteilung eines Einzelstücks vor allem der Federtausch eine Fehlerquelle. Ersatzfedern für die frühen Knicklaufmodelle sind im Umlauf, darunter stärkere Exportfedern. Ein Federkolbengewehr dieser Reihe lässt sich deshalb nicht allein am Modell beurteilen, genau wie die Haenel 310 mit ihren GST-Federn; die verbaute Feder entscheidet über Energie und Prellschlag und ist zugleich das am häufigsten getauschte Bauteil.
Waffenrechtliches
Luftdruckwaffen sind keine Kriegswaffen; das KWKG ist auf keinen Eintrag dieser Reihe anwendbar. Maßgeblich ist Anlage 2 zum Waffengesetz:
- Bis 7,5 Joule mit dem Zeichen „F” im Fünfeck: Erwerb und Besitz erlaubnisfrei ab 18 Jahren; das trifft auf die im Inland vertriebenen Ausführungen der Reihe zu.
- Über 7,5 Joule: erlaubnispflichtig, Waffenbesitzkarte erforderlich. Bei Exportausführungen mit stärkeren Federn im Einzelfall zu prüfen.
- Herstellung vor dem 1. Januar 1970: erlaubnisfrei unabhängig von der Energie. Anlage 2 Abschnitt 2 Unterabschnitt 2 Nr. 1.2 knüpft allein an das Herstellungsdatum an und stellt keine weitere Bedingung, insbesondere nicht die, dass die Waffe seinerzeit rechtmäßig in den Handel gebracht worden sein müsste.
Dieser Stichtag zerschneidet die Walther-Reihe mitten hindurch: LG 51, LG 53, LG 55 und die frühen LGV fallen darunter, das LGR nicht. Praktisch bleibt das für die Matchgewehre folgenlos, weil sie in der Inlandsausführung ohnehin bei 7,5 Joule liegen und das F-Zeichen tragen; spürbar wird der Stichtag erst bei stärkeren Ausführungen. Bemerkenswert ist die Konstruktion trotzdem. Die Vorschrift knüpft an das Herstellungsdatum an, nicht an die Leistung. Ein pauschal freigestelltes Vorkriegs- oder Fünfzigerjahre-Stück kann energiereicher sein als ein erlaubnispflichtiges neueres.
Für die östlichen Vergleichsstücke gilt derselbe Absatz mit anderem Datum: Waffen, die „in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrages genannten Gebiet” vor dem 2. April 1991 hergestellt wurden, sind ebenfalls erlaubnisfrei. Damit fällt die gesamte DDR-Fertigung (Haenel 310, Haenel 312 und alles davor) unter die Freistellung, während die westliche Parallelreihe ab 1970 erlaubnispflichtig sein kann. Der Gesetzestext nennt übrigens nicht die DDR; er nennt das Beitrittsgebiet, und das Datum ist der Tag, an dem das Bundeswaffenrecht dort in Kraft trat. Ob dies die einzige Stelle ist, an der die Teilung als Tatbestandsmerkmal fortlebt, wurde hier nicht abschließend geprüft. Im Beschussrecht wirkt die Anerkennung der DDR-Beschusszeichen in dieselbe Richtung.
Unabhängig davon: Schießen nur auf zugelassenen Schießstätten oder im befriedeten Besitztum; das Führen in der Öffentlichkeit ist auch bei erlaubnisfreien Stücken nicht gestattet.
Offene Forschungsfragen. Erstens: Hat Carl Walther vor 1945 in Zella-Mehlis jemals Luftdruckwaffen gefertigt? Die ausgewerteten Quellen kennen keine; sie decken die Vorkriegszeit aber auch kaum ab, sodass hier bislang nur ein fehlender Beleg vorliegt und kein Gegenbeleg. Zu prüfen wären Walther-Werkskataloge der 1920er und 1930er Jahre, Unterlagen des Beschussamts Zella-Mehlis und Zella-Mehliser Betriebsakten. Zweitens: Die Typenliste der Jahre 1951 bis 1955 ist ungeklärt; Stellung und Existenz von LG 52 und „Modell 54” sind aus Ersatzteillisten allein nicht zu entscheiden. Drittens: Das Anfangsjahr des LGR (1972 oder 1974) wäre an Werkskatalogen oder Wettkampfmeldungen zu entscheiden, nicht an Sekundärdarstellungen. Viertens: Unter welchem rechtlichen Rahmen Luftgewehre zwischen 1945 und 1951 in den Westzonen gefertigt werden durften und ab wann gezogene Läufe zulässig waren, ist nur aus Sammlerangaben rekonstruiert und wäre an Besatzungsrecht und Landesverordnungen zu prüfen.
Konstruktion
- Verschluss
- Kein Verschluss im Sinne der Feuerwaffe. Bis zum LGV feststehendes System mit Federkolben im Druckzylinder und abknickbarem Lauf; ab dem LGR feststehender Lauf, die Verbindung zum Kompressionsraum stellt eine Ladeklappe her.
- Ladeprinzip
- Drei Generationen nacheinander: Federkolben mit Knicklauf (LG 51 bis LGV, 1951–1979), Einzelpumper mit seitlichem Spannhebel (LGR ab 1972 oder 1974 — die Quellen widersprechen sich —, danach LG 90, LGM-1 und LGM-2 bis 1999), gespeicherte Pressluft aus abnehmbarer Kartusche (ab LG 200). Als Seitenzweig CO2 beim CG 90.
- Zuführung
- Durchgängig Einzellader; das Diabolo wird von Hand eingelegt.
- Abzug
- Vom einfachen Abzug des LG 51 über den von 70 bis 130 g einstellbaren Druckpunktabzug des CG 90 bis zum elektronischen, in den Griff integrierten Abzug des LG 500 itec (2023).
- Visierung
- LG 51 offene Kimme mit Korn, LG 53 wahlweise, ab LG 55 durchgängig Diopter mit Korntunnel.
Maße und Leistung
- Lauflänge
- LG 51 440 mm, LG 53 und LG 55 je 450 mm, LGV 445 mm, LGR 500 mm, LG 90 und CG 90 je 480 mm, LGM-1 474 mm, ab LGM-2 durchgängig 420 mm (Werksangaben)
- Gewicht
- LG 51 rund 2600 g, LG 55 4000–4400 g, LGV 4500 g, LGR 4600–4800 g, LG 90 und LGM-1 je 5000 g, LG 300 XT Carbontec 3960–4360 g (Werksangaben)
- V₀
- LGR rund 175 m/s in der auf 7,5 Joule begrenzten Ausführung; Angaben zu den stärkeren Exportfedern der frühen Modelle liegen nicht geprüft vor
- Kadenz
- entfällt — Einzellader
Funktionsablauf im Einzelnen
Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.
- 1
Spannen — Federkolbengeneration
Der abgeknickte Lauf zieht über das Gelenk den Kolben gegen die Kolbenfeder zurück, bis er einrastet. Weil der Lauf dabei bewegt wird, ändert sich seine Lage zum System bei jedem Spannvorgang geringfügig. Hier setzte das LGV mit einer formschlüssigen Laufverriegelung an; der Seitenspanner, den Haenel in Suhl wählte, umgeht das Problem ganz.
- 2
Laden
Das Diabolo wird einzeln in das freigelegte Ladeloch eingesetzt. Beim LG 51 hatte der Lauf noch keine Züge — nach Werksangabe wegen des alliierten Verbots; gezogene Läufe erscheinen erst mit dem LG 53.
- 3
Kolbenvorlauf — erster Impuls
Der Abzug gibt den Kolben frei, die Feder treibt ihn nach vorn. Actio gleich reactio: Weil sich die Kolbenmasse nach vorn bewegt, geht die Waffe zuerst NACH HINTEN. Dieser Impuls hat mit dem Geschoss noch nichts zu tun; er ist um ein Vielfaches größer als der spätere Geschossrückstoß, aber nicht größer als der ihm folgende Prellschlag.
- 4
Verdichtung und Prellschlag — zweiter Impuls
Der Kolben läuft auf das Luftpolster auf und wird abgebremst, im ungünstigen Fall schlägt er vorn an. Die Verzögerung kehrt die Bewegungsrichtung um: Die Waffe geht NACH VORN. Weil der Kolben aus der Bewegung heraus bis zum Stillstand abgebremst wird, ist dieser Impuls dem ersten der Größe nach etwa gleich — er wirkt aber über eine kürzere Zeit und damit härter. Die Quelle nennt ihn den unruhigeren der beiden. Beide laufen ab, während das Diabolo noch im Lauf steckt.
- 5
Geschossaustrieb
Der konventionelle Rückstoß des Geschosses wirkt nach hinten. Er baut sich bereits während der Verdichtung auf und überlagert deren Ende — die drei Beiträge folgen also nicht sauber nacheinander. Er ist der kleinste und wird trotzdem regelmäßig für die Ursache des Schussverhaltens gehalten.
- 6
Gegenentwurf Einzelpumper — LGR
Ein seitlicher Spannhebel verdichtet die Luft VOR dem Schuss auf rund 60 bis 70 bar; beim Auslösen öffnet ein Ventil schlagartig. Es bewegt sich keine große Masse mehr, erster und zweiter Impuls entfallen. Ein Vorrat wird nicht angelegt — für jeden Schuss wird neu gepumpt. Diese Bauart blieb nicht auf das LGR beschränkt: LG 90, LGM-1 und LGM-2 sind ebenfalls Einzelpumper mit Seitenhebel, die Generation reicht damit bis 1999.
- 7
Gegenentwurf Pressluft — ab LG 200
Die Luft kommt aus einer extern befüllten Kartusche; ein Druckminderer gibt über die ganze Füllung gleichbleibenden Arbeitsdruck ab. Der Spannhebel lädt nur noch das Schloss und öffnet den Ladeweg.
Vergleichsstücke außerhalb der Region
Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.
Haenel Modell 312
VEB Ernst-Thälmann-Werk · DDR (Suhl) · 1966 plausibel- System
- Federkolben-Seitenspanner, Einzellader, 4,5 mm Diabolo, Diopter
- Unterschied
- Dieselbe Aufgabe, zwei Antworten: Suhl beseitigte den Spielpunkt des Laufgelenks durch den Seitenspanner und blieb beim Federkolben; Ulm behielt den Knicklauf bis 1979 und beseitigte statt des Gelenks den Kolben.
- Befund
- Der Vergleich trennt die Problemebenen: Der Seitenspanner löst die Wiederholgenauigkeit der Laufaufnahme, der Einzelpumper das Impulsverhalten. Wer beides wollte, musste bis zum LGR warten.
Haenel Modell 310
VEB Ernst-Thälmann-Werk · DDR (Suhl) · 1950 plausibel- System
- Knicklauf-Federkolbengewehr, Repetierer, 4,4 mm Rundkugel
- Unterschied
- Zeitgleicher Anfang, entgegengesetzte Zielrichtung: die 310 als Repetierer für Rundkugeln für Schießstände und GST-Ausbildung, das LG 51 als Einzellader für Diabolos für den westdeutschen Vereinsmarkt.
- Befund
- Beide starteten um 1950 aus derselben Notlage — Feuerwaffen verboten, Luftdruckwaffen früher wieder zugelassen. Der Absatzweg entschied über die Bauart.
Weihrauch HW-Modellreihe
Weihrauch & Weihrauch · Deutschland (Mellrichstadt) · 1948 plausibel- System
- Federkolben als Knicklauf- und Unterhebelspanner, 4,5 bis 6,35 mm
- Unterschied
- Der zweite Zella-Mehliser Betrieb, der im Westen neu anfing — und der einzige, der beim Federkolben blieb. Weihrauch verfeinerte die Bauart (Unterhebelspanner, Rekord-Abzug), statt sie zu verlassen; Walther gab sie 1979 mit dem letzten LGV auf.
- Befund
- Zeigt, dass der Übergang zur Pressluft keine technische Zwangsläufigkeit war, sondern eine Marktentscheidung: Wer den Wettkampf bedienen wollte, musste wechseln; wer Gebrauchswaffen verkaufte, gewann nichts und verlor die Autarkie des Federkolbens.
Suhl Modell 150
VEB Ernst-Thälmann-Werk · DDR (Suhl) · 1960 plausibel- System
- Kleinkaliber-Matchgewehr, Zylinderverschluss, Einzellader, .22 lfB
- Unterschied
- Andere Gattung, gleiche Stelle im Ausbildungsgang: erst Luftgewehr, dann Kleinkaliber. Im Westen besetzten die Walther-Serien KKS und KKM aus Ulm dieselbe Stufe. „Kleinkaliber" ist ausschließlich für die Randfeuerpatrone .22 lfB richtig, nicht für die 4,5-mm-Luftgewehre.
- Befund
- Beide Programme bilden dieselbe Sportsystematik ab: 10 m Luftgewehr als Einstiegsdisziplin, 50 m Kleinkaliber als Aufbaustufe.
Feinwerkbau 150 und 300
Feinwerkbau Westinger & Altenburger · Deutschland (Oberndorf am Neckar) · 1963 plausibel- System
- Federkolben-Seitenspanner mit rückstoßarmem Schlittensystem — das ganze System läuft im Schaft zurück und fängt die Impulse ab
- Unterschied
- Ein Lösungsweg, der den Federkolben behielt und trotzdem matchtauglich blieb: Oberndorf dämpfte den Impuls mechanisch, Ulm schaffte ihn ab. Er war nicht der einzige seiner Art — Diana löste dieselbe Aufgabe im Modell 60 über einen gegenläufigen zweiten Kolben (Giss-System).
- Befund
- Wichtig ist die Reihenfolge: Das FWB 150 kam nach der Firmenchronik 1962 (Sammlerbelege ab Dezember 1963), das Diana 60 im Februar 1963 — beide also VOR dem Walther LGV (1964) und rund ein Jahrzehnt vor dem LGR. Kurzfristig gewann danach Ulm; das LGR verdrängte die Schlittengewehre. Ab 1984 kehrte sich das mit dem Feinwerkbau 600 um, ebenfalls Einzelpumper, aber schneller schließend und leichter zu spannen. Baujahre nach Firmenchronik: FWB 150 1962–1969, FWB 300 1969–1998 (die deutsche Wikipedia nennt 1969–1993).
Bekannte Schwächen
Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.
-
Modellbezeichnungen und Jahreszahlen der frühen Reihe
Die schwächste Stelle dieses Eintrags. Die Werksübersicht führt LG 51, LG 53 und LG 55; Ersatzteillisten behandeln LG 51, LG 52 und LG 53 als baugleich; in Sammlerforen taucht zusätzlich ein „Modell 54" auf. Für das LG 55 stehen die Endjahre 1967 und 1968 gegeneinander, für das LGR die Anfangsjahre 1972 und 1974. Eine geschlossene Typenliste der Jahre 1951 bis 1955 lässt sich aus den ausgewerteten Quellen NICHT aufstellen.
ungeklärt
-
Prellschlag und Doppelimpuls der Federkolbenmodelle
Bauarteigenschaft, kein Konstruktionsfehler — aber die praktische Grenze der ganzen Generation; der Werkstext nennt ihn selbst „das einzige Problem, das diese Art der Sportluftgewehre aller Hersteller zu dieser Zeit hatten". Ein ungewöhnlich harter Prellschlag deutet auf eine falsche Ersatzfeder oder eine zerstörte Kolbenmanschette hin.
plausibel
-
Laufgelenk als Spielpunkt bis 1979
Walther hielt am Knicklauf fest, als ein Teil der Wettkampfkonkurrenz längst feststehende Läufe verwendete (Feinwerkbau 150/300 als Seitenspanner; das gleichzeitige Diana 60 war allerdings ebenfalls ein Knicklauf). Das Gelenk ist der erste Prüfpunkt an jedem Altstück der Reihe LG 51 bis LGV: Spiel zwischen Laufblock und System ist irreversibler Verschleiß und begrenzt die erreichbare Streuung unabhängig von Lauf und Abzug.
plausibel
-
Glatter Lauf beim LG 51
Das erste Modell hat keine Züge — zugleich ein Bestimmungsmerkmal: Ein Walther-Luftgewehr mit glattem Lauf gehört an den Anfang der Reihe. Ob die Umstellung modellrein mit dem LG 53 erfolgte oder innerhalb einer laufenden Serie, ist nicht geklärt.
ungeklärt
-
Spannkraft des Einzelpumpers
Der Wegfall des Kolbenimpulses wird mit hohem Spannwiderstand erkauft, weil die gesamte Schussenergie in einem Hebelzug aufzubringen ist. Genau hier setzte 1984 das Feinwerkbau 600 an; für Jugend- und Damenklassen entstanden eigene Junior-Ausführungen.
plausibel
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Abhängigkeiten der Pressluft- und CO2-Generation
Ab LG 200 ist das Gewehr ohne Füllstation nicht benutzbar, und die Kartusche ist ein Druckbehälter mit Prüfdatum. Bei Gebrauchtstücken ist deshalb nicht der Lauf, sondern die Kartusche das entscheidende Bewertungsmerkmal. Beim CO2-Gewehr CG 90 kommt die Temperaturabhängigkeit des Dampfdrucks hinzu. Dass gerade sie das Ende dieser Linie nach wenigen Jahren verursacht hat, liegt nahe, ist aber in keiner ausgewerteten Quelle ausgesprochen — zeitgleich setzte sich die Pressluft durch. Beides entfällt bei Federkolbenwaffen vollständig.
ungeklärt
Verwendung
- Vereins- und Wettkampfschießen in Westdeutschland ab 1951; die Luftgewehre waren das Erzeugnis, mit dem Walther in Ulm überhaupt wieder in den Waffenbau zurückkehrte
- Internationaler Wettkampf 10 m: Das LGR beherrschte nach eigener wie nach fremder Darstellung die 1970er und frühen 1980er Jahre, bis das Feinwerkbau 600 (1984) es ablöste
- Ab LG 200 wieder internationale Matchlinie; für LG 300 und LG 300 XT werden Marktanteile bis 40 Prozent des Gesamtmarktes angegeben (Herstellerangabe von 2009, nicht geprüft; sie betrifft nicht das erst 2010 erschienene LG 400)
- Freizeit- und Übungsschießen mit den einfacheren Knicklaufmodellen
Quellen
- [Literatur] Walther-Werksübersicht — Die Geschichte des Luftgewehres — Vom LG51 zum LG300 XT (Walther News; Modelltafel mit Baujahren, Maßen und Besonderheiten) Link
- [Online] Carl Walther — Unternehmen — Das erste Jahrhundert Link
- [Online] Wikipedia (en) — Walther LGR Link
- [Online] CO2air-Lexikon — Walther LGR Link
- [Online] CO2air-Lexikon — Walther LG 55 Link
- [Online] CO2air-Lexikon — Walther LGV (altes Modell 1964–1979; formschlüssige Laufverriegelung, Doppelfeder, frei drehende Kolbenmanschette) Link
- [Online] Wikipedia (en) — Walther LG400 (16J) — Einführung 2010, Abstammungslinie ab LGM-1 Link
- [Online] CO2air-Lexikon — Prellschlag — Bewegungsablauf beim Federkolbenschuss Link
- [Online] Wikipedia (de) — FWB 300 — rückstoßarmes Federkolben-Matchgewehr Link
- [Online] Feinwerkbau — Produktgeschichte (Modell 150 1962–1969, 300 1969–1998, 600 ab 1984 erster Vorkomprimierer des Hauses, P70 ab 1995 erste Pressluft) Link
- [Online] DSB — Carl Walther stellt neue Luftgewehr-Plattform LG 500 itec vor (Pressemitteilung, August 2023) Link
- [Literatur] WaffG Anlage 2 — Waffenliste — erlaubnisfreier Erwerb von Druckluftwaffen Link
- [Online] Littlegun — Venus Waffenwerke Oskar Will, Zella-Mehlis Link
- [Literatur] DNB — Luftgewehre und Luftpistolen nach 1945 aus Suhl und Zella-Mehlis (Inhaltsverzeichnis, Deutsche Nationalbibliothek). Behandelt ausschließlich die Nachkriegsfertigung und ist deshalb KEIN Beleg für oder gegen eine Walther-Luftgewehrfertigung vor 1945 Link