Modell
Liliput
- Fertigung
- August Menz
- Kaliber
- 4,25 mm Liliput (= 4,25 mm Erika), 6,35 mm Browning, 7,65 mm Browning
- Zeitraum
- 1920–1927
- Belegstatus
- plausibel
So funktioniert sie
Ohne Fachbegriffe erklärt. Die genaue technische Beschreibung folgt darunter; wenn doch ein Wort unklar bleibt, steht es im Glossar.
Technisch ist die Liliput unauffällig — bemerkenswert ist allein, wie klein sie ist. Sie arbeitet wie fast alle Taschenpistolen ihrer Zeit: Der Lauf steht fest, das Verschlussstück dahinter wird im Augenblick des Schusses nur von seinem eigenen Gewicht und einer Feder zugehalten. Beim Abdrücken zündet ein federgetriebener Bolzen die Patrone; der Druck der Pulvergase schiebt das Verschlussstück nach hinten, die leere Hülse wird herausgezogen und nach oben ausgeworfen, der Bolzen dabei neu gespannt. Die Feder treibt das Verschlussstück wieder vor und schiebt die nächste Patrone aus dem Magazin im Griff in den Lauf. Der ganze Kniff dieser Waffe steckt in der Rechnung dahinter: Das Verschlussstück muss nur so schwer sein, wie es der Druck der Patrone verlangt. Wählt man eine sehr schwache Patrone — hier eine von nur 4,25 Millimetern Durchmesser —, darf auch alles andere klein ausfallen: Verschluss, Feder, Griff, Gehäuse. August Menz ging noch einen Schritt weiter und fräste Lauf und Griffstück aus einem einzigen Block. Der Preis steht in der Wirkung: Die kleine Patrone gibt etwa ein Viertel dessen ab, was eine ohnehin als schwach geltende 6,35-mm-Patrone leistet. Wie sich die Waffe zerlegen lässt, verrät zugleich ihr Alter — frühe Stücke haben dafür einen Drehring vorn am Lauf, spätere ein gabelförmiges Halteteil am hinteren Verschlussende.
Die Liliput ist die bekannteste Waffe der Waffenfabrik August Menz und zugleich die am schlechtesten dokumentierte. Mechanisch ist sie eine gewöhnliche Masseverschlusspistole. Bemerkenswert ist allein ihre Größe.
Konstruktion
Der Ansatz ist konsequent. Ein unverriegelter Masseverschluss muss nur so schwer sein, wie es der Gasdruck der Patrone verlangt. Wer die Patrone radikal verkleinert, darf auch den Verschluss verkleinern und mit ihm Griff, Feder und Gehäuse. Menz ging noch weiter und fräste Lauf und Griffstück aus einem Block, ein früher Fall dieser Bauweise bei Selbstladepistolen. Das spart Teile, Passarbeit und Baulänge.
Der Preis steht in der Ballistik. Bei etwa 23 Joule ist die Waffe faktisch wirkungslos.
| Patrone | Geschoss | v0 | Energie |
|---|---|---|---|
| 2,7 mm Kolibri | ~0,2 g | ~200 m/s | ~4 J |
| 4,25 mm Liliput | ~0,8 g | ~250 m/s | ~23 J |
| 6,35 mm Browning | ~3,2 g | ~230 m/s | ~85 J |
Die Patrone
Der hartnäckigste Irrtum zu dieser Waffe betrifft das Kaliber. Die 4,25-mm-Patrone entstand um 1912/14 in Österreich, entwickelt von dem Uhrmacher Franz Pfannl in Krems für seine Erika-Pistole; von Pfannl stammt auch die noch kleinere Kolibri. Menz übernahm eine fertige, aber praktisch verwaiste Patrone. Dass sie heute unter dem Namen „4,25 mm Liliput” geführt wird, ist ein Ergebnis des Suhler Vertriebserfolgs, nicht der Suhler Entwicklungsarbeit. Die Erika kam auf etwa 3.500 Stück; von der Liliput sind Seriennummern jenseits von 33.000 dokumentiert.
Für die Bestimmung
Bijou, Kaba, Kaba Spezial und Orzel sind Handelsnamen derselben Suhler Fertigung. Kaba geht auf den Vertrieb Karl Bauer zurück (KA-BA), dessen Marken 1929 an die Gustav Genschow & Co. fielen. Bijou bediente den belgischen, Orzel den osteuropäischen Markt. Die in der deutschen Wikipedia geführte Form „Okzet” ist in den spezialisierten Quellen nicht belegt. Ein abweichender Schriftzug rechtfertigt keine eigene Katalognummer. Belastbar unterscheiden lassen sich die Stücke am Zerlegemechanismus (früher Drehring, später Gabelstück) und am Kaliberwechsel.
Varianten
Neben der 4,25-mm-Ausführung lief eine leicht vergrößerte im gängigen 6,35 mm Browning, später eine in 7,65 mm. In welcher Reihenfolge die drei kamen, ist offen. Die Nachschlagewerke setzen 4,25 mm an den Anfang (1920) und 6,35 mm als Vergrößerung ab 1926; die spezialisierte Sammlerliteratur dreht das um und datiert die erste Bewerbung der 6,35-mm-Liliput auf März 1924, die 4,25-mm-Ausführung als „Modell 1925”. Wer die Waffe einordnet, muss diese Unsicherheit mittragen; hier ist sie als ungeklärt geführt. Sicher ist nur das Ergebnis. Die 4,25-mm-Fertigung endete 1927, die 6,35-mm-Waffe blieb.
Fertigung
Ohne Alleinstellungsmerkmal stand Menz in unmittelbarer Konkurrenz zur Walther Modell 9 aus Zella-Mehlis und zur Ortgies aus Erfurt, also gegen Häuser mit erheblich größeren Stückzahlen. Die Firma wurde 1937 von der AG Lignose übernommen. Die Fertigung lief mit denselben Werkzeugen in Suhl weiter, vermarktet unter „Theodor Bergmann Erben”.
Einordnung
Die Liliput ist eine rein zivile Waffe. Sie steht hier, weil sie einen Nebenweg der Suhler Konversion nach 1919 zeigt: nicht Massenware in Gebrauchskalibern, sondern ein technisch zugespitztes Nischenprodukt, das genau so lange trägt, wie die Nische hält.
Zu klären. Einführungsjahr (1920 gegenüber 1923/24), Reihenfolge der Kaliber (4,25 mm vor 6,35 mm oder umgekehrt), Seriennummernblöcke je Modell und Kaliber, tatsächliche Maße und Magazinkapazität der 4,25-mm-Ausführung (89–94 mm, 6 bis 8 Patronen), Zuordnung der 7,65-mm-Waffen (Liliput oder PB „Spezial”), Umfang der Fertigung unter fremden Handelsnamen.
Konstruktion
- Verschluss
- Unverriegelter Masseverschluss bei feststehendem Lauf; Lauf und Griffstück sind aus einem Stück gearbeitet
- Ladeprinzip
- Rückstoßlader, unverriegelt (Blowback)
- Zuführung
- Einreihiges Stangenmagazin im Griff
- Abzug
- Schlagbolzenschloss, Single Action, ohne außenliegenden Hahn
- Sicherung
- Manuelle Hebelsicherung an der linken Griffstückseite; keine Griffsicherung. Am Objekt hier nicht geprüft.
- Visierung
- Feste Kimme und Korn, flach in den Verschluss eingearbeitet; an der 4,25-mm-Ausführung nur angedeutet
Maße und Leistung
- Länge
- 89–94 mm (4,25 mm) bzw. 104–108 mm (6,35 mm); 127 mm (7,65 mm)
- Lauflänge
- 43,6–46 mm (4,25 mm) bzw. 51 mm (6,35 mm); 67 mm (7,65 mm)
- Gewicht
- 172–226 g (4,25 mm) bzw. 270–290 g (6,35 mm); rund 500 g (7,65 mm)
- Magazin
- 6 Patronen; Quellen nennen für die 4,25-mm-Ausführung auch 7 und 8
- V₀
- rund 250 m/s bei etwa 0,8 g (12 grain) Geschossmasse (4,25 mm)
- Kadenz
- entfällt — Selbstlader
Funktionsablauf im Einzelnen
Der Zyklus vom Schuss bis zur erneuten Verriegelung, Schritt für Schritt. Wer ihn benennen kann, hat die Waffe verstanden — Schwächen, Varianten und Ausfallbilder folgen daraus. Unbekannte Begriffe stehen im Glossar.
- 1
Laden
Das Stangenmagazin wird im Griff eingesetzt, der Verschluss von Hand zurückgezogen und losgelassen. Der Griff ist so klein, dass er bei der 4,25-mm-Ausführung nur zwei Finger aufnimmt — das Durchladen erfolgt praktisch mit Daumen und Zeigefinger am gerippten Verschlussheck.
- 2
Ruhelage
Der Verschluss liegt unter Federdruck am feststehenden Lauf an. Ein außenliegender Hahn fehlt; das Schlagstück arbeitet verdeckt im Verschluss und ist nach dem Durchladen gespannt.
- 3
Zündung und Trägheitsphase
Beim Schuss wird der Verschluss allein durch seine eigene Masse und die Schließfeder gehalten. Bei 23 Joule Mündungsenergie genügt dafür ein sehr leichtes Verschlussstück — genau das macht die extreme Verkleinerung der Waffe erst möglich. Die Baugröße ist eine Folge der Patrone, nicht umgekehrt.
- 4
Öffnen und Auswerfen
Der zurücklaufende Verschluss zieht die Hülse aus dem festen Lauf, wirft sie über die offene Oberseite aus und spannt dabei das Schlagstück neu.
- 5
Vorlauf und Zuführung
Die Schließfeder treibt den Verschluss vor, der Stoßboden schiebt die nächste Patrone aus den Magazinlippen ins Patronenlager. Die 4,25-mm-Patrone stützt sich am Hülsenmund ab, nicht an Rand oder Schulter — ein sauber gearbeiteter Laufabsatz ist Voraussetzung für gleichmäßige Zündung.
- 6
Zerlegen
Frühe Stücke besitzen einen drehbaren Ring am Laufansatz (Sammlerbezeichnung „Puppenkopf" oder „horse collar"), spätere ein gabelförmiges Halteteil am Verschlussheck, das zugleich die Schlagbolzenfeder festhält. Wird die Gabel eingedrückt, löst sich der Verschluss nach vorn. Das Merkmal trennt frühe von späten Fertigungen zuverlässiger als jeder Schriftzug.
Schemaskizze, nicht maßstäblich
- 1 Verschlussruhelage: Die Schließfeder presst den Verschluss gegen den feststehenden Lauf. Verriegelt ist nichts — es hält allein die Masse.
- 2 Schuss: Der Gasdruck treibt Geschoss und Hülse auseinander. Der Verschluss beginnt zurückzuweichen, bewegt sich wegen seiner Trägheit aber nur wenige Zehntelmillimeter, bis das Geschoss den Lauf verlassen hat.
- 3 Rücklauf: Erst nach dem Druckabfall öffnet der Verschluss weit, wirft die Hülse aus und spannt die Feder.
Vergleichsstücke außerhalb der Region
Ohne Maßstab ist eine Regionalgeschichte eine Aufzählung. Erst der Vergleich mit der zeitgleichen Konkurrenz zeigt, was an einer Konstruktion eigenständig ist, was zeittypisch — und was schlicht übernommen wurde.
Ortgies-Taschenpistole
Deutsche Werke AG · Deutschland (Erfurt) · 1919- System
- Unverriegelter Masseverschluss, 6,35 und 7,65 mm Browning, einrastende Griffsicherung mit Löseknopf
- Unterschied
- Beide sind zivile Masseverschlusspistolen der Weimarer Zeit aus dem thüringischen Raum, aber gegensätzlich angelegt. Die Ortgies zielt mit rund 400.000 Stück auf den Massenmarkt in Gebrauchskalibern und investiert in eine eigenwillige Sicherungslösung; die Liliput verzichtet auf jede Bedienbesonderheit und setzt allein auf Baugröße. Die Ortgies kommt weitgehend ohne Schrauben aus, die Liliput spart Teile, indem sie Lauf und Griffstück aus einem Block fräst.
- Befund
- Der Vergleich zeigt zwei Antworten auf denselben Marktdruck nach 1919. Erfurt löst ihn über Stückzahl, Suhl über ein Alleinstellungsmerkmal, das keine Gebrauchsleistung mehr hat. Die Ortgies überlebt als Gebrauchswaffe, die 4,25-mm-Liliput als Kuriosum.
Erika
Franz Pfannl, Krems an der Donau · Österreich · 1912- System
- Unverriegelter Masseverschluss, 4,25 mm, Magazinschacht vor dem Abzugsbügel, Hebelsicherung
- Unterschied
- Die Erika ist die eigentliche Herkunft der Patrone. Sie wurde ab 1912 in Österreich gebaut, bis 1926 in etwa 3.500 Stück, und trägt das Magazin vor dem Abzugsbügel statt im Griff. Menz übernahm die fertige Patrone und baute eine konventionellere Waffe darum.
- Befund
- Entscheidend für die Einordnung: Das Kaliber 4,25 mm wurde nicht in Suhl geschaffen. Die verbreitete Angabe, Menz habe die Patrone eigens entwickelt, ist nach dem Quellenstand nicht haltbar — die Suhler Leistung liegt darin, ihr überhaupt erst einen Markt verschafft zu haben, weshalb sie heute als „4,25 mm Liliput" geführt wird.
Walther Modell 9
Carl Walther · Deutschland (Zella-Mehlis) · 1921 plausibel- System
- Unverriegelter Masseverschluss, 6,35 mm Browning, offene Verschlussoberseite
- Unterschied
- Die thüringische Konkurrenz aus Zella-Mehlis, praktisch zeitgleich und im Aufbau — offener Verschluss, Schlagbolzenschloss, feststehender Lauf — erkennbar verwandt. Sie bleibt beim gängigen 6,35 mm und wird damit zum dauerhaften Verkaufserfolg.
- Befund
- Dass die 6,35-mm-Liliput die 4,25-mm-Ausführung überdauerte, ist die deutlichste Auskunft über den Markterfolg der 4,25-mm-Idee: Das Alleinstellungsmerkmal trug den Verkauf nicht, das Gebrauchskaliber schon.
Kolibri
Franz Pfannl · Österreich · 1914- System
- Unverriegelter Masseverschluss, 2,7 mm Kolibri
- Unterschied
- Noch kleiner und noch schwächer, vom selben Konstrukteur wie die Erika. Die Liliput ist gegenüber der Kolibri der Versuch, aus derselben Idee etwas Gebrauchsfähiges zu machen.
- Befund
- Die 4,25-mm-Liliput liegt energetisch etwa beim Sechsfachen der Kolibri — und immer noch bei gut einem Viertel einer 6,35-mm-Browning.
Bekannte Schwächen
Konstruktive und fertigungsbedingte Mängel gehören zur Objektkunde: Sie erklären Umbauten, Varianten und Ausfallbilder — und sind bei der Zustandsbeurteilung am Einzelstück unmittelbar praktisch.
-
Mündungsenergie ohne praktische Wirkung
Rund 23 Joule bei etwa 250 m/s und 0,8 g Geschossmasse. Die 6,35 mm Browning — selbst schon als schwach geltend — leistet knapp das Vierfache. Damit ist die 4,25 mm auch im Nahbereich unzureichend: Die Waffe ist ein Kuriositäts- und Statusobjekt, keine Verteidigungswaffe.
gesichert
-
Munitionsversorgung erloschen
Die 4,25-mm-Patrone wird seit Jahrzehnten nicht mehr gefertigt. Vorhandene Waffen sind praktisch nicht mehr schießbar; in Großbritannien steht die 4,25 mm Liliput deshalb auf der Home-Office-Liste der obsolete calibres, sodass die Waffe nach section 58(2) Firearms Act 1968 als Kuriosum oder Ziergegenstand erlaubnisfrei besessen werden darf — nicht als Gebrauchswaffe. Für die Bewertung eines Sammlungsstücks heißt das: kein Funktionsnachweis möglich, Beurteilung ausschließlich am Objekt.
gesichert
-
Handelsnamen verstellen die Bestimmung
Bijou (Belgien), Kaba und Kaba Spezial (in Deutschland vertrieben von Karl Bauer, dessen Marke 1929 an die Gustav Genschow & Co. überging) sowie Orzel (Osteuropa; in der deutschen Wikipedia als „Okzet" wiedergegeben) bezeichnen dieselbe Suhler Fertigung. Ein abweichender Schriftzug auf dem Verschluss ist ein Vertriebsmerkmal, kein Herstellungsmerkmal. Wer nach dem Schriftzug katalogisiert, erzeugt Scheinvarianten.
gesichert
-
Maß- und Datierungsangaben widersprechen sich
Für die 4,25-mm-Ausführung nennen die Quellen Längen zwischen 89 und 94 mm, Gewichte zwischen 172 und 226 g und Magazinkapazitäten von 6, 7 und 8 Patronen. Die Spanne ist zu groß für reine Fertigungstoleranz und deutet auf mehrere Bauzustände oder auf voneinander abgeschriebene Fehlwerte.
ungeklärt
-
Reihenfolge der Kaliber ist strittig
Die Nachschlagewerke stellen die 4,25 mm an den Anfang (ab 1920) und die 6,35 mm als spätere Vergrößerung (ab 1926). Die spezialisierte Sammlerliteratur kehrt das um: 6,35 mm ab März 1924, 4,25 mm erst ab 1925 (früheste Stücke als „Modell 1925" bezeichnet), 7,65 mm später. Beide Lesarten führen zu unterschiedlichen Erzählungen — einmal Rückzug auf das Gebrauchskaliber, einmal Nachschieben einer Miniaturvariante. Solange die Seriennummernblöcke nicht ausgewertet sind, bleibt offen, welche zutrifft.
ungeklärt
-
Kein Ladezustandsanzeiger, Single Action ohne Entspannmöglichkeit
Am geschlossenen Verschluss ist nicht ablesbar, ob geladen und gespannt ist. Entspannt wird nur durch Auslösen oder Zerlegen. Das ist für Taschenpistolen der Zeit üblich, bei dieser Baugröße mit sehr kurzem Verschlussweg aber besonders zu beachten.
plausibel
Verwendung
- Ziviler Westentaschen- und Handtaschenmarkt der Weimarer Zeit
- Exportartikel unter fremden Handelsnamen (Belgien, Osteuropa)
- Luxus- und Geschenkausführungen in Vernickelung, Vergoldung und mit hellen Griffschalen
- Behauptet, aber nicht belegt: Ausgabe an Werwolf-Angehörige 1944/45 nach alliierten Aufzeichnungen
Quellen
- [Online] Wikipedia (de) — Liliput (Pistole) Link
- [Online] Wikipedia (en) — Liliput pistol Link
- [Online] Wikipedia (en) — 4.25mm Liliput Link
- [Online] Wikipedia (en) — Erika Pistol Link
- [Online] Taschenpistolen.de — Taschenpistole des Monats 04/2021: August Menz, Modell Liliput Link
- [Online] Forgotten Weapons — Menz Liliput Pocket Pistols: 4.25mm and 6.35mm Link
- [Online] Unblinking Eye — The Pistols of August Menz Link
- [Objektbefund] VHÚ Praha — Menz-Liliput model 1926 Link
- [Online] Lugerforums — Menz Liliput 4.25mm pistols — draft production and finish tables Link