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OD WH

Vergleichsstück · Deutschland (Oberndorf am Neckar, Württemberg)

Sturmgewehr 45 (StG 45(M), Gerät 06 H)

Fertigung
Mauser-Werke AG, Oberndorf am Neckar
Kaliber
7,92 × 33 mm Kurz
Zeitraum
1944–1945
Belegstatus
plausibel

So funktioniert sie

Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.

Das StG 45 hat weder eine Gasbohrung im Lauf noch einen Kolben. Es lässt den Rückstoß allein arbeiten und muss ihn deshalb bremsen. Das geht so: Der Verschluss — das Stück, das den Lauf hinten zuhält — besteht aus zwei Teilen. Vorn liegt ein leichter Kopf, der an der Patrone anliegt, dahinter ein schweres Trägerstück mit einem keilförmigen Fortsatz. Dieser Keil greift zwischen zwei Rollen, die seitlich im Kopf sitzen, und drückt sie nach außen in schräge Aussparungen am hinteren Laufende. Beim Schuss will der Kopf zurück, und er kann das auch — aber nur, wenn die Rollen an den Schrägen nach innen ausweichen. Dabei schieben sie den Keil und das schwere Trägerstück vor sich her, und zwar rund dreimal so weit, wie sie selbst nach innen wandern. Der Kopf kommt also nur voran, wenn er die große Masse hinter sich auf hohe Geschwindigkeit bringt. Das kostet Zeit, und diese Zeit ist der ganze Zweck der Anordnung: Sie reicht, bis der Druck im Lauf gefallen ist. Erst danach laufen beide Teile gemeinsam zurück, die leere Hülse fliegt aus, und eine Feder schiebt alles mit der nächsten Patrone wieder nach vorn. Gesperrt ist dabei zu keinem Zeitpunkt etwas. Genau darin liegt der Kunstgriff — dieselben Rollen hielten beim MG 42 noch fest zu; hier wurde aus dem Riegel durch geänderte Winkel ein Getriebe. Bezahlt wird das damit, dass die Hülse aus dem Lauf gezogen wird, solange noch Druck ansteht und sie an der Wand klebt. Deshalb ist der Lauf dort, wo die Patrone sitzt, mit Längsrillen versehen: Durch sie strömt Gas außen an der Hülse entlang und löst sie von der Wand.

Vergleichsstück. Konstruiert und gebaut in Oberndorf am Neckar in Württemberg und damit außerhalb des Untersuchungsraums. Der Eintrag steht hier, weil ohne ihn eine Linie unvollständig bleibt, die dieses Register an mehreren Stellen behauptet, und weil er zugleich die Grenze markiert, bis zu der diese Linie trägt.

Das StG 45(M) wird in diesem Register seit langem zitiert, ohne dass es je selbst beschrieben worden wäre. HK G3, HK MP5 und ČZ vz. 52 nennen es beim Namen, MG 42 und Wie weit reicht die Wirkung verweisen auf dieselbe Stelle, stets als das Glied, über das eine sächsische Bauart in die westdeutsche Nachkriegsfertigung gelangte. Ein Register, das eine Übertragungskette behauptet, muss deren mittleres Glied dokumentieren, sonst behauptet es eine Kontinuität, die es nicht geprüft hat.

Die Kette lautet: Döbeln 1942, Oberndorf 1944/45, Mulhouse 1946 bis 1950, Madrid 1950 bis 1958, G3 1959, MP5 1966. Der zweite Schritt ist der eigentliche Erfindungsschritt; alles danach ist Anwendung.

Konstruktion

Beide Systeme benutzen zwei Rollen, ein keilförmiges Steuerstück und eine Laufverlängerung, und sie sehen einander ähnlich genug, dass die Literatur sie regelmäßig in einen Topf wirft. Mechanisch sind es zwei verschiedene Maschinen.

Beim MG 42 liegen die Rollen in Ausnehmungen der Laufverlängerung, deren tragende Flächen parallel zur Seelenachse stehen. Eine Kraft in Laufrichtung erzeugt an einer solchen Fläche keine radiale Komponente; die Rollen können nicht ausweichen, gleichgültig wie hoch der Druck ist. Der Verschluss ist formschlüssig gesperrt. Geöffnet wird er erst, wenn eine andere Bewegung ihn dazu zwingt, und deshalb braucht das MG 42 den Laufrücklauf. Lauf, Laufverlängerung und Verschluss laufen zunächst gemeinsam rund acht Millimeter zurück, getrieben vom Rückstoß und zusätzlich vom Rückstoßverstärker an der Mündung; erst danach treffen die Rollen auf feste Steuerflächen und werden nach innen gezwungen. Der Lauf ist ein bewegtes Bauteil.

Beim StG 45 steht der Lauf fest. Die Widerlager, an denen die Rollen anliegen, sind schräg. Damit ändert sich alles. Eine Kraft in Laufrichtung erzeugt an einer schrägen Fläche sofort eine radiale Komponente, die die Rollen nach innen drängt. Es gibt keinen Zustand, in dem der Verschluss nicht aufgehen könnte; es gibt nur einen, in dem das Aufgehen teuer ist.

MG 42 (1942, Döbeln)StG 45(M) (1944/45, Oberndorf)
Abstützflächeparallel zur Seelenachseschräg
Zustand beim Schussformschlüssig gesperrtnur verzögert
Laufläuft zurück (rund 8 mm gemeinsam)steht fest
ÖffnungsauslöserSteuerflächen am Ende des Laufrücklaufsder Gasdruck selbst, vom ersten Augenblick an
ZusatzeinrichtungRückstoßverstärker an der Mündungkeine
Patronenlagerglattgerieft (Systemzwang)
Was die Rollen tunsperrenübersetzen

Die Umdeutung besteht darin, aus einem Riegel ein Getriebe zu machen. Neu erfunden werden musste dafür kein einziges Bauteil — geändert wurde ein Winkel.

Die Schräge verzögert, weil sie zwei Wege ins Verhältnis setzt. Wandert eine Rolle um den Betrag dr nach innen, so schiebt sie über die schräge Flanke des Steuerstücks den Verschlussträger um i · dr nach hinten. Dieses Übersetzungsverhältnis i ergibt sich aus zwei Winkeln, dem des Widerlagers in der Laufverlängerung und dem der Steuerstückflanke. Für das StG 45 werden 45 Grad und 27 Grad überliefert und daraus ein Verhältnis von rund 3:1; das spätere G3 arbeitet mit rund 4:1.

Die Wirkung dieses Verhältnisses ist quadratisch und nicht linear. Bezieht man die Trägheit des Trägers auf den Weg des Verschlusskopfes, also so, wie ein Getriebe es verlangt, so geht die Trägermasse mit dem Quadrat der Übersetzung ein:

m(wirksam) = m(Kopf) + i² · m(Träger)

Bei 3:1 zählt die Trägermasse neunfach, bei 4:1 sechzehnfach. Darin liegt der Gewinn gegenüber einem schlichten Masseverschluss: Man erkauft sich eine große Trägheit mit wenig Material.

Eigene Rechnung, keine Quellenaussage. Setzt man für den Verschlusskopf eine Größenordnung von 140 g und für den Träger von 240 g an, Werte, die für Waffen dieser Familie kursieren und hier ausdrücklich nicht am Stück nachgemessen sind, so ergibt sich bei 3:1 eine wirksame Masse von 0,14 kg + 9 · 0,24 kg = 2,3 kg aus rund 380 g Hardware. Zum Vergleich die Zahl von der anderen Seite: Für einen unverriegelten Masseverschluss in 7,92 × 33 mm Kurz wird eine erforderliche Verschlussmasse von rund 1,5 kg angegeben. Die Größenordnungen passen zusammen. Sie erklären zugleich, warum eine Übersetzung von 3:1 ausreicht und warum sie nicht beliebig klein sein darf.

Eine Einschränkung gehört dazu, sonst ist die Rechnung schöner als die Sache: i ist nicht konstant. Je weiter die Rollen einlaufen, desto flacher wird der Eingriff und desto kleiner die Übersetzung. Die Verzögerung ist deshalb am Anfang am stärksten, dort, wo der Druck am höchsten ist, und läuft dann aus. Ein Mangel ist das nicht. So ist die Bauart ausgelegt, und darauf beruht zugleich ihre Überlegenheit gegenüber der Gasbremse des Volkssturmgewehrs, die erst kurz vor der Mündung einsetzt.

Das geriefte Patronenlager

An dieser Stelle wird die Bauart am Objekt sichtbar, und an dieser Stelle wäre sie beinahe gescheitert.

Beim Schuss weitet sich die Hülse und legt sich an die Lagerwandung. Ein verriegelter Verschluss öffnet erst, wenn der Druck weitgehend abgebaut ist; die Hülse hat sich dann elastisch zurückgezogen und löst sich. Ein Drehkopfverschluss hilft zusätzlich nach. Beim Aufdrehen wirkt über die Steuerkurve eine sehr große Kraft auf sehr kurzem Weg, die Vorentspannung, die die Hülse losbricht, bevor der Auszieher überhaupt zieht.

Der rollenverzögerte Verschluss hat beides nicht. Er beginnt sich zu öffnen, während noch Druck ansteht, und er bewegt sich rein geradlinig, dreht also nichts los. Der Auszieher zieht an einer Hülse, die noch an die Wandung gepresst ist. Die Folge sind Hülsenklemmer, abgerissene Ränder, im Grenzfall Hülsenreißer mit im Lager verbliebenem Vorderteil.

Die Abhilfe sind Längsnuten im vorderen Teil des Patronenlagers. Sie lassen Pulvergas an der Hülsenschulter vorbei nach hinten treten, so dass es außen an der Hülsenwandung entlangströmt. Damit steht innen und außen annähernd derselbe Druck an. Die Hülse „schwimmt” im Gas, statt an die Wand gepresst zu werden; die Reibung fällt so weit, dass ein gewöhnlicher Krallenauszieher genügt.

Für die Bestimmungsarbeit heißt das zweierlei. Am Lauf sind die Nuten mit Spiegel oder Endoskop unmittelbar zu sehen. An der Hülse hinterlassen sie das kennzeichnende Bild der ganzen Familie, dunkle Längsstreifen auf Schulter und vorderem Wandungsteil, wie sie von G3 und MP5 bekannt sind. Für das Wiederladen ist eine solche Hülse entsprechend beansprucht.

Was hier NICHT belegt ist. Dass die Bauart ein solches Lager braucht, ist unstrittig. Ob das Kriegsstück von 1945 eines hatte, ist es nicht. Mehrere Darstellungen führen 18 Nuten als die Lösung des Problems an; eine objektnahe Darstellung berichtet dagegen, der Versuch mit 18 Nuten sei bei Mauser als unbefriedigend bewertet und aufgegeben worden. Beide Angaben stehen hier nebeneinander. Am gemessenen Lauf eines gesicherten Kriegsstücks wäre die Frage in Minuten zu entscheiden; gerade die Herkunft der erhaltenen Läufe ist aber das Problem.

Entwicklung

Die geläufige Antwort auf die Frage nach dem Konstrukteur lautet Ludwig Vorgrimler, und dieses Register hat sie an zwei Stellen selbst so geführt. Sie ist gedeckt, aber sie ist zu kurz.

  • Als Patentinhaber nennen mehrere Darstellungen übereinstimmend Wilhelm Stähle und Ludwig Vorgrimler gemeinsam.
  • Die deutschsprachige Systematik des Rollenverschlusses nennt statt Stähle den Ingenieur Theodor Löffler, denselben, der später in Mulhouse Vorgrimlers Konkurrent war und dort das Rennen zunächst gewann.
  • Eine ausführliche Darstellung führt den Entwurf des Gerät 06 H im Spätsommer 1944 auf Altenburger, Jungermann und Illenberger der Abteilung 37 zurück.
  • Die rechnerische Grundlage, die Bestimmung der Winkel und die Behandlung des Trägerprellens, wird durchgängig dem Mathematiker Karl Maier zugeschrieben; die Leitung lag bei Ott-Helmuth von Lossnitzer.

Ein Widerspruch, den man auflösen müsste, ist das nicht. Es ist der Normalfall industrieller Entwicklung: ein Patent auf zwei Namen, ein Entwurf von dreien, eine Rechnung von einem vierten. Dieser Eintrag nennt deshalb keinen alleinigen Konstrukteur. Nach der Methodik dieses Registers wäre er ohnehin kein Herstellernachweis; hier ist er nicht einmal ein eindeutiger Erfindernachweis.

Bemerkenswert bleibt, wie die Idee entstand. Der Vorläufer Gerät 03 war ein Versuch, das Gewehr 43 mit Rollen zu verriegeln, das Gerät 06 ein rollenverriegeltes, gasbetätigtes Sturmgewehr mit feststehendem Lauf. Erst die Beobachtung, dass ein solcher Verschluss sich unter Druck auch ohne Gassystem in berechenbarer Weise öffnet, führte zum Weglassen des Gaskolbens und damit zur „halbverriegelten” Ausführung, dem Gerät 06 H. Die Erfindung bestand im Weglassen.

Die Waffe war als billigerer Ersatz des StG 44 gedacht: rund 45 gegenüber rund 70 Reichsmark, nach einer Darstellung neun statt neunzehn Fertigungsstunden, ohne Gasrohr, ohne Gaskolben, mit Blechpressgehäuse. Im Februar 1945 wurden 30 Vorserienstücke bestellt, die Serie war für die Jahresmitte vorgesehen. Fertig wurde davon nichts Belastbares.

Was den Krieg überdauerte, waren die Teilesätze, die Zeichnungen und die Ingenieure. Von 1946 bis 1950 entwickelte die aus der Mauser-Abteilung 37 hervorgegangene CEAM in Mulhouse daraus rollenverzögerte Karabiner für französische Versuchspatronen und zuletzt für .30 Carbine, das CEAM Modèle 1950, nicht beschafft. Ab September 1950 baute Vorgrimler bei CETME in Madrid den Modelo 2, der 1952 zur Weiterentwicklung ausgewählt und 1958 als Modelo 58 eingeführt wurde; daraus entstand 1959 in der Ausführung 7,62 × 51 mm NATO das G3. Der Weg führt von Oberndorf über das Elsass und Madrid zurück nach Oberndorf. Die spanische Station ist dabei die wichtigste. Dort wurde aus einem unfertigen Kriegsentwurf eine Dienstwaffe, und dort wurden die Massen und Winkel neu bestimmt, die das System auf Vollpatronen tragfähig machten.

Einordnung

Erstens zeigt der Eintrag die Reichweite einer Döbelner Bauart. Die Vorstellung, mit zwei Rollen und einem Keil ohne Drehbewegung auszukommen, ist am MG 42 zuerst in Großserie gegangen, und die Literatur führt das StG 45 durchgängig darauf zurück. Belegt ist diese Herleitung allerdings nirgends mit einer Werksquelle; siehe die offenen Fragen am Ende. Was hier steht, ist deshalb eine Bauartverwandtschaft und keine nachgewiesene Übernahme.

Zweitens, und wichtiger, steht er als Grenzmarke. Die Rollenverzögerung ist nicht in Sachsen entstanden, und sie darf nicht dorthin zurückdatiert werden. Drei Befunde stehen dem entgegen:

  1. Das MG 42 verriegelt. Schräge Flächen hat es zwar auch, aber nur als Steuerflächen zum Entriegeln und nicht als tragende Abstützung; und es braucht den Laufrücklauf gerade deshalb, weil es formschlüssig sperrt. Ein Verzögerungsgedanke steckt darin nicht.
  2. Als der Döbelner Betrieb selbst ein Sturmgewehr für die Kurzpatrone baute, das Großfuß-Sturmgewehr Kurt Horns, gelegentlich StG 45(G) genannt, griff er nicht zu Rollen, sondern zu einer Gasverzögerung. Wäre die Rollenverzögerung in Döbeln erdacht worden, hätte man sie dort verwendet.
  3. Die Herkunft der Rollenverriegelung selbst ist ungeklärt. Ein polnisches Patent von Edward Stecke aus den 1930er Jahren wird seit Jahrzehnten als Vorbild des MG 42 diskutiert; ob es das ist, ist offen. Bemerkenswerterweise beschreibt es einen verzögerten und keinen verriegelten Verschluss. Wer die Linie sauber führen will, muss also an beiden Enden zugeben, dass er den Anfang nicht kennt.

Drittens ist der Name eine Falle. „StG 45” ohne Klammerzusatz ist keine brauchbare Bezeichnung. (M) steht für Mauser in Oberndorf und meint diese Waffe; (G) steht für Großfuß in Döbeln und meint eine ganz andere: gleiche Patrone, gleiches Jahr, gasverzögert statt rollenverzögert, neun Stücke, von der Roten Armee erbeutet. Beide werden in der Sammlerliteratur regelmäßig vertauscht. Für dieses Register ist die Verwechslung besonders folgenreich, weil die eine im Untersuchungsraum entstand und die andere nicht.

Waffenrechtliches

Vollautomatische Waffe und damit Kriegswaffe nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz. Sie wird hier ausschließlich technik- und industriegeschichtlich dokumentiert und ist nicht sammelbar. Halbautomatische zivile Ableitungen der späteren Baureihen unterliegen einer eigenen rechtlichen Bewertung. Dieses Register gibt keine Rechtsauskunft. Siehe Methodik.

Offene Forschungsfragen. Erstens die Erfinderfrage: Existiert die Patentschrift Stähle / Vorgrimler im Original, und welchen Anspruch formuliert sie, den schrägen Abstützwinkel oder die Massenübersetzung? Erst daran ließe sich entscheiden, ob die vier kursierenden Zuschreibungen einander widersprechen oder verschiedene Teilleistungen benennen. Zweitens das Patronenlager: Trug ein gesichertes Kriegsstück Nuten, und wie viele? „18 Nuten eingeführt” und „18 Nuten verworfen” schließen einander aus. Drittens Stückzahl und Maße: 30 Teilesätze sind belegt, die Zahl der daraus je zusammengebauten Waffen schwankt zwischen einer und neunzehn, und keines der bekannten Exemplare ist nachweislich vor Mai 1945 vollständig gewesen, was auch die zu große Spanne der Maßangaben erklären dürfte. Viertens, und für dieses Register am wichtigsten: Gibt es eine Quelle, die belegt, dass die Mauser-Abteilung 37 das MG 42 tatsächlich als Vorbild vor sich hatte, etwa Zeichnungen, Erprobungsberichte oder Aktenvermerke? Die Herleitung ist überall zu lesen und nirgends belegt. Solange sie es nicht ist, bleibt die Verbindung nach Döbeln eine plausible Bauartverwandtschaft, kein Übertragungsnachweis.

Konstruktion

Verschluss
Rollenverzögerter Masseverschluss, halbverriegelt (daher das Werkskürzel „H"). Zweiteiliger Verschluss aus leichtem Verschlusskopf mit zwei seitlichen Rollen und schwerem Verschlussträger mit keilförmigem Steuerstück. Die Rollen stützen sich an schrägen Widerlagern der Laufverlängerung ab — sie sperren nicht formschlüssig, sondern übersetzen. Der Lauf steht fest.
Ladeprinzip
Rückstoßlader, verzögert, aufschießend (geschlossener Verschluss). Kein Gaskolben, keine Gasentnahme, kein Laufrücklauf — der entscheidende Unterschied sowohl zum StG 44 als auch zum MG 42.
Zuführung
Gekrümmtes Stangenmagazin des MP 43/StG 44 zu 30 Patronen; in der Erprobung überwiegend ein verkürztes Magazin zu 10 Patronen, das mehrere Darstellungen dem Volkssturm-Beschaffungsprogramm zuordnen.
Abzug
Umschaltbar Einzel- und Dauerfeuer, Hammerschloss. Die Abzugsgruppe ist an keinem vollständigen Kriegsstück beschrieben; erhaltene Waffen sind teils erst nach 1945 aus Teilesätzen zusammengesetzt worden.
Sicherung
Hebelsicherung an der Abzugsgruppe; Einzelheiten nicht objektnah belegt
Visierung
Einfache Kimme und Korn, keine belegte Entfernungseinstellung

Maße und Leistung

Länge
893–900 mm (mehrfach übereinstimmend); eine Darstellung nennt 940 mm
Lauflänge
400 mm (am besten gestützt); daneben 419 mm und 430 mm
Gewicht
rund 3,7 kg ungeladen (= 8,18 lb, zwei Darstellungen), 4,0 kg mit leerem Magazin nach englischer Wikipedia; die deutsche Wikipedia nennt 5,19 kg und steht damit allein
Magazin
30 Patronen (Magazin des MP 43/StG 44), Erprobungsmagazin zu 10 Patronen
V₀
650 bis 685 m/s je nach Darstellung
Kadenz
350–450 Schuss/min — auffallend niedrig für die Patrone

Funktionsablauf im Einzelnen

Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.

  1. 1

    Ausgangslage — Verschluss vorn, Hammer gespannt

    Der Verschlusskopf liegt am Patronenlager an, die Patrone ist zugeführt. Von hinten drückt die Schließfeder den Verschlussträger und mit ihm das keilförmige Steuerstück nach vorn zwischen die beiden Rollen; diese werden dadurch seitlich nach außen an die schrägen Widerlager der Laufverlängerung gedrängt. Zwischen Verschlusskopf und Träger bleibt ein definierter Spalt — der Verschlussabstand. Er ist keine Toleranz, sondern ein Einstellmaß: Er bestimmt, wie weit die Rollen vorstehen, und damit die gesamte Verzögerung.

  2. 2

    Zündung — die Kraftteilung an der Rolle

    Der Gasdruck presst den Hülsenboden gegen den Stoßboden. Der Verschlusskopf will zurück, kann das aber nur, wenn die Rollen aus den Widerlagern nach innen ausweichen. Weil das Widerlager schräg steht, zerlegt sich die Kraft an der Rolle in zwei Anteile: einen, der sich in der Laufverlängerung abstützt, und einen kleineren, der die Rolle radial nach innen und damit gegen das Steuerstück drückt. Nur dieser zweite Anteil arbeitet — und er muss den schweren Träger beschleunigen.

  3. 3

    Die Verzögerung — Weg gegen Weg

    Die Flanke des Steuerstücks steht ihrerseits schräg. Jeder Millimeter, um den eine Rolle nach innen wandert, schiebt das Steuerstück und den daran hängenden Träger um ein Vielfaches nach hinten — für das StG 45 wird rund 3:1 angegeben, für das spätere G3 rund 4:1. Um den leichten Kopf ein kleines Stück zu bewegen, muss also die große Trägermasse weit beschleunigt werden; diese Beschleunigungsarbeit ist die Verzögerung. Formschlüssig gesperrt ist zu keinem Zeitpunkt etwas. Das Verhältnis ist dabei nicht konstant: Je weiter die Rollen einlaufen, desto flacher der Eingriff und desto kleiner die Übersetzung. Die Bremswirkung ist am Anfang am größten — dort, wo der Druck am höchsten ist — und läuft aus, sobald er gefallen ist.

  4. 4

    Freigabe und Auszug unter Restdruck

    Sind die Rollen ganz in den Verschlusskopf eingetaucht, laufen Kopf und Träger gemeinsam zurück. Der Auszug beginnt, während im Lauf noch Restdruck steht, und es gibt keine Vorentspannung durch eine Drehbewegung wie beim Drehkopfverschluss. Die Hülse liegt also noch aufgeweitet an der Lagerwandung an, wenn der Auszieher zieht — der Grund für das geriefelte Patronenlager.

  5. 5

    Auswurf, Vorlauf, Wiederanlegen

    Auswerfer und Auszieher entfernen die Hülse, der Hammer wird gespannt, die Schließfeder aufgenommen; danach treibt der Träger vor, der Kopf führt die nächste Patrone zu, das Steuerstück drückt die Rollen wieder nach außen. Für das StG 45 ist überliefert, dass es ohne eigene Nachschlagsperre auskam — die Federführung schwang beim Anschlag selbst zurück und hob das Prellen des Trägers auf; die späteren Waffen der Familie brauchen dafür eine Nachschlagmasse, bei der MP5 32,5 g Wolframgranulat. Läuft der Träger nicht vollständig vor, stehen die Rollen zu weit innen, und die Verzögerung fällt beim nächsten Schuss zu kurz aus.

Rollenverzögerung — NICHT verriegelt, nur verzögert, Lauf feststehend

Schemaskizze, nicht maßstäblich

1 Lauf feststehend 2 Lauf feststehend schneller 3 Lauf feststehend
  1. 1 Ausgangslage: Der Lauf steht FEST. Der Verschluss ist zweiteilig — ein leichter Verschlusskopf vorn, ein schwerer Verschlussträger dahinter, dazwischen ein keilförmiges Steuerstück. Die Rollen liegen in Ausnehmungen des Laufhalters, sind aber nicht formschlüssig gesperrt.
  2. 2 Kraftteilung: Der Hülsenboden drückt den Verschlusskopf zurück. Die Rollen laufen auf schrägen Flächen und übertragen dabei den größten Teil der Kraft auf den schweren Träger — der muss sich ungefähr um den Faktor der Flächenneigung schneller bewegen als der Kopf. Der Kopf wird dadurch ausgebremst.
  3. 3 Öffnen: Sobald die Rollen aus den Ausnehmungen heraus sind, laufen Kopf und Träger gemeinsam zurück. Der Verschluss war nie verriegelt — er wurde nur so lange gebremst, bis der Druck gefallen war. Genau deshalb brauchen diese Waffen ein geriefeltes Patronenlager: Die Hülse löst sich unter Restdruck.

Vergleichsstücke außerhalb der Region

Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.

MG 42

Metall- und Lackwarenfabrik Johannes Großfuß · Deutschland (Döbeln, Sachsen) · 1942
System
Rückstoßlader mit kurzem Laufrücklauf und formschlüssiger Rollenverriegelung, Rückstoßverstärker an der Mündung, 7,92 × 57 mm
Unterschied
Der Ausgangspunkt — und der Punkt, an dem die Systeme sich trennen. Beim MG 42 sitzen die Rollen in Ausnehmungen der Laufverlängerung und sperren; kein Gasdruck kann sie herausdrücken. Lauf, Laufverlängerung und Verschluss laufen zunächst gemeinsam rund acht Millimeter zurück, erst dann zwingen Steuerflächen die Rollen nach innen. Beim StG 45 steht der Lauf fest, die Rollen laufen von Anfang an auf Schrägen, und nichts sperrt.
Befund
Dieselben Bauteile, umgekehrte Aufgabe: Aus einem Riegel wurde ein Getriebe. Das ist die ganze Erfindung — und sie stammt nicht aus Döbeln.

MKb 42(H) / Sturmgewehr 44

C. G. Haenel · Deutschland (Suhl) · 1942
System
Gasdrucklader mit Langhubkolben und Kippblockverriegelung, verriegelt, Einzel- und Dauerfeuer, gleiche Patrone 7,92 × 33 mm Kurz
Unterschied
Dieselbe Patrone, dieselbe Aufgabe, dieselbe Bauform — und die Waffe, die das StG 45 ablösen sollte. Das StG 44 verriegelt und braucht dafür Gaskolben, Gasrohr und Steuerbahnen; das StG 45 ersetzt die Verriegelung durch eine Übersetzung. Angesetzt waren rund 45 gegen rund 70 Reichsmark und nach einer Darstellung neun Fertigungsstunden gegen neunzehn.
Befund
Der zweite Fall in diesem Register, in dem gegen ein verriegeltes Sturmgewehr eine unverriegelte Sparlösung derselben Patrone gestellt wird — der erste ist das Volkssturmgewehr aus Suhl. Beide Male gewinnt die unverriegelte Bauart erst nach dem Krieg.

Volkssturmgewehr VG 1-5 (Gustloff)

Gustloff-Werke · Deutschland (Suhl oder Weimar) · 1944
System
Gasgebremster Masseverschluss, unverriegelt, Selbstlader, gleiche Patrone 7,92 × 33 mm Kurz
Unterschied
Zeitgleich, gleiche Patrone, gleicher Grundgedanke — bremsen statt verriegeln —, anderes Mittel: Die Gustloff-Waffe bremst mit abgezweigtem Gas und wirkt erst, wenn das Geschoss fünf Sechstel des Laufs zurückgelegt hat; das StG 45 bremst mechanisch und wirkt am stärksten im Augenblick des höchsten Drucks.
Befund
Zeigt, dass 1944 mindestens drei Wege offenstanden, die Kurzpatrone ohne Verriegelung zu beherrschen — Gasbremse, Rollenverzögerung und die Döbelner Gasverzögerung. Durchgesetzt hat sich der mittlere, Jahre später im Ausland.

Großfuß-Sturmgewehr (Konstruktion Kurt Horn), auch StG 45(G)

Metall- und Lackwarenfabrik Johannes Großfuß · Deutschland (Döbeln, Sachsen) · 1945 plausibel
System
Gasverzögerter Masseverschluss, unverriegelt, 7,92 × 33 mm Kurz, rund 4,7 kg, 500–550 Schuss/min
Unterschied
Die namensgleiche und deshalb ständig verwechselte Waffe: dieselbe Patrone, dasselbe Jahr, derselbe Betrieb, aus dem die Rollen des MG 42 stammen — und ausdrücklich NICHT rollenverzögert, sondern gasverzögert. Neun Stücke, von der Roten Armee erbeutet, in sowjetischen Unterlagen als Awtomat Horn geführt.
Befund
Der schlagendste Einwand gegen jede Rückdatierung der Rollenverzögerung nach Sachsen: Als Döbeln selbst ein Sturmgewehr für die Kurzpatrone baute, griff es nicht zu Rollen, sondern zu einer Gasbremse. „StG 45" ohne Klammerzusatz ist deshalb unbrauchbar; (M) steht für Mauser, (G) für Großfuß.

Heckler & Koch G3

Heckler & Koch GmbH · Deutschland (Oberndorf am Neckar) · 1959
System
Rollenverzögerter Masseverschluss, 7,62 × 51 mm NATO
Unterschied
Dasselbe System vierzehn Jahre und zwei Länder später, ausgelegt auf die volle NATO-Gewehrpatrone statt auf die Kurzpatrone. Dafür wurden Verzögerungsverhältnis und Massen neu bestimmt; angegeben wird für das G3 rund 4:1 gegenüber rund 3:1 beim StG 45.
Befund
Das StG 45 ist damit nicht der Vorläufer des G3, sondern dessen früheste Ausführung — der Systemwechsel liegt 1944 in Oberndorf, nicht 1959.

Heckler & Koch MP5

Heckler & Koch GmbH · Deutschland (Oberndorf am Neckar) · 1966
System
Rollenverzögerter Masseverschluss, 9 × 19 mm
Unterschied
Die Übertragung desselben Systems auf die Pistolenpatrone — dorthin, wo ein schlichter Masseverschluss mechanisch genügt hätte. Sie belegt, dass die Bauart nicht an eine Patronenklasse gebunden ist, sondern an die Auslegung von Winkeln und Massen.
Befund
Von der Kurzpatrone über die Gewehrpatrone zur Pistolenpatrone: Das System hat in gut zwanzig Jahren alle drei Klassen dieses Registers durchlaufen.

Bekannte Schwächen

Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.

  • Auszug unter Restdruck ohne Vorentspannung

    Ein Drehkopfverschluss löst die Hülse beim Aufdrehen mit großer Kraft und kleinem Weg von der Lagerwandung, bevor der Auszieher überhaupt zieht. Diese Vorentspannung fehlt hier vollständig: Der Verschlusskopf bewegt sich geradlinig, und er beginnt sich zu bewegen, solange noch Druck ansteht. Ohne Gegenmaßnahme klemmt die Hülse, der Auszieher reißt über den Rand, im schlimmsten Fall trennt sich der Hülsenboden ab und lässt den Rest im Lager. Das ist kein Fertigungsmangel, sondern eine Systemeigenschaft der ganzen Familie.

    gesichert

  • Der Verschlussabstand als Verschleißmaß

    Die gesamte Verzögerung hängt daran, wie weit die Rollen im Anlegezustand vorstehen. Bestimmt wird das über den Spalt zwischen Verschlusskopf und Träger. Wird er durch Verschleiß an Rollen, Steuerstück oder Widerlagern zu klein, öffnet die Waffe zu früh, und das Schadensbild wandert unmittelbar auf die Hülse. Bei der Zustandsbeurteilung eines Stücks der Rollenfamilie ist dieses Maß deshalb vor allem anderen zu prüfen.

    plausibel

  • Empfindlichkeit gegen die Munition

    Winkel und Massen sind auf einen Druckverlauf ausgelegt und nicht nachstellbar. Ein Gasdrucklader kann einen Gasregler bekommen, ein rollenverzögerter Verschluss nicht: Zu schwache Ladung führt zu unvollständigem Rücklauf, zu starke zu vorzeitigem Öffnen. Für eine Waffe, die 1945 aus Restbeständen versorgt werden sollte, ist das eine unangenehme Eigenschaft.

    plausibel

  • Prellen des Verschlussträgers

    Beim Anschlag in der vorderen Endlage neigt der schwere Träger zum Zurückprellen; er löst dann das Steuerstück und kann bei aufschießender Bauweise die nächste Zündung auf einen nicht ordentlich angelegten Verschluss legen. Der Mauser-Mathematiker Karl Maier hat das Problem rechnerisch behandelt.

    plausibel

Verwendung

  • Niemals eingeführt und niemals bei der Truppe. Entwicklungsauftrag der Abteilung 37 der Mauser-Werke, Bezeichnung StG 45(M) noch zugeteilt; Vorserie von 30 Stück im Februar 1945 bestellt, Serienfertigung für Mitte 1945 vorgesehen
  • Die Teilesätze wurden bei der Räumung Oberndorfs verladen und 1945 von einer alliierten Kommission erfasst; erhaltene Stücke sind teils erst nachträglich aus diesen Sätzen zusammengesetzt worden
  • Als Beute- und Studienobjekt in Frankreich und Spanien Grundlage der Nachkriegsentwicklung; heute museal und in wenigen Sammlungen

Quellen

  1. [Online] Wikipedia (en) — StG 45(M) , Maier-Gleichung Dezember 1943, Winkel 45 Grad und 27 Grad, Verhältnis 3:1, 18 Nuten im Patronenlager, 45 gegen 70 Reichsmark Link
  2. [Online] Wikipedia (de) — Sturmgewehr 45 , abweichende Maßangaben (Lauflänge 430 mm, Gewicht 5,19 kg, v0 685 m/s) Link
  3. [Objektbefund] Forgotten Weapons — WW2 Mauser Becomes Heckler & Koch: the StG-45(M), or Gerat 06H , Untersuchung des Exemplars V-20, in den 1960er Jahren aus Teilen zusammengesetzt; Herkunft aus dem rollenverriegelten Gerät 03; Wegfall einer eigenen Nachschlagsperre Link
  4. [Online] The Armory Life — StG 45(M): The Last Sturmgewehr , Entwurf durch Altenburger, Jungermann und Illenberger; Versuch mit 18 Nuten als unbefriedigend aufgegeben; nur ein zusammengebautes Stück bekannt Link
  5. [Online] Modern Firearms — Mauser Gerät 06 / StG 45(M) assault rifle , Zuschreibung an Stähle und Vorgrimler; 893 mm, 400 mm, 3,7 kg Link
  6. [Online] Waffenlager.net — MKb Gerät 06H , abweichende Maße (940 mm, 419 mm), vier zusammengebaute Stücke, Kosten 40–45 RM; die dortige Angabe „30 Teile gegen 70" ist nicht übernommen Link
  7. [Online] wwiiafterwwii — How the WWII StG-45(M) became the CETME, which became the G3 , neun gegen neunzehn Fertigungsstunden, Bestellung von 30 Stück im Februar 1945, 19 nachträglich fertiggestellte Waffen, Chronologie CEAM und CETME Link
  8. [Online] Wikipedia (en) — Ludwig Vorgrimler , gemeinsames Patent mit Stähle; CEAM ab 1948, CETME ab 1950, Rückkehr 1956 Link
  9. [Online] Wikipedia (de) — Rollenverschluss , fest gegen beweglich abgestützter Rollenverschluss, Verhältnis rund 3:1, Druckausgleichsrillen, Nachschlagmasse 32,5 g bei der MP5, Zuschreibung an Löffler und Vorgrimler Link
  10. [Online] Wikipedia (en) — Roller locked , parallele gegen schräge Abstützfläche; polnisches Patent Stecke Link
  11. [Online] Wikipedia (de) — Maschinengewehr 42 , gemeinsamer Rücklauf über rund acht Millimeter, Rückstoßverstärker Link
  12. [Online] Wikipedia (en) — Grossfuss Sturmgewehr , Kurt Horn, Döbeln, gasverzögert; ein reiner Masseverschluss für 7,92 × 33 mm hätte rund 1,5 kg Verschlussmasse erfordert; neun Stücke Link
  13. [Online] Wikipedia (en) — CEAM Modèle 1950 , Weiterentwicklung in Mulhouse, Löffler und Vorgrimler Link
  14. [Online] Wikipedia (en) — CETME rifle , Entwicklungsreihe Modelo 2 bis Modelo 58 Link
  15. [Online] Bundesministerium der Justiz — Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen, Anlage (Kriegswaffenliste) Link