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OD WH

Vergleichsstück · Österreich

Glock 17 (Pistole 80)

Fertigung
Glock GmbH, Deutsch-Wagram (Niederösterreich); ab 1985 zweites Werk in Ferlach (Kärnten)
Kaliber
9 × 19 mm
Zeitraum
1982–…
Belegstatus
gesichert

So funktioniert sie

Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.

Diese Pistole hat weder einen Hahn — den außen sichtbaren Schlaghebel älterer Pistolen — noch einen Sicherungshebel. Gezündet wird über einen federbelasteten Stift im Verschlussstück, dem Stahlblock über dem Lauf; der Stift schlägt von hinten auf das Zündhütchen im Boden der Patrone. Seine Feder ist im Ruhezustand nur zum Teil gespannt — den Rest besorgt der Finger: Der lange Abzugsweg spannt sie fertig und löst erst ganz am Ende aus. In diesem Weg steckt die gesamte Sicherheit der Waffe. Drei Sperren geben nacheinander nach, und zwar nur, wenn der Finger tatsächlich mittig am Abzug liegt: ein kleines Zünglein im Abzug selbst, das ihn sonst blockiert; ein Stift, der den Zündstift quer festhält und erst im letzten Drittel des Abzugswegs ausgehoben wird; und eine Rast, die ihn zusätzlich hinten hält. Lässt man den Abzug los, stellen sich alle drei von selbst wieder her. Ein Hebel zum Sichern oder Entspannen fehlt deshalb ganz, die Waffe kennt nur einen einzigen Zustand, und der Abzugswiderstand ist bei jedem Schuss derselbe. Der Verschluss dagegen ist herkömmlich: Der verdickte Teil des Laufs um das Patronenlager — den hintersten Abschnitt, in dem die Patrone steckt — greift von unten in die Auswurföffnung des Verschlussstücks und hält es fest; beim gemeinsamen Rücklauf zieht eine schräge Fläche das Laufende nach unten und gibt es frei. Neu war 1982 also kein einzelnes Bauteil, sondern die Zusammenstellung: Rahmen aus Kunststoff, halb gespannter Zündstift, kein einziger Bedienhebel.

Vergleichsstück. Gehört nicht zur Fertigung im Untersuchungsraum; steht hier als Maßstab.

Die Glock 17 steht in diesem Register aus einem einzigen Grund. Sie beantwortet dieselbe Frage, an der sich in Zella-Mehlis 1929 und 1938 die Konstruktionsarbeit entzündet hatte: wie trägt man eine geladene Pistole so, dass sie sofort schussbereit und trotzdem sicher ist?

Konstruktion

Einzeln betrachtet war wenig neu. Der Kippverschluss ist Browning, in der laschenlosen Bauform, die über SIG und Charles Petter verbreitet wurde; beim Verschluss ist die Waffe ausdrücklich konservativ und dem M1911 näher als jeder Neuerung. Der Polymerrahmen war 1982 kein Novum, die Heckler & Koch VP70 hatte ihn zwölf Jahre früher. Und der teilgespannte Schlagbolzen mit langem, spannenden Abzugsweg war schon 1907 gebaut, in der österreichischen Roth-Steyr M1907, damit sich zu Pferde kein Schuss löse. Dass Glock diese Lösung übernommen hätte, sagt keine Quelle; die Roth-Steyr steht hier als Vorwegnahme, nicht als Vorfahre.

Neu ist die Konsequenz, mit der diese drei Bausteine zusammengesetzt wurden: 33 bis 34 Teile, kein einziges Bedienelement außer Abzug, Magazinhalter und Verschlussfanghebel, drei Sperren, die sich beim Loslassen des Abzugs von selbst wieder aufbauen. Die Waffe hat nur einen Zustand. Ebendas ist zugleich ihr strittigster Punkt.

Entwicklung

Die Erprobung des Bundesheeres 1981/82 verglich rund zwanzig in- und ausländische Modelle, darunter die HK P7 und die P9S, die SIG P220, die Beretta 92 SB, eine überarbeitete Browning HP und die Steyr GB. In der Ausschreibung setzte sich Glock gegen neun weitere Anbieter durch. Am 29. Oktober 1982 fiel die Entscheidung.

Fertigung

Gefertigt wurde sie damals in Deutsch-Wagram in Niederösterreich, dem Firmensitz seit 1963; Ferlach kam erst 1985 als zweites Werk hinzu. In Smyrna in Georgia begann 1986 der US-Vertrieb. Gefertigt wurde dort nicht. Für Sammlerzuschreibungen früher Stücke ist diese Reihenfolge der entscheidende Prüfpunkt.

Einordnung

Walther PP / P 38HK P7Glock 17
Ort, JahrZella-Mehlis, 1929 / 1938Oberndorf, 1976Deutsch-Wagram, 1982
BedienelementeSpannabzug, Entspannhebel, LadeanzeigeSpanngriffkeine
Sicherheit liegt ineinem Hebel und dem langen Hahnwegder Greifhanddem langen Abzugsweg
Erstschussschwer, danach leichtimmer gleichimmer gleich
PreisWiderstandssprung, Bedienfehlerrisikohoher Fertigungsaufwandkeine Zustandsreserve

Der P7-Eintrag dieses Registers hält fest, die Thüringer Linie habe sich durchgesetzt und der Spanngriff sei eine Einzelerscheinung geblieben. Das erste stimmt für die Jahrzehnte bis 1990 uneingeschränkt, danach nicht mehr. Die heute übliche Dienstpistole hat weder Hahn noch Entspannhebel, sondern einen teilgespannten Schlagbolzen, und ausgerechnet Walther, das Haus, das den Spannabzug in Serie brachte, folgte 1996 mit der P99 dem Muster. Nordrhein-Westfalen beschaffte 2005 rund 41.000 Stück der Ausführung P99 DAO, mit durchgehend gleichem Abzugswiderstand, ohne Wechsel zwischen Spann- und Abzugsstellung und ohne Entspannhebel.

Konstruktion

Verschluss
Verriegelter Verschluss mit kurzem Laufrücklauf nach Browning, in der laschenlosen Bauform (Browning-Petter-SIG). Der blockförmige Patronenlagerteil des Laufs verriegelt unmittelbar im Auswurffenster des Schlittens; eine Steuerkurve am Laufansatz arbeitet gegen ein im Griffstück sitzendes Steuerstück und kippt den Lauf beim Rücklauf nach unten.
Ladeprinzip
Rückstoßlader mit kurzem Laufrücklauf, Schlagbolzenzündung
Zuführung
Zweireihiges Stangenmagazin aus Stahl mit Kunststoffmantel, 17 Patronen
Abzug
Vorspannabzug (Herstellerbezeichnung Safe Action). Der Schlitten spannt die Schlagbolzenfeder beim Vorlauf nur teilweise vor; der Abzugsweg vollendet die Spannung und löst aus. Widerstand rund 25 N bei etwa 12,5 mm Abzugsweg, für jeden Schuss gleich — es gibt weder einen schweren Erst- noch einen leichten Folgeschusswiderstand.
Sicherung
Drei rein automatische Sicherungen ohne jedes Bedienelement. Erstens die Abzugssicherung, ein Zünglein im Abzug, das den Abzug in Ruhelage sperrt. Zweitens die Schlagbolzensicherung, ein Sperrstift, den die Abzugsstange erst im letzten Abzugsdrittel aus der Schlagbolzenbahn hebt. Drittens die Fallsicherung, bei der die Abzugsstange auf einer Rampe des Steuerstücks ruht und den Schlagbolzen hinten festhält. Alle drei fallen der Reihe nach beim Durchziehen und stellen sich beim Loslassen selbsttätig wieder her.
Visierung
Feste Kunststoffvisierung, Kimme mit weißem U und Korn mit weißem Punkt; Visierlänge 165 mm

Maße und Leistung

Länge
204 mm (Schlitten 186 mm)
Lauflänge
114 mm, Polygonprofil, Rechtsdrall
Gewicht
625 g ohne Magazin · 705 g mit leerem, 915 g mit vollem Magazin
Magazin
17 Patronen
V₀
ca. 360 m/s

Funktionsablauf im Einzelnen

Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.

  1. 1

    Ruhelage mit Patrone im Lager

    Die Schlagbolzenfeder ist nur teilweise vorgespannt, der Schlagbolzen wird von der Abzugsstange hinten gehalten und zusätzlich vom Sperrstift der Schlagbolzensicherung blockiert. Der Abzug selbst ist durch das Zünglein gesperrt. Nach außen ist dieser Zustand nicht sichtbar und nicht veränderbar — es gibt nichts zu sichern und nichts zu entspannen.

  2. 2

    Abzugsweg und Freigabe der Sperren

    Der Finger drückt zuerst das Zünglein in den Abzug ein und gibt ihn damit frei. Die zurückgehende Abzugsstange spannt die Schlagbolzenfeder auf volles Maß, hebt gleichzeitig den Sperrstift der Schlagbolzensicherung aus dem Kanal und läuft auf die Rampe des Steuerstücks. Die Sicherheit liegt damit nicht in einem Hebel, sondern in der Länge dieses Weges.

  3. 3

    Auslösung und Schuss

    Am Ende des Weges wird die Abzugsstange seitlich abgedrängt und gibt den Schlagbolzen frei. Lauf und Schlitten sind über den Patronenlagerblock im Auswurffenster formschlüssig verriegelt.

  4. 4

    Gemeinsamer Rücklauf und Entriegelung

    Rückstoß treibt Lauf und Schlitten verriegelt ein kurzes Stück gemeinsam zurück. Dabei verlässt das Geschoss den Lauf und der Gasdruck fällt. Die Steuerkurve am Laufansatz trifft auf das Steuerstück im Griffstück und zieht das Laufende nach unten aus dem Auswurffenster; der Lauf wird abgefangen, der Schlitten läuft allein weiter.

  5. 5

    Auswurf und Teilspannung

    Der Auszieher zieht die Hülse aus dem Lager, der Auswerfer schleudert sie nach rechts aus. Der zurücklaufende Schlitten drückt den Schlagbolzen zurück und hält ihn in Teilspannung — genau so viel, dass die Waffe transportsicher, aber nicht schussbereit gespannt ist.

  6. 6

    Vorlauf, Verriegelung, Rückstellung

    Die Schließfeder treibt den Schlitten vor, schiebt die nächste Patrone ins Lager und hebt das Laufende über die Steuerkurve wieder in das Auswurffenster. Beim Loslassen des Abzugs greift die Abzugsstange wieder hinter den Schlagbolzen, der Sperrstift fällt in den Kanal, das Zünglein tritt vor — der Ausgangszustand ist ohne Zutun des Schützen wiederhergestellt.

Schwenkriegel — verriegelter Rückstoßlader

Schemaskizze, nicht maßstäblich

1 2 3
  1. 1 Verriegelt: Das keilförmige Riegelstück unter dem Lauf steht oben und greift beidseitig in Ausnehmungen des Verschlusses.
  2. 2 Entriegelung: Nach wenigen Millimetern gemeinsamen Rücklaufs trifft der Steuerstift am Griffstück das Riegelstück und schwenkt es nach unten aus den Ausnehmungen.
  3. 3 Getrennt: Der Lauf wird abgefangen, der Verschluss läuft allein weiter, wirft aus und spannt den Hahn.

Vergleichsstücke außerhalb der Region

Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.

Walther PP

Carl Walther · Deutschland (Zella-Mehlis) · 1929
System
Unverriegelter Masseverschluss, Spannabzug, Sicherungs- und Entspannhebel
Unterschied
Die PP beantwortet die Trage-Frage mit Bedienelementen — der Schütze stellt einen Zustand ein und muss ihn kennen. Die Glock kennt nur einen einzigen Zustand und stellt ihn selbst wieder her.
Befund
Beide verlagern die Sicherheit weg vom Hahn. Die PP tut es über die Länge des Hahnwegs im Spannabzug, die Glock über die Länge des Abzugswegs bei teilgespanntem Schlagbolzen. Dieselbe Denkfigur, zwei Umsetzungen.

Pistole 38

Carl Walther · Deutschland (Zella-Mehlis) · 1938
System
Verriegelter Rückstoßlader mit Schwenkriegel, Spannabzug, Entspannhebel
Unterschied
Gleiche Patrone, gleicher Zweck, gegensätzliche Bedienlogik. Die P 38 braucht rund 6,5 kg im Spannabzug und rund 2,5 kg beim vorgespannten Hahn, der Wechsel zwischen beiden ist die eigentliche Schwierigkeit der Waffe. Die Glock kennt diesen Wechsel nicht.
Befund
Der Preis ist symmetrisch. Die P 38 kauft ihren sicheren Erstschuss mit einem Widerstandssprung, die Glock kauft die Gleichmäßigkeit mit dem Verzicht auf einen erhöhten Erstschusswiderstand.

Heckler & Koch P7

Heckler & Koch · Deutschland (Oberndorf am Neckar) · 1976
System
Gasdruckverzögerter Masseverschluss, Spanngriff
Unterschied
Die P7 verlegt die Sicherheit in die Greifhand, die Glock in den Zeigefinger. Beide streichen Sicherungs- und Entspannhebel, aber die P7 ersetzt sie durch ein zusätzliches Bauteil, die Glock durch gar keines.
Befund
Die beiden radikalen Gegenentwürfe zur Thüringer Linie stehen dicht beieinander, gingen aber entgegengesetzt aus. Der Spanngriff blieb eine Einzelerscheinung, der Vorspannabzug wurde zum Weltstandard — bei ungleich geringerem Fertigungsaufwand.

Roth-Steyr M1907

Österreichische Waffenfabriks-Gesellschaft Steyr und Fegyver- és Gépgyár Budapest · Österreich-Ungarn · 1907 plausibel
System
Drehlauf-Verriegelung, teilgespannter Schlagbolzen, langer Abzugsweg
Unterschied
Verriegelung und Rahmen haben nichts gemein, das Abzugsprinzip dagegen sehr viel. Auch bei der Roth-Steyr spannt der Schlitten den Schlagbolzen nur teilweise vor, den Rest besorgt der Abzugsweg — bewusst lang, damit sich im Sattel kein Schuss löst.
Befund
Der wichtigste Befund zur Glock — allerdings als Vorwegnahme, nicht als Abstammung. Dass das Prinzip des teilgespannten, vom Abzugsweg fertiggespannten Schlagbolzens 1907 in Österreich schon einmal gebaut war, ist belegt; eine Übernahme durch Glock ist es nicht. Der Vergleich zeigt, dass 1982 nicht das Prinzip neu war, sondern seine Verbindung mit Polymerrahmen und drei selbsttätigen Sperren.

Colt M1911

Colt · USA · 1911
System
Verriegelter Rückstoßlader, Kippverschluss mit Schwinglasche
Unterschied
Die Glock verwendet dasselbe Verriegelungsprinzip, aber ohne Schwinglasche und ohne Warzen am Laufrücken. Statt dessen verriegelt der eckige Patronenlagerblock direkt im Auswurffenster.
Befund
Beim Verschluss ist die Glock ausdrücklich konservativ. Ihre Neuerungen liegen sämtlich in Rahmen, Abzug und Fertigung, nicht in der Verriegelung.

Bekannte Schwächen

Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.

  • Kein Außenhebel, keine Zustandsanzeige

    Die Waffe ist in jedem Moment mit einem einzigen Fingerzug auslösbar. Das verlagert die gesamte Sicherheit auf Handhabungsdisziplin und Holsterwahl. Behörden begegnen dem regelmäßig mit Ausbildungsvorschriften und teilweise mit schwereren Abzugsfedern.

    plausibel

  • Abziehen vor dem Zerlegen

    Zum Feldzerlegen muss der Abzug ausgelöst werden. Das erzwingt einen Trockenschuss am Ende jeder Handhabung — ein oft kritisierter Ablauf, weil der Prüfschritt Magazin heraus, Lager frei zwingend davor liegen muss.

    gesichert

  • Gleichbleibend leichter Abzugswiderstand

    Der Vorteil der Gleichmäßigkeit ist zugleich der Verzicht auf den erhöhten Erstschusswiderstand, den Spannabzugswaffen als Sicherheitsreserve mitbringen. Die Bewertung dieses Tauschs ist bis heute strittig.

    plausibel

  • Langzeitverhalten des Polymerrahmens

    Belastbare Aussagen zur Alterung des Rahmenwerkstoffs über mehrere Jahrzehnte, insbesondere bei UV-Einwirkung und Lösungsmittelkontakt, ließen sich für diesen Eintrag nicht aus unabhängiger Quelle belegen.

    ungeklärt

Verwendung

  • Österreichisches Bundesheer ab 1982 als Pistole 80; rund 25.000 Stück 1982 bis 1984 geliefert
  • Österreichische Polizei- und Sicherheitsbehörden
  • Norwegen 1984 als erster Auslandsnutzer (dort ebenfalls P80), Schweden 1988 als Pistole 88
  • Ab 1986 Vertrieb in den USA, danach weite Verbreitung bei Polizeibehörden weltweit
  • Bis heute in Fertigung, Ausgangsmodell einer großen Baureihe

Quellen

  1. [Online] Wikipedia (de) — Glock 17 Link
  2. [Online] Wikipedia (en) — Glock 17 Link
  3. [Online] Wikipedia (de) — Glock (Waffenhersteller) Link
  4. [Online] Glock GmbH — Bedienungsanleitung Safe-Action-Pistolen Link
  5. [Online] Soldat und Technik — Glock P80 — Die Dienstpistole des Bundesheeres wird 40 Link
  6. [Online] all4shooters — Glock P80 in 9 mm Luger — Geschichte und Vergleich mit dem Original von 1982 Link
  7. [Online] Wikipedia (en) — Roth-Steyr M1907 Link
  8. [Online] Wikipedia (en) — Heckler & Koch VP70 Link
  9. [Online] Wikipedia (en) — Walther P99 Link