Modell
Bergmann Pistole Modell 1896 (No. 2, No. 3, No. 4)
- Fertigung
- V. C. Schilling
- Kaliber
- 5 mm Bergmann (No. 2), 6,5 mm Bergmann (No. 3), 8 × 22 mm Bergmann (No. 4)
- Zeitraum
- 1896–1897
- Belegstatus
- plausibel
So funktioniert sie
Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.
Die Bergmann von 1896 stammt aus der Zeit, in der noch nicht feststand, wie eine Selbstladepistole auszusehen hat — und sie lässt zwei Bauteile weg, die heute selbstverständlich sind. Geladen wird sie nicht über ein Magazin im Griff, sondern über eine Klappe an der rechten Gehäuseseite: Sie schwenkt nach vorn, fünf Patronen werden in einem Blechhalter von der Seite in den festen Kasten vor dem Abzug eingelegt, dann wird die Klappe zugeschwenkt. Der Lauf sitzt starr im Gehäuse; dahinter läuft ein walzenförmiges Verschlussstück, das beim Schuss allein von seinem Gewicht und einer Feder gehalten wird. Zusätzlich bremst die Patrone selbst: Ihre Hülse ist stark kegelig und liegt mit dieser Schräge großflächig an der Wand des hinteren Laufabschnitts an, in dem sie steckt — diese Reibung verzögert das Öffnen zusätzlich zu Gewicht und Feder. Deshalb sehen die Bergmann-Patronen so auffällig konisch aus; ihre Form gehört zur Mechanik. Herausgezogen wird die leere Hülse bei den frühen Stücken von nichts: Es gibt keine Kralle, die sie packt, sondern nur den Restdruck im Lauf, der sie dem zurückweichenden Verschluss hinterherschiebt. Und es gibt auch kein Teil, das sie auswirft — das übernimmt die nächste Patrone, die aus dem Kasten nachsteigt und die Hülse mit ihrer Spitze seitlich aus der Auswurföffnung kippt. Klemmt die Hülse, blockiert die Patrone den Weg, die sie hinausbefördern sollte. Nach etwa 800 Stück rüstete das Werk eine Auszieherkralle nach.
Theodor Bergmann saß in Gaggenau in Baden, sein Konstrukteur Louis Schmeisser arbeitete für ihn, und die Pistolen entstanden in Suhl. Wegen dieser Aufteilung steht das Modell 1896 in diesem Register. Gefertigt wurde es überwiegend bei V. C. Schilling, im Lohnauftrag, ohne dass der Suhler Name die Waffe geprägt hätte.
Fertigung
Auktionskataloge führen diese Pistolen zutreffend doppelt: „T. Bergmann Gaggenau / V. C. Schilling Suhl”. Wer nur den Schriftzug liest, landet in Baden. Unter den Fehlzuordnungen bei Suhler Lohnarbeit ist diese die verbreitetste, und sie betrifft nicht allein Bergmann; dasselbe Muster gilt für Konsortialarbeiten wie den Reichsrevolver. Verlässlicher als jeder Firmenname ist in solchen Fällen der Beschussstempel: Das Suhler Zeichen nach dem Beschussgesetz von 1891 verortet die Waffe dort, wo sie tatsächlich geprüft wurde.
Zwei Zuschreibungen sind zu korrigieren. Konstrukteur des Modells 1896 war Louis Schmeisser, der Vater. Hugo Schmeisser, Jahrgang 1884, kam erst nach der Jahrhundertwende bei Bergmann dazu und ging 1921 zu C. G. Haenel; für die Pistolen der 1890er Jahre kommt er schon dem Alter nach nicht in Betracht. Die Verwechslung der beiden ist in der Sammlerliteratur häufig. Auch das Grundpatent stammt nicht von Schmeisser. Es wurde 1892 dem ungarischen Uhrmacher Otto Brauswetter erteilt; Bergmann kaufte es 1893 und gab es an Schmeisser, der daraus über die Modelle 1894/1896 eine funktionsfähige Waffe machte. „Konstrukteur Schmeisser” meint die Ausführung, nicht die Erstidee.
Varianten
| No. 2 | No. 3 | No. 4 | |
|---|---|---|---|
| Patrone | 5 mm Bergmann | 6,5 mm Bergmann | 8 × 22 mm Bergmann |
| Stückzahl | 1.500–2.000 | rund 4.000–4.400 | 100–300 |
| Lauflänge | rund 75–110 mm | rund 102–114 mm | rund 114 mm |
| Besonderheit | erste Serie mit Klappabzug | Staubklappe am Auswurffenster | stärkerer Lauf, Militärversuch |
Der No. 3 war die kommerziell erfolgreiche Ausführung, der No. 4 der gescheiterte Anlauf auf eine Ordonnanz, der No. 2 die Taschenwaffe. Mechanisch sind alle drei dieselbe Konstruktion in drei Größen.
Für die Bestimmung
Die Läufe von No. 3 und No. 4 tragen keine metrische Kaliberangabe. Dort steht stattdessen eine Zahl aus dem britischen Bohrungsmaß, das mit dem deutschen Beschussgesetz von 1891 übernommen wurde: die Anzahl Bleikugeln von Bohrungsdurchmesser, die zusammen ein Pfund wiegen. Der No. 3 ist mit 278 bezeichnet, der No. 4 mit 156/14. Wer diese Zahlen für Seriennummern hält, liegt falsch. Auch die häufig anzutreffende „611” auf No.-2-Läufen ist nach Händlerangabe ein Lehrenmaß, keine Nummer.
Einordnung
Von der Bauweise setzte sich nichts durch: kein Auswurf durch Gasdruck, kein Ladeclip von der Seite, kein Vorrat vor dem Abzug. Die Baureihe endete 1897 mit dem verriegelten Modell 1897 (No. 5). Als Krieghoff 1904 die Firma Schilling übernahm und den Lohnauftrag kündigte, stand Bergmann ohne Fertiger da; 1907 fand er in Anciens Etablissements Pieper in Herstal einen belgischen Auftragsfertiger und Lizenznehmer, und daraus wurde die Bergmann-Bayard. Der Wert des Stücks liegt heute darin, dass es eine mechanische Frage in Reinform vorführt, nämlich wie eine Hülse aus dem Lager kommt, ohne dass ein Bauteil sie packt. Die Antwort, der ohnehin vorhandene Gasdruck, trug 800 Waffen weit. Danach tauchte sie nie wieder auf.
Konstruktion
- Verschluss
- Unverriegelter Masseverschluss. Der zylindrische Verschluss läuft in einem Gehäuse hinter dem Magazin; die Schließfeder sitzt im Verschluss selbst und umschließt den Schlagbolzen, ohne auf ihn zu wirken. Verzögernd wirkt allein die Wandreibung der stark konischen Flaschenhalshülse, die auf ihrer Kegelfläche im Lager sitzt statt auf einem Rand.
- Ladeprinzip
- Rückstoßlader mit feststehendem Lauf (Masseverschluss)
- Zuführung
- Festes Kastenmagazin vor dem Abzug für 5 Patronen. Eine gefederte, fächerförmige Klappe an der rechten Gehäuseseite wird nach vorn geschwenkt; Patronen und Clip nach Mannlicher-Art werden von der Seite eingesetzt. Beim Schließen legt sich der Zubringerhebel an. Der leere Clip fällt nach unten aus dem Schacht.
- Abzug
- Single Action mit außenliegendem Hahn. Die erste Ausführung des No. 2 trägt einen nach vorn klappbaren Abzug vor dem Magazin, über eine lange Übertragungsstange mit dem Schloss verbunden; ab Sommer 1896 fester Abzug mit Bügel.
- Sicherung
- Handsicherungshebel am Gehäuse. Der Schlagbolzen ist frei fliegend und ohne eigene Feder — geschüttelte Waffen klappern hörbar.
- Visierung
- Feste Visierung, Korn und Kimme; Zielausführungen des No. 3 mit feiner geteiltem Visier
Maße und Leistung
- Länge
- No. 3 und No. 4 rund 255 mm; No. 2 kleiner, Angaben widersprüchlich
- Lauflänge
- No. 3 rund 102–114 mm, No. 4 rund 114 mm, No. 2 je nach Ausführung rund 75–110 mm
- Gewicht
- No. 3 rund 885 g (Forgotten Weapons; die englische Wikipedia nennt 1,13 kg — Widerspruch ungeklärt), No. 4 rund 950 g; No. 2 deutlich leichter, Angabe ungeklärt
- Magazin
- 5 Patronen, fest, Ladung über Clip durch die seitliche Klappe
- V₀
- rund 180 m/s (5 mm Bergmann), rund 220 m/s (6,5 mm Bergmann)
- Kadenz
- entfällt — Selbstlader
Funktionsablauf im Einzelnen
Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.
- 1
Füllen des festen Magazins
Die fächerförmige Klappe an der rechten Gehäuseseite wird nach vorn geschwenkt und gibt den Magazinschacht vor dem Abzug frei. Fünf Patronen im Clip werden von der Seite eingelegt, die Klappe zurückgeschwenkt; erst dadurch legt sich der Zubringerhebel an die Patronensäule. Ein Magazinwechsel ist nicht vorgesehen — der Vorrat ist Teil der Waffe.
- 2
Zündung bei feststehendem Lauf
Der Lauf ist starr im Gehäuse verschraubt und bewegt sich nicht. Der gespannte Hahn schlägt auf den frei fliegenden Schlagbolzen im Verschluss. Nichts verriegelt: Der Verschluss wird allein durch seine Masse und die Schließfeder gehalten.
- 3
Öffnen gegen die Hülsenreibung
Der Gasdruck treibt die Hülse und mit ihr den Verschluss nach hinten. Die steil kegelige Flaschenhalshülse sitzt großflächig an der Lagerwand an; diese Reibung ist die einzige Verzögerung. Sie ist der Grund, warum die Bergmann-Patronen so auffällig konisch geformt sind — die Hülsenform ist hier ein Bauteil des Verschlusses, kein Zufall der Munitionsgestaltung.
- 4
Ausziehen ohne Auszieher
Bei den frühen Stücken hat der Verschluss keine Kralle, und die Hülse hat keine Auszieherrille. Der im Lager verbliebene Restdruck schiebt die leere Hülse dem zurücklaufenden Verschluss hinterher aus dem Lager. Das ist der eigentliche konstruktive Wagemut der Waffe — und ihre Schwachstelle.
- 5
Ausstoßen durch die Folgepatrone
Ein eigener Auswerfer fehlt ebenfalls. Die aus dem Magazin nachsteigende Patrone stößt mit ihrer Geschossspitze gegen die zurückweichende Hülse und kippt sie seitlich aus dem Auswurffenster. Beim No. 3 und No. 4 deckt eine mit dem Verschluss mitlaufende Staubklappe dieses Fenster ab. Bleibt die Hülse hängen, blockiert genau die Patrone den Weg, die sie hinauswerfen sollte.
- 6
Vorlauf und Verschließen
Die im Verschluss liegende Schließfeder treibt diesen nach vorn, er schiebt die oberste Patrone aus dem Magazin in das Lager. Der Hahn bleibt gespannt in der Rast. Nach dem letzten Schuss fällt der leere Clip nach unten aus dem Schacht.
- 7
Die Korrektur ab Werk
Nach ungefähr den ersten 800 Stück des No. 3 erhielten die Pistolen einen mechanischen Auszieher und die Patronen eine Auszieherrille — aus der randlosen wurde eine halbrandige Hülse. Ab diesem Punkt arbeitet die Waffe wie jeder andere Masseverschluss, und der Ablauf oben gilt nur noch für die Frühstücke.
Schemaskizze, nicht maßstäblich
- 1 Verschlussruhelage: Die Schließfeder presst den Verschluss gegen den feststehenden Lauf. Verriegelt ist nichts — es hält allein die Masse.
- 2 Schuss: Der Gasdruck treibt Geschoss und Hülse auseinander. Der Verschluss beginnt zurückzuweichen, bewegt sich wegen seiner Trägheit aber nur wenige Zehntelmillimeter, bis das Geschoss den Lauf verlassen hat.
- 3 Rücklauf: Erst nach dem Druckabfall öffnet der Verschluss weit, wirft die Hülse aus und spannt die Feder.
Vergleichsstücke außerhalb der Region
Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.
Mauser C96
Waffenfabrik Mauser AG · Deutschland (Oberndorf am Neckar) · 1896- System
- Verriegelter Rückstoßlader mit kurzem Laufrücklauf und schwenkendem Sperrblock
- Unterschied
- Beide erschienen im selben Jahr, beide tragen das feste Kastenmagazin vor dem Abzug und werden mit Ladestreifen beziehungsweise Clip gefüllt. Die C96 verriegelt und verträgt deshalb eine kräftige Flaschenhalspatrone; die Bergmann bleibt beim Masseverschluss und ist damit auf schwache Sonderpatronen festgelegt.
- Befund
- Das Layout war 1896 offenbar naheliegend, die Leistungsgrenze entschied. Die C96 lief bis 1937, die 1896er Bergmann war nach gut einem Jahr abgelöst.
Pistole 08
DWM, später Gewehrfabrik Erfurt und Simson & Co. · Deutschland (Berlin, Erfurt, Suhl) · 1908- System
- Verriegelter Rückstoßlader mit Kniegelenkverschluss, Wechselmagazin im Griffstück
- Unterschied
- Zwölf Jahre trennen beide Waffen, und in diesen zwölf Jahren wandert der Munitionsvorrat vom festen Kasten vor dem Abzug in ein wechselbares Magazin im Griffstück. Die Bergmann verlangt zum Nachladen eine geöffnete Seitenklappe, die 08 einen Handgriff.
- Befund
- Die 1896er Bergmann markiert den Stand unmittelbar vor der Formfindung der Selbstladepistole. Kein einziges ihrer Merkmale hat überlebt.
Dreyse M1907
Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik, Werk Sömmerda · Deutschland (Sömmerda, Thüringen) · 1907- System
- Masseverschluss mit Schlittenaufbau, Wechselmagazin im Griff, 7,65 mm Browning
- Unterschied
- Dasselbe Wirkprinzip, elf Jahre später und in ausgereifter Form: Auszieher, Auswerfer, Wechselmagazin, Handelspatrone. Die Bergmann leistet dieselbe Aufgabe mit keinem dieser vier Mittel.
- Befund
- Der Vergleich zeigt, wie schnell der Taschenpistolenbau reifte. Beide Waffen stammen aus dem Untersuchungsraum, liegen aber technisch Generationen auseinander.
Bekannte Schwächen
Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.
-
Auswurf ohne Auszieher und ohne Auswerfer
Bei den frühen Stücken übernimmt der Restgasdruck das Ausziehen und die nachsteigende Patrone das Ausstoßen. Klemmt die Hülse — bei verschmutztem Lager, schwacher Ladung oder kaltem Wetter —, gibt es kein mechanisches Mittel, sie zu lösen. Der Werksauszieher ab etwa Nummer 800 ist das Eingeständnis.
gesichert
-
Zu schwache Sonderpatronen
Die 5 mm Bergmann leistet rund 35 Joule und liegt damit unter einer Randfeuerpatrone .22 short; das Geschoss galt zudem als unzureichend stabilisiert. Auch die 8 mm Bergmann des No. 4 blieb ungefähr auf dem Niveau der 7,65 mm Browning und reichte für keine Militärbeschaffung.
gesichert
-
Fester Vorrat, kein Magazinwechsel
Nachgeladen wird über eine aufzuschwenkende Seitenklappe. Das war 1896 vertretbar, war aber schon gegenüber der C96 mit Ladestreifen von oben unbequemer und gegenüber dem Griffmagazin ab 1900 hoffnungslos.
gesichert
-
Frei fliegender Schlagbolzen und Klappabzug
Der ungefederte Schlagbolzen liegt lose im Verschluss. Der nach vorn klappbare Abzug der ersten No.-2-Ausführung galt als unfallträchtig und wurde binnen eines Jahres durch einen festen Abzug ersetzt — bei weniger als 500 gefertigten Stücken der Frühform.
plausibel
-
Munitionsversorgung
Drei firmeneigene Patronen ohne jede Verbreitung außerhalb der eigenen Baureihe. Als die Fertigung 1897 endete, endete auch die Munition; heute sind Originalpatronen Sammelgut. Ersatzweise wird für den No. 4 die spätere 8 × 18 mm Simplex genannt.
plausibel
Verwendung
- Kommerzielle Taschen- und Reisepistole für den zivilen Markt ab 1896
- Export über den britischen Handel, unter anderem Westley Richards, wo die Bergmann in den frühen Verkaufsbüchern häufiger vorkommt als die Mauser C96
- No. 4 in 8 mm als Versuch, den Militärmarkt zu erreichen — ohne jeden Auftrag, 100 bis 300 Stück
- Ablösung durch das verriegelte Modell 1897 (No. 5) und später die Bergmann-Bayard
Quellen
- [Online] Wikipedia (en) — Bergmann 1896 Link
- [Online] Forgotten Weapons — Bergmann No. 2 — 1896 Pistol Link
- [Online] Forgotten Weapons — Bergmann No. 3 — 1896 Pistol Link
- [Online] Forgotten Weapons — Bergmann No. 4 — 1896 Pistol Link
- [Online] American Rifleman — Bergmann's Extraordinary Pistols Link
- [Online] American Rifleman — In The Beginning: Semi-Automatic Pistols of the 19th Century Link
- [Online] Rock Island Auction — Bergmann 1896: Cutting Edge and Space Age Link
- [Objektbefund] College Hill Arsenal — Fine & Scarce Bergmann Model 1896 No 3 Pistol Link
- [Online] Wikipedia (en) — Bergmann–Bayard pistol (Ende der Schilling-Fertigung 1904, Lizenz an Pieper) Link
- [Online] Wikipedia (en) — 5mm Bergmann Link
- [Online] Wikipedia (en) — 6.5mm Bergmann Link