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OD WH

Nachwirkung · Bundesrepublik (Ulm)

Walther P5

Fertigung
Walther
Kaliber
9 × 19 mm, 9 × 21 mm, 7,65 × 21 mm
Zeitraum
1979–1993
Belegstatus
plausibel Begründung anzeigenBegründung ausblenden

ZUR EINORDNUNG: Der Eintrag ist als NACHWIRKUNG geführt. Gefertigt wurde die P5 bei Carl Walther in Ulm, also außerhalb des Untersuchungsraums und nach dem Kernzeitraum. Sie setzt aber eine hier entstandene Linie fort: Die Verriegelung mit fallendem Block stammt von der Pistole 38, die 1938 in Zella-Mehlis entwickelt wurde. Der Herstellereintrag verweist deshalb auf Carl Walther Zella-Mehlis — die Ulmer Fertigung selbst führt dieses Register nicht als eigenen Betrieb. ÜBEREINSTIMMEND belegt sind: Fertigung 1979 bis 1993; Gesamtlänge 180 mm (Compact 169 mm), Lauf 90 mm (Compact 79 mm), 795 g ohne Magazin, Magazin zu 8; vier selbsttätige Sicherungseinrichtungen anstelle einer Handsicherung; Übernahme der Verriegelung von der P38; die Zusammenlegung von Verschlussfang und Entspannhebel; Hülsenauswurf nach links; Ausführungen P5, P5L mit verlängertem Lauf und P5 Compact; Kaliber 9 × 19, 9 × 21 und 7,65 mm Parabellum; Einführung bei den Polizeien Baden-Württembergs und Rheinland-Pfalz', bei der niederländischen Polizei, den portugiesischen Streitkräften, britischen Spezialeinheiten mit 3.000 Stück als L102A1 sowie im amerikanischen Sonderdienst in Berlin. NICHT ERMITTELT sind: die Gesamtstückzahl, die genauen Anforderungen des Erprobungskatalogs im Wortlaut, das Datum der Zulassung und die Frage, warum die Beschaffung im Inland so gering ausfiel. Die vier Sicherungseinrichtungen sind in der eingesehenen Darstellung nicht einzeln benannt; hier ist nur die Schlagbolzensicherung beschrieben.

So funktioniert sie

Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.

Die P5 löst dieselbe Aufgabe wie ihre Vorgängerin von 1938 und auf demselben Weg: Beim Schuss laufen Lauf und Verschlussschlitten ein kurzes Stück gemeinsam nach hinten, dann fällt ein Block unter dem Lauf nach unten und gibt den Schlitten frei. Neu ist alles, was mit Sicherheit zu tun hat. Diese Pistole hat keinen Sicherungshebel, den man vergessen könnte — sie hat vier Einrichtungen, die selbsttätig arbeiten. Der Schlagbolzen liegt im Ruhezustand so, dass ihn das Hahnstück gar nicht erreichen kann; erst wenn der Abzug ganz durchgezogen wird, hebt ihn ein Hebel in die Lage, in der er getroffen werden kann. Fällt die Waffe zu Boden, passiert also nichts. Ungewöhnlich ist auch der Hülsenauswurf: Die leeren Hülsen fliegen nach links statt nach rechts. Das ist keine Marotte, sondern folgt aus der Anordnung des Schlagbolzens — und es bedeutet für Rechtshänder, dass die Hülsen vom Gesicht weg fliegen.

Die Walther P5 ist eine von drei Pistolen, die aus der westdeutschen Polizeierprobung der 1970er Jahre hervorgingen. Der Eintrag zur HK P7 nennt sie seit langem — beschrieben war sie bislang nicht.

Der eigentliche Befund liegt nicht in der Waffe

Mitte der 1970er Jahre forderten die westdeutschen Landespolizeien eine neue Dienstpistole. Der Anforderungskatalog verlangte 9 × 19 mm, Spannabzug, ein Magazin zu acht Patronen und die Möglichkeit, die gespannte Waffe sicher zu entspannen. Drei Häuser lieferten, drei Waffen wurden beschafft:

Der eigentliche Befund liegt nicht in der Waffe
BezeichnungWaffeHausHerkunft des Hauses
P5Walther P5Carl Walther, UlmZella-Mehlis
P6SIG Sauer P225J. P. Sauer & Sohn, EckernfördeSuhl
P7HK PSPHeckler & Koch, OberndorfWürttemberg

Zwei der drei Häuser stammen aus dem Untersuchungsraum dieses Registers.

Walther wurde 1886 in Zella-Mehlis gegründet, enteignet, demontiert — und baute ab 1953 in Ulm neu auf. J. P. Sauer & Sohn bestand seit 1751 in Suhl und begann nach 1945 in Eckernförde von vorn. Beide nahmen ihre Konstruktionen mit.

Wenn also 1979 die Polizeien der Bundesrepublik ihre neuen Dienstpistolen bekamen, kamen zwei von drei aus Häusern, deren Werkbänke bis 1945 in Thüringen gestanden hatten. Siehe Wie weit reicht die Wirkung.

Was Walther mitnahm — und was neu war

Die P5 verriegelt mit einem fallenden Block unter dem Lauf. Das ist die Verriegelung der Pistole 38 von 1938, entwickelt in Zella-Mehlis. Vierzig Jahre und ein Systembruch später steht dasselbe Bauteil in derselben Aufgabe.

Neu ist alles, was mit Sicherheit zu tun hat — und darin liegt der Anlass der ganzen Erprobung. Die Polizeien wollten eine Waffe, die geladen und schussbereit getragen werden kann, ohne dass ein vergessener Hebel sie unbrauchbar oder ein Sturz sie gefährlich macht.

Walthers Antwort: keine Handsicherung. Stattdessen vier selbsttätig wirkende Einrichtungen. Die wichtigste ist die Schlagbolzensicherung: Im Ruhezustand liegt der Schlagbolzen so, dass das Hahnstück ihn gar nicht erreichen kann. Erst auf dem letzten Stück des Abzugswegs hebt ein Hebel ihn in die Lage, in der er getroffen wird. Lässt man den Abzug vorher los, sinkt er zurück.

Damit ist die Waffe im Ruhezustand mechanisch nicht auslösbar — auch nicht durch einen Sturz auf den Hahn. Man muss nichts entsichern und nichts sichern; die Waffe tut es selbst.

Ein Bedienelement statt zweier. Der Hebel an der linken Schlittenseite ist zugleich Verschlussfang und Entspannhebel. Die P38 hatte dafür zwei getrennte Bedienelemente. Das ist keine Kleinigkeit: Je weniger Hebel eine Dienstwaffe hat, desto weniger kann unter Belastung verwechselt werden.

Die leeren Hülsen verlassen die P5 nach links — entgegen dem, was praktisch jede andere Selbstladepistole tut. Das ist keine Marotte, sondern folgt aus der Anordnung des Schlagbolzens und der Sicherungsmechanik.

Für Rechtshänder ist das ein Vorteil: Die Hülsen fliegen vom Gesicht weg statt daran vorbei. Für Linkshänder gilt das Gegenteil.

Für die Bestimmung ist es das auffälligste Merkmal überhaupt: Eine Pistole, deren Auswurffenster links sitzt, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine P5.

Drei Antworten auf dieselbe Frage

Der Vergleich der drei Sieger zeigt, wie unterschiedlich dieselbe Ausschreibung beantwortet werden konnte:

Drei Antworten auf dieselbe Frage
P5P6P7
Verriegelungfallender Block (P38-Linie)Browning über den Auswurffensterrandkeine — Gasbremse
Sicherheitvier selbsttätige EinrichtungenEntspannhebelSpanngriff am Griffvorderteil
BedienungSpannabzugSpannabzugGriff zudrücken
Ansatzdie eigene Linie erneuerndas Bewährte sauber ausführendie Bedienung neu erfinden

Walther blieb bei der eigenen Verriegelung und erneuerte die Sicherheit. Sauer/SIG lieferte den konventionellsten und am Ende meistgekauften Entwurf. Heckler & Koch erfand die Bedienung neu und baute die technisch radikalste Waffe.

Bestanden heißt nicht beschafft

Die P5 kam durch die Erprobung — und wurde im Inland nach der eingesehenen Darstellung nur von zwei Landespolizeien eingeführt: Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Das ist ein Punkt, den man bei Ausschreibungen leicht übersieht: Die Zulassung war eine Bundesangelegenheit, die Beschaffung Sache der Länder einzeln. Wer zugelassen war, durfte anbieten — gekauft wurde trotzdem, was das jeweilige Land für richtig hielt.

Erfolgreicher war die P5 im Ausland: niederländische Polizei, portugiesische Streitkräfte, 3.000 Stück für britische Spezialeinheiten als Pistol L102A1, dazu amerikanische Sonderverwendung im Berlin des Kalten Krieges.

Was sie überholte

Der Anforderungskatalog verlangte acht Patronen im einreihigen Magazin. Wenige Jahre später setzte die Beretta 92 mit fünfzehn Patronen im zweireihigen Magazin einen anderen Maßstab, und die Polizeien folgten.

Die P5 wurde damit nicht von einem Konkurrenten geschlagen, sondern von einer Anforderung, die es bei ihrer Entstehung noch nicht gab. 1993 lief die Fertigung aus.

Für die Bestimmung

  1. Auswurffenster links. Das eine Merkmal, das keine Verwechslung zulässt.
  2. Kein Sicherungshebel, aber ein kombinierter Hebel links am Schlitten für Verschlussfang und Entspannen.
  3. Fallender Verriegelungsblock unter dem Lauf — am zerlegten Stück derselbe Aufbau wie bei der P38.
  4. Lauflänge. 90 mm Standard, 79 mm bei der Compact, länger bei der P5L.

Offene Forschungsfragen. Wie lautete der Anforderungskatalog der Polizeierprobung im Wortlaut, und wann wurde er beschlossen? — Welche vier Sicherungseinrichtungen sind gemeint? Die eingesehene Darstellung nennt die Zahl, nicht die Aufzählung. — Wie hoch war die Gesamtstückzahl? — Und warum fiel die inländische Beschaffung so gering aus, obwohl die Waffe zugelassen war?

Waffenrechtliches

Selbstladepistole, keine Kriegswaffe nach dem KWKG. Für Erwerb und Besitz gilt das Waffengesetz; verbindlich ist allein die Entscheidung der zuständigen Behörde. Dieses Register dokumentiert die Waffe technikgeschichtlich. Siehe Methodik.

Konstruktion

Verschluss
Verriegelter Rückstoßlader mit kurzem Laufrücklauf und fallendem Verriegelungsblock unter dem Lauf — dasselbe Prinzip wie bei der Pistole 38 von 1938.
Ladeprinzip
Rückstoßlader mit kurzem Laufrücklauf
Zuführung
Einreihiges Stangenmagazin zu 8 Patronen
Abzug
Spannabzug (Double Action / Single Action). Der Hebel an der linken Schlittenseite ist zugleich Verschlussfang und Entspannhebel — eine Zusammenlegung, die sonst zwei getrennte Bedienelemente verlangt.
Sicherung
Keine Handsicherung. Stattdessen vier selbsttätig wirkende Sicherungseinrichtungen. Der Schlagbolzen liegt im Ruhezustand außerhalb der Reichweite des Hahns und wird erst beim vollständigen Durchziehen des Abzugs angehoben.
Visierung
Offene Visierung, Kimme und Korn

Maße und Leistung

Länge
180 mm; P5 Compact 169 mm
Lauflänge
90 mm; P5 Compact 79 mm
Gewicht
795 g ohne Magazin
Magazin
8 Patronen

Funktionsablauf im Einzelnen

Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.

  1. 1

    Ausgangslage

    Patrone im Lager, Hahn entspannt, Schlagbolzen außerhalb der Reichweite des Hahns. In dieser Lage kann die Waffe auch bei einem Sturz nicht auslösen — das ist der Zweck des ganzen Sicherungskonzepts.

  2. 2

    Erster Schuss im Spannabzug

    Das Durchziehen des Abzugs spannt den Hahn und lässt ihn fallen. Erst auf dem letzten Stück des Abzugswegs hebt ein Hebel den Schlagbolzen in die Lage, in der der Hahn ihn treffen kann. Wird der Abzug losgelassen, bevor der Schuss bricht, sinkt der Schlagbolzen zurück.

  3. 3

    Gemeinsamer Rücklauf

    Lauf und Schlitten laufen verriegelt zurück. Das Geschoss verlässt in dieser Phase den Lauf.

  4. 4

    Entriegelung durch den fallenden Block

    Ein Steuerstück drückt den Verriegelungsblock unter dem Lauf nach unten; er gibt den Schlitten frei, der Lauf bleibt stehen. Dasselbe Bauteil und derselbe Ablauf wie bei der Pistole 38.

  5. 5

    Auswurf nach links

    Die Hülse verlässt die Waffe nach links, entgegen der bei Selbstladepistolen üblichen Richtung. Das folgt aus der Anordnung des Schlagbolzens und hat für Rechtshänder den Vorteil, dass die Hülsen vom Gesicht weg fliegen.

  6. 6

    Vorlauf und Verriegelung

    Die Schließfeder treibt den Schlitten vor, führt die nächste Patrone zu und hebt den Verriegelungsblock wieder an. Die folgenden Schüsse gehen im Single Action.

Schwenkriegel — verriegelter Rückstoßlader

Schemaskizze, nicht maßstäblich

1 2 3
  1. 1 Verriegelt: Das keilförmige Riegelstück unter dem Lauf steht oben und greift beidseitig in Ausnehmungen des Verschlusses.
  2. 2 Entriegelung: Nach wenigen Millimetern gemeinsamen Rücklaufs trifft der Steuerstift am Griffstück das Riegelstück und schwenkt es nach unten aus den Ausnehmungen.
  3. 3 Getrennt: Der Lauf wird abgefangen, der Verschluss läuft allein weiter, wirft aus und spannt den Hahn.

Vergleichsstücke außerhalb der Region

Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.

Pistole 38

Carl Walther, Zella-Mehlis · Deutsches Reich (Zella-Mehlis) · 1938 plausibel
System
Rückstoßlader mit kurzem Laufrücklauf, fallender Verriegelungsblock, Spannabzug, Entspannhebel, 9 × 19 mm
Unterschied
Die Vorgängerin, 41 Jahre früher und aus Zella-Mehlis. Verriegelung und Ladeprinzip sind dieselben; neu sind das Sicherungskonzept ohne Handsicherung, die Zusammenlegung von Verschlussfang und Entspannhebel und der Auswurf nach links.
Befund
Die P5 ist der Beleg dafür, dass die in Zella-Mehlis entwickelte Verriegelung nicht mit dem Werk endete. Zwischen beiden liegen Enteignung, Demontage und ein Neuanfang in Ulm — die Konstruktion ging mit.

HK P7

Heckler & Koch · Bundesrepublik (Oberndorf) · 1979 gesichert
System
Gasgebremster Masseverschluss, Spanngriff am Griffvorderteil, 9 × 19 mm
Unterschied
Der dritte Sieger derselben Erprobung und die technisch radikalste Antwort: kein verriegelter Verschluss, sondern eine Gasbremse, und statt eines Spannabzugs ein Spanngriff, den die Greifhand betätigt.
Befund
Drei Häuser, dieselbe Ausschreibung, drei völlig verschiedene Antworten. Walther blieb bei der eigenen Verriegelung und erneuerte die Sicherheit; Heckler & Koch erfand die Bedienung neu.

SIG Sauer P6 (P225)

J. P. Sauer & Sohn, Eckernförde · Bundesrepublik (Eckernförde) / Schweiz · 1978 plausibel
System
Rückstoßlader mit kurzem Laufrücklauf, Browning-Verriegelung über den Auswurffensterrand, Spannabzug, Entspannhebel, 9 × 19 mm
Unterschied
Der zweite Sieger — und ebenfalls aus einem Haus dieser Region: J. P. Sauer & Sohn kam aus Suhl. Konstruktiv der konventionellste der drei Entwürfe.
Befund
Von den drei beschafften Pistolen stammen damit zwei aus Betrieben, deren Ursprung im Untersuchungsraum liegt. Die P6 setzte sich im Inland am deutlichsten durch.

Bekannte Schwächen

Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.

  • Im Inland kaum beschafft

    Nach der eingesehenen Darstellung führten von den Landespolizeien nur Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die P5 ein. Die Erprobung bestanden zu haben und beschafft zu werden sind zwei verschiedene Dinge — die Entscheidung lag bei den Ländern einzeln.

    plausibel

  • Acht Patronen

    Das einreihige Magazin zu acht Patronen entsprach dem Anforderungskatalog der 1970er Jahre. Wenige Jahre später setzten zweireihige Magazine mit fünfzehn und mehr Patronen den Maßstab; siehe Beretta 92. Die P5 wurde damit von einer Anforderung überholt, die es bei ihrer Entstehung noch nicht gab.

    plausibel

  • Auswurf nach links

    Für Rechtshänder ein Vorteil, für Linkshänder das Gegenteil: Die Hülsen fliegen ins Gesicht. Was als durchdachtes Merkmal gilt, ist eine Entscheidung zugunsten der Mehrheit, nicht eine allgemeine Verbesserung.

    ungeklärt

Verwendung

  • Landespolizeien Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
  • Niederländische Polizei
  • Portugiesische Streitkräfte
  • Britische Spezialeinheiten, 3.000 Stück als Pistol L102A1
  • Amerikanische Sonderverwendung im Berlin des Kalten Krieges

Quellen

  1. [Online] Wikipedia (de) Walther P5 , Entstehung nach Mitte der 1970er Jahre auf Anforderung der westdeutschen Landespolizeien nach einer stärkeren Dienstpistole in 9 × 19 mm; aus dem Wettbewerb gingen P5 (Walther), P6 (SIG Sauer) und P7 (Heckler & Koch) hervor; Fertigung 1979–1993; Gesamtlänge 180 mm bzw. 169 mm (Compact), Lauf 90 bzw. 79 mm, 795 g ohne Magazin, Magazin zu 8; vier unabhängige selbsttätige Sicherungen statt einer Handsicherung; Übernahme der Kurzrücklauf-Verriegelung der P38; kombinierter Verschlussfang- und Entspannhebel; Hülsenauswurf nach links; Ausführungen P5, P5L, P5 Compact; Kaliber 9 × 19, 9 × 21 und 7,65 mm Parabellum; Einführung nur bei den Polizeien Baden-Württembergs und Rheinland-Pfalz', dazu niederländische Polizei, portugiesische Streitkräfte, britische Spezialeinheiten mit 3.000 Stück als Pistol L102A1 und amerikanische Sonderverwendung in Berlin Link
  2. [Online] Wikipedia (en) SIG Sauer P220 , Entwurf 1975 bei SIG Arms AG, Fertigung bei J. P. Sauer & Sohn in Eckernförde; westdeutscher Anforderungskatalog Mitte der 1970er Jahre mit Spannabzug, 9 × 19 mm, Magazin zu 8 und Entspannmöglichkeit Link

Aus derselben Fertigung