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OD WH

Modell

Gustloff-Volkspistole (Volkspistolen-Programm 1944/45)

Fertigung
Gustloff-Werke Suhl
Kaliber
9 × 19 mm
Zeitraum
1944–1945
Belegstatus
ungeklärt

So funktioniert sie

Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.

Von dieser Pistole ist kein einziges Stück erhalten, keine Zeichnung und kein Schnittbild. Beschreiben lässt sich deshalb nicht ihre Mechanik, sondern nur die Aufgabe, an der alle Entwürfe dieses Programms hingen. Gespart werden sollte das teuerste Bauteil einer Pistole: die Verriegelung, also der Mechanismus, der Lauf und Verschluss im Augenblick des Schusses fest ineinandergreifen lässt. Lässt man sie weg, hält den Lauf nur noch das Gewicht des Verschlussstücks zu. Das genügt, wenn dieses Stück schwer genug ist. Der Druck des Schusses schiebt es sofort nach hinten, aber in der guten halben Tausendstelsekunde, die das Geschoss im Lauf braucht, kommt es nur etwa einen Millimeter weit — so lange bleibt die Patronenhülse noch von der Wand des Patronenlagers gestützt, also des hinteren Laufstücks, in dem sie sitzt. Halbiert man das Gewicht des Verschlussstücks, verdoppelt sich dieser Weg, die Hülse tritt unter vollem Druck aus und reißt. Für die vorgeschriebene Patrone liegt das nötige Gewicht bei rund 400 bis 500 Gramm, und genau daran scheiterte der Spargedanke: Ein aus zwei Blechschalen zusammengesetzter Verschluss wiegt nur etwa 130 Gramm, das Fehlende musste als massives, aufwendig bearbeitetes Stahlstück wieder hinein. Beim einzigen erhaltenen Entwurf eines Mitbewerbers wog die fertige Waffe deshalb mehr als die Pistole, die sie ersetzen sollte. Gespart wurde Fertigungszeit, nicht Werkstoff — und beim Verschluss ohne Verriegelung ist der Werkstoff die Funktionsbedingung.

Dieser Eintrag beschreibt eine Zuschreibung, keine Waffe. Die „Gustloff-Volkspistole” begegnet in der Sammlerliteratur regelmäßig als eigenes Modell, mit Kaliberangabe, mit Stückzahl, gelegentlich mit Verschlussart. Prüft man die Belege, bleibt ein einziger nachvollziehbarer Vorgang übrig. Die Gustloff-Werke reichten im Volkspistolen-Programm einen Entwurf ein, ein Stück nahm im Dezember 1944 an einer Erprobung teil, danach zog sich das Werk zurück. Kein Exemplar ist erhalten, keine Zeichnung bekannt, kein Primärdokument benannt. Was darüber hinaus in der Literatur steht, ist entweder von der Vorgängerkonstruktion oder von den Mitbewerbern übernommen.

Warum der Eintrag trotzdem geführt wird. Ein Register, das nur einträgt, was sich zum Modelldatensatz verdichten lässt, verschweigt seine interessantesten Fälle. Der Belegstatus ungeklärt ist hier die Aussage selbst und keine Verlegenheitslösung. Wer nach der Gustloff-Volkspistole sucht, soll hier finden, warum er nichts findet, und woran er die Angaben messen kann, die ihm anderswo begegnen.

Für die Bestimmung

GegenstandKaliberZeitObjektbefund
Gustloff-Pistole, Taschenpistole der Werksentwicklung7,65 mm Browningab 1937erhalten, Schlitten bezeichnet, Stückzahlen umstritten
Gustloff-Entwurf zum Volkspistolen-Programm, Gegenstand dieses Eintrags9 × 19 mmEnde 1944kein Exemplar bekannt
Volkspistolen-Programm, die Ausschreibung selbst9 × 19 mm30. November 1944 bis KriegsendeWalther-Stücke Nr. 6 und Nr. 12 erhalten

Dazu kommt eine vierte Quelle der Verwechslung. Restteile der 7,65-mm-Pistole wurden nach mehreren Darstellungen Ende 1944 zusammengebaut und an den Volkssturm ausgegeben. Es gibt also tatsächlich eine Gustloff-Pistole in Volkssturm-Hand; nur handelt es sich dabei um eine sieben Jahre ältere Taschenpistole im falschen Kaliber und nicht um die Volkspistole. Wer diesen Satz einmal gelesen hat, erkennt die meisten Fehlzuschreibungen auf den ersten Blick.

Entwicklung

Am 30. November 1944 trafen sich Hauptdienststellenleiter Saur, SS-Obergruppenführer Gottlob Berger und Vertreter des Technischen Amts. Anlass war eine Zahl. Allein im ersten Halbjahr 1944 hatte die Wehrmacht über 110.000 Pistolen verloren, und die laufende Fertigung deckte den Abgang nicht. Aus der Besprechung ging die Zusage über monatlich 20.000 „Volkspistolen Modell Walther” hervor. Die Vorgaben waren knapp und aufschlussreich:

  • Patrone 9 × 19 mm, die eingeführte Ordonnanzpatrone und kein Sparkaliber.
  • Magazin der Pistole 38; die Waffe sollte sich in die vorhandene Versorgung einfügen.
  • Treffleistung 20 × 20 cm auf 25 m, eine Anforderung unterhalb jeder Ordonnanzpistole, die den gedachten Verwendungszweck offenlegt.
  • Fertigung aus Blechpress-, Zieh- und Punktschweißteilen, montierbar durch angelernte Kräfte, minimaler Anteil hochwertiger Werkstoffe.

Dahinter steht dieselbe Denkweise wie beim Volkssturmgewehr VG 1-5, nur an der Kurzwaffe. Gefragt war nicht die beste Pistole für diese Patrone, sondern die billigste, die sie gerade noch beherrscht. Und wie dort lautet die konstruktive Antwort, die Verriegelung wegzulassen. Siehe Fertigungsverfahren.

Walther erhielt am 4. Januar 1945 den Kriegsauftrag Nr. 1005 der Waffen-SS. Mauser hatte schon 1943/44 ohne Auftrag an einem Ersatz für die Pistole 38 gearbeitet; eine Bewertung vom November 1944 nennt rund 30 Prozent weniger Fertigungsstunden und rund 20 Prozent weniger Werkstoff, die Erprobung dagegen einen für den Feldgebrauch zu langen Abzugsweg. Gustloff reichte ein und schied wieder aus. Am 4. April 1945 besetzten amerikanische Truppen das Walther-Werk in Zella-Mehlis; damit endete das Programm.

Was über den Gustloff-Anteil im Einzelnen behauptet wird, steht in der folgenden Übersicht.

AngabeHerkunftBewertung
Gustloff reichte einen Entwurf einfachjournalistische Darstellung mit Archivbezugplausibel, einzige Quelle
Ein Stück bei der Erprobung im Dezember 1944dieselbe Darstellungplausibel, einzige Quelle
Rückzug aus Zeit- und Kapazitätsgründendieselbe Darstellung, ausdrücklich als Vermutungungeklärt
Umarbeitung einer älteren 7,65-mm-Konstruktion auf 9 mmmehrere Darstellungen, übereinstimmendplausibel
Konstrukteur Karl BarnitzkeRückschluss aus Stellung und Vorgängerkonstruktionnicht belegt
Fünf gefertigte Stückeausdrücklich als Gerücht ohne Primärquelle geführtnicht belegt
Einfacher Masseverschlusseine Darstellungungeklärt, siehe unten
Gasgebremster Masseverschlussmehrere Sekundärdarstellungen ohne eigene Quelleungeklärt, siehe unten
Fertigung im Werk Suhleine Darstellung, ohne Objekt- oder Abnahmebefundnicht belegt

Daraus folgt die Anlage des ganzen Eintrags. Es gibt genau eine Darstellung, die den Vorgang überhaupt im Zusammenhang schildert; alles Weitere ist aus ihr abgeleitet oder von benachbarten Gegenständen übertragen. Ein Modelldatensatz mit Maßblatt und Funktionsbeschreibung wäre hier Erfindung mit Fußnoten und keine Dokumentation.

Konstruktion

Auch ohne Objekt lässt sich der technische Kern nachrechnen, und er ist bei allen drei Entwürfen derselbe. Ein unverriegelter Verschluss hält das Patronenlager allein durch Trägheit zu. Die Kraft, gegen die er das tut, ist unbescheiden. Bei einem für 9 × 19 mm zugelassenen Höchstgebrauchsgasdruck von 235 MPa und rund 72 mm² Hülsenbodenfläche stehen in der Spitze etwa 17 kN am Stoßboden an, die Größenordnung von 1,7 Tonnen.

Der Verschluss soll sich unter dieser Kraft bewegen, nur zu langsam; bewegte er sich gar nicht, wäre er verriegelt. Der Gesamtimpuls aus Geschoss (rund 8 g bei etwa 350 m/s) und Pulvergas liegt bei rund 3 N·s; auf 450 g Schlittenmasse verteilt ergibt das etwa 6,7 m/s, erreicht aber erst nach dem Geschossaustritt. Während der rund 0,6 ms, die das Geschoss im Lauf steht, legt der Schlitten deshalb nur gut einen Millimeter zurück, und so lange bleibt die Hülsenwand vom Lager gestützt. Halbiert man die Schlittenmasse, verdoppelt sich der Weg. Die Hülse tritt dann unter Druck aus dem Lager, und der Riss an der Hülsenwand ist die Folge, nicht die Ursache. Für 9 × 19 mm liegt die notwendige Verschlussmasse in der Größenordnung von 400 bis 500 g.

Hier trifft die Physik auf die Fertigungsvorgabe. Ein aus zwei Blechhalbschalen genieteter Schlitten wiegt in dieser Baugröße rund 130 g, ein knappes Drittel des Nötigen. Die Masse muss also als spanend gefertigtes Verschlussstück wieder hineingesetzt werden. Genau das zeigt der erhaltene Walther-Entwurf: ein gesonderter Verschlusskopf, über zwei Warzen mit der Blechschale verbunden, und diese beiden Warzen tragen den gesamten Rückstoß. Das Ergebnis wog rund 1.088 g und damit mehr als die Pistole 38, die es ersetzen sollte.

Dieses Register kennzeichnet die folgende Einordnung als eigene Bewertung, nicht als Quellenaussage. Das Volkspistolen-Programm sparte Fertigungszeit, nicht Werkstoff, und beim Masseverschluss ist Werkstoff die Funktionsbedingung; denselben Befund hält der Eintrag zum VG 1-5 an der Langwaffe fest, und er folgt aus der Bauart.

Dass die Blechbauweise als solche nicht das Problem war, zeigt die MP 40 im selben Kaliber: unverriegelter Masseverschluss, Gehäuse aus Blechpress- und Ziehteilen, Hunderttausende Stück. Eine Maschinenpistole darf einen Verschluss von mehreren hundert Gramm mitführen und hat eine Schulterstütze; eine Faustfeuerwaffe hat beides nicht. Die Grenze lag in der Baugröße, nicht in der Fertigung.

Die Gasbremse

Der naheliegende Ausweg heißt Öffnungsverzögerung. Belegt versucht hat ihn im Programm Mauser: Gasentnahme im Lauf, um das Öffnen des Verschlusses zu verzögern, später wieder auf einfachen Masseverschluss zurückgebaut. Von dort zieht die Literatur die Linie zur H&K P7 und zur Steyr GB.

Für Gustloff ist derselbe Weg mehrfach behauptet, aber nirgends belegt. Die Vermutung liegt nahe, denn im selben Haus entstand in denselben Monaten mit dem Volkssturmgewehr eine der wenigen Serienwaffen mit gasgebremstem Masseverschluss überhaupt. Wer diesen Schluss zieht, sollte die Geometrie mitprüfen; sie spricht dagegen, dass sich die Langwaffenlösung einfach verkleinern ließ.

  • Beim Volkssturmgewehr sitzen die vier Gasbohrungen rund 63 mm vor der Mündung, also im letzten Sechstel des Geschossweges; die Bremse wirkt aus dem Restdruck nach dem Druckmaximum.
  • Maßstäblich auf einen Pistolenlauf von etwa 128 mm übertragen, läge die Anzapfung rund 20 mm vor der Mündung. Sie käme im letzten Sechstel eines ohnehin nur rund 0,6 ms dauernden Vorgangs, also erst, wenn die kritische Phase vorbei ist.
  • P7 und Steyr GB machen es deshalb umgekehrt: Anzapfung unmittelbar vor dem Patronenlager, Wirkung über die gesamte Hochdruckphase. Das ist eine andere Lösung und nicht dieselbe Konstruktion in klein.

Auch das ist eine Bewertung dieses Registers und keine Quellenaussage. Sie beweist nicht, dass Gustloff keine Gasbremse versuchte; sie zeigt nur, dass die Zuschreibung aus der Ähnlichkeit zweier Waffen desselben Hauses nicht folgt. Für die Bestimmungsarbeit bleibt der Merksatz aus dem Langwaffeneintrag gültig: Eine Gasentnahmebohrung beweist keinen Gasdrucklader; die Frage lautet, ob das Gas etwas antreibt oder etwas aufhält. Siehe Verschlusssysteme.

Die Vorgängerkonstruktion von 1937

Der Entwurf, auf den der 9-mm-Vorschlag zurückgeführt wird, ist greifbar, und selbst er nur teilweise gesichert. Karl Barnitzke und Erich Ladicke konstruierten 1937 im Auftrag des Gauleiters Fritz Sauckel eine Taschenpistole im Kaliber 7,65 mm Browning, angemeldet am 22. Juli 1937 unter dem Zeichen der Berlin-Suhler Waffen- und Fahrzeugwerke. Unverriegelter Masseverschluss, feststehender Lauf, achtschüssiges Magazin, Griffstück samt Abzugsbügel im Zinkdruckguss, Stahlschlitten, nach einer Darstellung nur 37 Einzelteile. Gesichert wird über das Entspannen der Hahnfeder und nicht über Sperren; der Hebel dafür ist unter der Griffschale vernietet. Das war eine patentrechtliche Ausweichkonstruktion gegenüber Walther und Sauer und zugleich das Bauteil, vor dessen Betätigung Sammlerdarstellungen an erhaltenen Stücken warnen.

Diese Pistole hat, was dem 9-mm-Entwurf fehlt: einen Herstellernachweis am Objekt. Erhaltene Schlitten tragen zweizeilig „GUSTLOFF-WERKE / Waffenwerk Suhl”. Der Unterschied ist kein formaler. Nach den Zuschreibungsregeln dieses Registers belegt der Konstrukteur den Fertigungsort nicht; belegen kann ihn das Bauteil, die Abnahme oder die Betriebsakte. Für die 7,65-mm-Pistole steht das Werk auf dem Stück. Für die 9-mm-Umarbeitung gibt es kein Stück.

Selbst hier gehen die Angaben auseinander:

Merkmaldeutschsprachige Darstellungenglischsprachige Objektbeschreibung
Stückzahlrund 100, handmontiert200 bis 300 zur Erprobung
Bekannte Überlebende16nicht angegeben
GriffstückZinkdruckgussLeichtmetall mit Stahleinlagen
AbzugEinzelabzug (Bildarchiv zu Prototyp Nr. 18)Spannabzug mit verdecktem Hahn

Wenn schon die erhaltene Pistole in Stückzahl, Werkstoff und Abzugsart widersprüchlich überliefert ist, dann ist die Erwartung, für die nicht erhaltene belastbare Angaben zu finden, von vornherein unbegründet. Beide Befunde nebeneinander sind die eigentliche Erkenntnis dieses Eintrags.

Fertigung

Der Vorgang fällt in die Monate, in denen die Fertigung der Gustloff-Werke ohne Zwangsarbeit nicht darstellbar war. Der Betrieb war aus dem der Familie Simson entzogenen Vermögen gebildet worden; die Wilhelm-Gustloff-Stiftung ist dabei keine Erwerberin, sie ist die Rechtsform, in die das Raubgut überführt wurde. Für das Suhler Werk ist die Vorbereitung archivalisch greifbar. Vom 15. Juli bis 1. Oktober 1943 bestand auf dem Werksgelände ein Außenlager des KZ Buchenwald, dessen Häftlinge ein Barackenlager für die künftigen ausländischen Zwangsarbeiter des Werkes errichten mussten.

Dass am Ende kein Gegenstand herauskam, ändert daran nichts. Der Entwurf entstand in einem Konstruktionsbüro dieses Betriebs, und die Erprobungsstücke wurden dort gefertigt, wie viele es auch waren. Siehe Die Waffenregion im Nationalsozialismus.

Einordnung

Erstens als Gegenstück zum Volkssturmgewehr. Dieselbe Firma, derselbe Konstrukteur, dieselben Monate, dieselbe Sparlogik, und ein vollständig anderer Quellenbefund. Das VG 1-5 ist in Stückzahl überliefert, mit Seriennummern, in Museen, auf Frontaufnahmen. Die Pistole ist verschwunden. Belegbarkeit hängt daran, ob Objekte übrig bleiben, und nicht an der Bedeutung eines Vorgangs.

Zweitens als Prüfstein für die Registerthese, die Patrone bestimme die Bauart. Die 9 × 19 mm ist die Obergrenze dessen, was ein Masseverschluss in einer Faustfeuerwaffe noch verträgt; siehe Patronenklassen. Wer sie unverriegelt verschießen will, muss Masse aufwenden oder verzögern. Einen dritten Weg gibt es nicht. Das Programm wollte beides sparen und stieß deshalb an eine Grenze, die keine Fertigungsfrage ist.

Drittens als Musterfall für den Umgang mit Sammlerliteratur. Hier lässt sich Schritt für Schritt zeigen, wie aus einem knappen Aktenbefund ein scheinbar vollständiges Modell wird. Eine Stückzahl, die als Gerücht gekennzeichnet war, wird zur Angabe; eine Verschlussart, die beim Mitbewerber belegt ist, wandert zum Nachbarn; eine Volkssturm-Ausgabe der älteren Taschenpistole wird zur Verwendung der Volkspistole. Keiner dieser Schritte ist böswillig, jeder einzelne ist nachvollziehbar. Zusammen ergeben sie ein Modell, das es nie gab.

Waffenrechtliches

Der Gegenstand dieses Eintrags ist ein Selbstlader ohne Dauerfeuer und damit keine Kriegswaffe nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz. Praktische Bedeutung hat das nicht, denn es ist kein Exemplar bekannt. Die erhaltenen Stücke der 7,65-mm-Vorgängerkonstruktion sind Selbstladepistolen aus der Zeit vor 1945 und damit erlaubnispflichtig; „alt” ist im deutschen Waffenrecht keine Kategorie, die Pistolen freistellt. Dieses Register gibt keine Rechtsauskunft. Siehe Methodik.

Für die Zustandsbeurteilung eines erhaltenen 7,65-mm-Stücks ist der Zinkdruckguss des Griffstücks der erste Prüfpunkt. Interkristalline Korrosion zeigt sich als Volumenzunahme, Haarrissen und Bruch unter geringer Last. Das ist ein Sicherheitsmerkmal und nicht nur ein Sammlermerkmal.

Offene Forschungsfragen. Erstens die Besprechungsniederschrift vom 30. November 1944 und die Unterlagen des Technischen Amts: Existiert darin eine namentliche Erwähnung des Gustloff-Entwurfs, und mit welcher Verschlussart? Bislang stützt sich der ganze Vorgang auf eine einzige Darstellung ohne Archivsignatur. Zweitens der Erprobungsbericht vom Dezember 1944: Wurde das Gustloff-Stück beschossen, und mit welchem Ergebnis? Drittens die Zahl fünf, die ausdrücklich als Gerücht geführt wird: Gibt es eine Fertigungs- oder Werkzeugbauunterlage, die sie stützt oder widerlegt? Viertens der Verbleib: Ist in den Beständen des Waffenmuseums Suhl, in den Beutesammlungen der Besatzungsmächte oder in den Erprobungsbeständen der Nachkriegszeit ein Stück verzeichnet, das bislang nur nicht als solches erkannt wurde? Ein 9-mm-Gustloff-Versuchsstück ohne Beschussbeschau und ohne Abnahme wäre in einem Sammlungskatalog leicht als unbestimmter Prototyp abgelegt worden. Fünftens die Urheberschaft: Trägt eine Patentanmeldung oder ein Werksvorgang von 1944/45 den Namen Barnitzke oder Ladicke in Verbindung mit einer 9-mm-Pistole? Erst das machte aus einem naheliegenden Schluss einen Beleg.

Konstruktion

Verschluss
Nicht belegt. Zwei einander ausschließende Angaben stehen nebeneinander: unverriegelter Masseverschluss (so die Darstellung, die den Entwurf als 9-mm-Umarbeitung der 7,65-mm-Pistole führt) und gasgebremster Masseverschluss (so mehrere Sekundärdarstellungen ohne eigene Quelle). Das Feld „mechanik" bleibt deshalb leer.
Ladeprinzip
Rückstoßlader, unverriegelt — die einzige Aussage, die alle Darstellungen teilen. Ob dem Rücklauf über eine Gasentnahme entgegengewirkt wurde, ist der Streitpunkt.
Zuführung
Programmvorgabe war das Magazin der Pistole 38, acht Patronen 9 × 19 mm. Ob der Gustloff-Entwurf sie erfüllte, ist nicht belegt.
Abzug
Nicht belegt. Schon für die Vorgängerkonstruktion von 1937 widersprechen sich die Beschreibungen (Spannabzug mit verdecktem Hahn gegen reinen Einzelabzug).
Sicherung
Nicht belegt. Die 1937er Pistole trug einen unter der Griffschale vernieteten Hebel, der die Hahnfeder entspannte, statt zu sperren.
Visierung
Programmvorgabe war eine Treffleistung von 20 × 20 cm auf 25 m; eine Visiereinrichtung des Gustloff-Entwurfs ist nicht beschrieben.

Maße und Leistung

Länge
nicht belegt (die genannten 215 mm gehören zum Walther-Entwurf)
Lauflänge
nicht belegt (128 mm ist eine Angabe zum Walther-Entwurf)
Gewicht
Nicht belegt. Die für den Walther-Entwurf genannten rund 1.088 g liegen über dem Gewicht der Pistole 38 (rund 800 g) — der Befund, auf den es bei einem Masseverschluss ankommt.
Magazin
8 Patronen, Magazin der Pistole 38 (Programmvorgabe)
V₀
Für keinen der drei Entwürfe gemessen überliefert; für 9 × 19 mm aus Pistolenlauflänge in der Größenordnung 340 bis 360 m/s zu erwarten.

Funktionsablauf im Einzelnen

Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.

  1. 1

    Vorbemerkung — was hier beschrieben wird

    Von der Gustloff-Volkspistole ist kein Stück bekannt, kein Schnittbild und keine Zeichnung. Die folgenden Schritte beschreiben deshalb kein gemessenes Objekt, sondern die Programmlösung, um die alle drei Entwürfe kreisten — den unverriegelten Masseverschluss im Kaliber 9 × 19 mm — und die Stelle, an der sie an der Physik hängt. Wer diesen Abschnitt als Beschreibung der Gustloff-Waffe liest, liest ihn falsch.

  2. 2

    Ruhelage

    Verschluss geschlossen, Patrone im Lager. Der Schlitten ist gegen das Griffstück nur geführt, nicht verriegelt — keine Warze, kein Kipphebel, keine Drehbewegung, an der sich etwas formschlüssig abstützt. Zugehalten wird das Patronenlager allein von der Schlittenmasse und der Schließfeder, wobei die Feder in dieser Rechnung fast nichts beiträgt.

  3. 3

    Zündung — die Kraft am Stoßboden

    Der Gasdruck wirkt über den Hülsenboden auf den Stoßboden. Bei einem für 9 × 19 mm zugelassenen Höchstgebrauchsgasdruck von 235 MPa und rund 72 mm² lichter Hülsenbodenfläche sind das in der Spitze etwa 17 kN, die Größenordnung von 1,7 Tonnen. Diese Kraft steht bei jedem Masseverschluss ungebremst am Verschlussstück an; die Frage ist nicht, ob er sich öffnet, sondern wie schnell.

  4. 4

    Öffnungsverzug allein aus Masse

    Der Gesamtimpuls aus Geschoss (rund 8 g bei etwa 350 m/s) und Pulvergas liegt bei rund 3 N·s; ein Schlitten von 450 g nimmt daraus etwa 6,7 m/s auf, erreicht sie aber erst nach dem Geschossaustritt. Während der rund 0,6 ms, die das Geschoss im Lauf steht, legt er nur gut einen Millimeter zurück — so lange bleibt die Hülsenwand vom Lager gestützt. Ein zu leichter Schlitten führt die Hülse unter Druck heraus; der Riss an der Hülsenwand ist die Folge, nicht die Ursache.

  5. 5

    Grenze des Zyklus — was daran nicht sparbar ist

    Fertigungszeit lässt sich am Masseverschluss fast beliebig einsparen, Masse nicht. Ein aus zwei Blechschalen gefügter Schlitten wiegt in dieser Baugröße rund 130 g; die Funktion verlangt das Drei- bis Vierfache. Die Masse muss als spanend gefertigtes Verschlussstück wieder hinein — beim Walther-Entwurf ein eigener Verschlusskopf, der über zwei Warzen den gesamten Rückstoß in die Blechschale einleitet. Dort ist bei einem erhaltenen Stück zuerst zu prüfen.

Vergleichsstücke außerhalb der Region

Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.

Volkssturmgewehr VG 1-5 (Gustloff)

Gustloff-Werke · Deutschland (Suhl oder Weimar, ungeklärt) · 1944 gesichert
System
Gasgebremster Masseverschluss ohne Verriegelung, Kurzpatrone 7,92 × 33 mm, vier Gasbohrungen kurz vor der Mündung
Unterschied
Dieselbe Firma, derselbe Chefkonstrukteur, dieselben Monate, dieselbe Sparlogik — nur an der Langwaffe. Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern im Quellenbefund: Das Volkssturmgewehr ist in Stückzahl, mit Seriennummern, in Museen und auf Frontaufnahmen überliefert. Von der Pistole ist nichts davon vorhanden.
Befund
Zwei Vorgänge im selben Haus, im selben Winter, nach demselben Grundgedanken — belegbar ist nur einer.

Walther-Volkspistole

Carl Walther · Deutschland (Zella-Mehlis) · 1945 plausibel
System
Unverriegelter Masseverschluss, Schlitten aus zwei vernieteten Blechhalbschalen, gesonderter Verschlusskopf, Magazin der Pistole 38
Unterschied
Der einzige Entwurf des Programms, von dem Objekte erhalten sind (Nummern 6 und 12) — und damit die einzige Möglichkeit, am Stück zu prüfen, was das Programm konstruktiv bedeutete.
Befund
Auch hier gehen die Darstellungen auseinander: eine spricht von einem Drehlaufsystem, die objektnahe Beschreibung von einfachem Masseverschluss. Der Kriegsauftrag über monatlich 20.000 Stück datiert vom 4. Januar 1945; die erhaltenen Nummern sprechen gegen jeden Serienanlauf.

Mauser-Volkspistole (M.7057 / M.7082)

Mauser-Werke · Deutschland (Oberndorf am Neckar) · 1944 plausibel
System
Zunächst Masseverschluss mit Gasentnahme zur Öffnungsverzögerung, später als einfacher Masseverschluss ausgeführt
Unterschied
Der einzige Entwurf, der schon vor der amtlichen Ausschreibung lief: Mauser arbeitete 1943/44 an einem Ersatz für die Pistole 38. Eine Bewertung vom November 1944 nennt rund 30 Prozent weniger Fertigungsstunden und rund 20 Prozent weniger Werkstoff; die Erprobung bemängelte einen zu langen Abzugsweg.
Befund
Für die Verschlussgeschichte der wichtigere Strang: Die Literatur zieht die Linie zur H&K P7 und zur Steyr GB über diesen Entwurf. Die Gasbremse steht im Programm damit belegt da — nur bei Mauser, nicht bei Gustloff.

Gustloff-Pistole 7,65 mm Browning

Gustloff-Werke (Patentanmeldung unter „B.S.W.") · Deutschland (Suhl) · 1937 plausibel
System
Unverriegelter Masseverschluss, feststehender Lauf, Griffstück im Zinkdruckguss, Stahlschlitten, achtschüssiges Magazin
Unterschied
Die Konstruktion, auf die der 9-mm-Entwurf zurückgeführt wird — und die einzige hier verglichene, deren Herstellernachweis am Objekt selbst steht: Erhaltene Schlitten tragen zweizeilig „GUSTLOFF-WERKE / Waffenwerk Suhl".
Befund
Der methodische Kern des Eintrags: Für die 7,65-mm-Pistole steht das Werk auf dem Bauteil, für die 9-mm-Umarbeitung gibt es kein Bauteil. Beides demselben Werk zuzuschreiben, weil derselbe Mann konstruierte, wäre der Schluss, den die Zuschreibungsregeln dieses Registers untersagen.

Pistole 38 (P 38)

Carl Walther, Mauser-Werke, Spreewerk · Deutschland · 1938
System
Verriegelter Rückstoßlader mit fallendem Verriegelungsstück, Spannabzug, 9 × 19 mm
Unterschied
Der Maßstab, gegen den das Programm antrat: dieselbe Patrone, dasselbe Magazin, ein Bruchteil der Fertigungszeit. Gespart werden sollte die Verriegelung — das teuerste Bauteil und zugleich dasjenige, das den Schlitten leicht bleiben lässt.
Befund
Der blinde Fleck des Programms: Wer verriegelt, darf am Gewicht sparen; wer nicht verriegelt, muss es aufwenden.

MP 40

Erma, Steyr, Haenel · Deutschland · 1940
System
Unverriegelter, zuschießender Masseverschluss, 9 × 19 mm, Gehäuse aus Blechpress- und Ziehteilen
Unterschied
Der Gegenbeweis in eigener Sache: dieselbe Patrone, dasselbe Verschlussprinzip, dieselbe Blechbauweise — und sie funktionierte in Hunderttausenden. Eine Maschinenpistole darf einen Verschluss von mehreren hundert Gramm mitführen und hat eine Schulterstütze.
Befund
Nicht die Blechbauweise war das Problem, sondern die Baugröße.

Heckler & Koch P7

Heckler & Koch · Deutschland (Oberndorf am Neckar) · 1976 plausibel
System
Gasgebremster Masseverschluss, Anzapfung unmittelbar vor dem Patronenlager, 9 × 19 mm
Unterschied
Die Lösung, die das Programm gesucht hat — einunddreißig Jahre später und unter umgekehrten Vorzeichen: nicht als Sparkonstruktion, sondern als hochwertig gefertigte Behördenpistole. Die Anzapfung sitzt vorn am Patronenlager und bremst während der Hochdruckphase.
Befund
Beweist, dass die Aufgabe lösbar war, und zeigt den Preis: engste Passungen und eine Reinigungsdisziplin, die eine Waffe für ungeschulte Träger gerade nicht voraussetzen darf.

Bekannte Schwächen

Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.

  • Die Massebedingung, die das Programm nicht lösen konnte

    Ein aus Blechschalen gefügter Schlitten wiegt in Pistolengröße rund 130 g; ein Masseverschluss für 9 × 19 mm braucht das Drei- bis Vierfache. Der erhaltene Walther-Entwurf wiegt mit rund 1.088 g mehr als die Pistole 38, die er ersetzen sollte. Gespart wurden Fertigungsstunden, nicht Werkstoff — derselbe Befund wie beim Volkssturmgewehr desselben Hauses. Die Masse kehrt als spanend gefertigtes Verschlussstück zurück; beim Walther-Entwurf leitet es den gesamten Rückstoß über zwei Warzen in die genietete Blechschale ein — an einem erhaltenen Stück der erste Prüfpunkt (Ausbeulen, Warzenabtrag, gelockerte Nietung).

    plausibel

  • Zinkdruckguss der Vorgängerkonstruktion

    Das Griffstück der 7,65-mm-Pistole von 1937 besteht samt angeformtem Abzugsbügel aus Zinkdruckguss. Bei Legierungen dieser Zeit ist interkristalline Korrosion ein bekanntes Alterungsbild: Volumenzunahme, Haarrisse, Bruch unter geringer Last. An einem erhaltenen Stück ist das ein Sicherheits-, nicht nur ein Zustandsmerkmal.

    plausibel

  • Sicherung ohne Sperre

    Die 1937er Konstruktion sichert nicht durch Sperren von Schlagstück oder Abzug, sondern durch Entspannen der Hahnfeder über einen unter der Griffschale vernieteten Hebel; Sammlerdarstellungen raten an erhaltenen Stücken vom Betätigen ab. Funktional heißt das: Eine gebrochene Feder oder ein ausgeschlagener Hebel hinterlässt keine Sperre.

    ungeklärt

  • Zu langer Abzugsweg im Programmvergleich

    Die Erprobung des Mauser-Entwurfs bemängelte einen Abzugsweg, der die Waffe für den Feldgebrauch untauglich mache. Der Punkt gehört hierher, weil er zeigt, wo die Vereinfachung zuerst durchschlägt: am Abzugsschloss, dem Bauteil mit den meisten Einzelteilen und den engsten Toleranzen.

    plausibel

Verwendung

  • Keine Einführung, keine Truppen- oder Behördenverwendung nachweisbar. Der Gustloff-Entwurf nahm im Dezember 1944 an einer Erprobung teil; danach zog sich das Werk nach einer Darstellung aus Zeit- und Kapazitätsgründen zurück.
  • Das Programm insgesamt kam über Versuchsstücke nicht hinaus. Der Kriegsauftrag der Waffen-SS an Walther über monatlich 20.000 Stück datiert vom 4. Januar 1945; ein Serienanlauf ist bei keinem Fertiger belegt.
  • Nicht zu verwechseln mit der 7,65-mm-Gustloff-Pistole von 1937: Deren liegengebliebene Teile wurden nach mehreren Darstellungen Ende 1944 zusammengebaut und an den Volkssturm ausgegeben. Das ist die einzige tatsächliche Volkssturm-Verwendung einer Gustloff-Pistole und der Ursprung der Begriffsverwirrung.

Quellen

  1. [Literatur] Small Arms Defense Journal — German Late-War Pistols of World War II , Band 9, Nr. 3, 24. Februar 2023; wertet Mauser-Monatsberichte aus, nennt aber keine Archivsignaturen. Einzige Darstellung, die Besprechung, Kriegsauftrag und Gustloff-Rückzug im Zusammenhang führt. Link
  2. [Objektbefund] Forgotten Weapons — The Walther Volkspistole , Objektbeschreibung der erhaltenen Stücke Nr. 6 und Nr. 12; Blechhalbschalen, gesonderter Verschlusskopf, zwei Warzen als Krafteinleitung Link
  3. [Objektbefund] Forgotten Weapons — Mauser Volkspistole , Gasentnahme zur Öffnungsverzögerung, später als einfacher Masseverschluss ausgeführt; Linie zu H&K P7 und Steyr GB Link
  4. [Objektbefund] Forgotten Weapons — Gustloff Prototype Pistol at RIA , Stück der 7,65-mm-Pistole, Nummer 13; nennt 200 bis 300 Erprobungsstücke, Leichtmetallgriffstück mit Stahleinlagen, Spannabzug mit verdecktem Hahn — in mehreren Punkten abweichend von der deutschsprachigen Darstellung Link
  5. [Online] all4shooters — Die Gustloff-Pistole — ein sehr seltenes Sammlerstück , Konstruktion 1937 durch Barnitzke und Ladicke im Auftrag Fritz Sauckels, Patentanmeldung unter „B.S.W." am 22. Juli 1937, 37 Einzelteile, Zinkdruckguss, rund 100 handmontierte Stücke, 16 bekannte Realstücke Link
  6. [Online] Wikipedia (en) — Volkspistole , Führt den Gustloff-Entwurf als 9-mm-Umarbeitung einer gescheiterten Konstruktion mit einfachem Masseverschluss und bezeichnet die Stückzahl fünf ausdrücklich als Gerücht ohne Primärquelle Link
  7. [Objektbefund] Rock Island Auction — Gustloff Werke — Suhl Pocket Pistol 7.65 mm auto , Losbeschreibung eines erhaltenen Stücks der 7,65-mm-Pistole; für diesen Eintrag nicht eingesehen (Abruf vom Anbieter verweigert), hier nur als nachprüfbarer Fundort verzeichnet Link
  8. [Objektbefund] Alamy Bildarchiv — Bildunterschrift zu einem Gustloff-Pistolen-Prototyp Nr. 18 , Schwächste Quelle dieses Eintrags: Bildunterschrift, die ausdrücklich Einzelabzug ohne Spannabzugsfunktion nennt sowie die Schlittenbeschriftung „GUSTLOFF-WERKE / Waffenwerk Suhl" Link
  9. [Archiv] Gedenkstätte Buchenwald — Außenlager Suhl , Barackenbau für ausländische Zwangsarbeiter der Gustloff-Werke, 15. Juli bis 1. Oktober 1943 Link

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